Der Karlsruher SC verpasste gegen Hansa Rostock einen Dreier, kann aber mit erhobenen Hauptes in die Winterpause gehen. Rostock begann stark, doch noch im ersten Abschnitt drehte die Eichner-Elf das Spiel. In der zweiten Hälfte bestraften die Hanseaten passive Gastgeber, die in der Schlussminute dennoch die große Chance auf den Sieg liegen ließen.

KSC - Hansa Rostock am 19. Dezember
Bild: Mia

Die Findungsphase bei den neu formierten Gästen - im Vergleich zum Spiel gegen den HSV auf sechs Positionen verändert - fiel aus, das Härtel-Team presste früh und erwischte einen starken Start im Wildpark. Breier erzielte nach einer Ecke bei seinem Startelfdebüt in dieser Saison die frühe Rostocker Führung (7.).

Daniel Gordon sorgt für den Ausgleich

Der KSC verschlief die Anfangsphase komplett und hatte gerade in der Defensive große Probleme, doch vorne reichte ein ruhender Ball, um mit dem ersten Versuch auf das Tor in Person von Routinier Daniel Gordon zum Ausgleich zu köpfen (13.). Die Standardkönige aus Baden hatten mal wieder zugeschlagen.

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Nach einer Viertelstunde nahmen die Gastgeber dann langsam am Spiel teil und drehten mit ihrer zweiten Chance noch vor der 30-Minuten-Marke das Spiel sogar. Hofmann erzielte seinen neunten Saisontreffer nach 26. Minuten. Damit war der gute Start der Hanseaten erst recht dahin. Hofmann verpasste kurze Zeit später sogar das 3:1 knapp.

Einem Gegentor nur knapp entronnen

Auf Rostocker Seite konnte Mamba eine Chance aus spitzem Winkel nicht nutzen, so ging es für die Blau-Weißen mit einer Führung und nach ansehnlichen 45 Minuten in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel begann Hansa Rostock wieder etwas früher zu pressen, das wiederum dazu führte, dass sich der KSC zurückzog und vornehmlich auf Konter lauerte.

KSC - Hansa Rostock am 19. Dezember
Torwart Marius Gersbeck hatte die Situation nicht immer unter Kontrolle. | Bild: Mia

In der Defensive zeigte sich der KSC aber wackelig. Keeper Gersbeck wirkte immer wieder unsicher und auch seine Vorderleute machten nicht immer den konzentriertesten Eindruck bei der Defensivarbeit. Die beste Chance für Rostock vergab Mamba nach einer Stunde, als er nach einem Stellungsfehler von van Rhijn frei vor Gersbeck auftauchte, den Ball allerdings am Tor vorbeischob.

Unentschieden kurz vor Schlusspfiff

Für den KSC verpasste Cueto nach einer Balleroberung von Schleusener die Vorentscheidung (69.), danach zogen sich die Gastgeber immer weiter zurück. Das rächte sich: Die Passivität wurde bestraft, nach einem langen Malone-Einwurf konnte der KSC nicht klären, Gersbeck konnte Bahns Schuss nur nach vorne abprallen lassen und dort lauerte Breier, der die Kugel nur noch über die Linie drücken musste (82.).

KSC - Hansa Rostock am 19. Dezember
Ein Treffer der dem KSC den Sieg hätte bringen können. | Bild: Mia

Dieses Tor war ein Wirkungstreffer: Danach wurde es im Wildpark hektisch und zerfahren. Eine Großchance bekamen die Gastgeber dann noch quasi mit dem Schlusspfiff. In der letzten Minute köpfe Schleusener eine lange Hereingabe auf das Tor, Rostocks Kolke aber zeigte einen starken Reflex und lenkte die Kugel an die Latte (90.+2) und hielt das Unentschieden für die Gäste fest. Dem KSC war in der zweiten Hälfte zu wenig nach vorne gelungen, hinten war man zu anfällig.

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