1  

Karlsruhe Zuhause ungeschlagen und weitere Facts zum SV Darmstadt: Das ist der KSC-Gegner im DFB-Pokal

Es geht um viel im DFB-Pokalspiel zwischen Darmstadt 98 und dem Karlsruher Sport-Club (Anpfiff Dienstag, 20.45 Uhr). Um sehr, sehr viel. Der Sieger, das Team, das die nächste Pokalrunde erreicht, kann sich über stolze 680.000 Euro freuen. Dieser und weitere Facts im Gegnercheck.

Nachdem der KSC in den letzten drei Jahren immer in der ersten DFB-Pokalrunde ausschied, könnte es jetzt durch einen weiteren Sieg im Pokal kräftig in der klammen Kasse klingeln. Möglich wurde das, weil die Badener sich im Pokal gegen Hannover durchsetzten, Darmstadt hat in Runde eins beim FC Oberneuland mit 6:1 gewonnen. Serdar Dursun erzielte dabei einen Dreierpack.

Das erste Mal DFB-Pokal

Diese Partie ist ein Novum in der deutschen Fußballgeschichte: Noch nie trafen die "Lilien" aus dem Hessischen und das Team aus dem Wildpark im DFB-Pokal aufeinander. In der Regionalliga, der 3. Liga, in der Zweiten wie auch in der ersten Bundesliga gab es bereits Spiele. Die Gesamtbilanz dort spricht eindeutig für die Badener: Von 23 Spielen verlor der KSC nur vier, 13 Mal gewann das badische Team. Dabei ist das Torverhältnis beeindruckend gut: Das Team aus der Fächerstadt erzielte 50 Treffer, die Hessen weniger als die Hälfte – sie trafen nur 21 Mal in die Hütte der Wildpark-Jungs. Aber Achtung KSC!

Die Lilien zeigten zuletzt aufsteigende Tendenz, fanden zu guter Form. Nach sieben sieglosen Zweitligaspielen wurde zweimal in Folge mit einem 1:0 gewonnen, zuerst überraschend beim FC St. Pauli. Die Hessen treten daher mit breiter Brust gegen die Badener an. Innenverteidiger Dario Dumic traf am vergangenen Spieltag gegen Erzgebirge Aue ebenfalls zum 1:0 Endstand.

Siegtorschütze
Darmstadts Dario Dumic (l.) feiert sein Tor zum 1:0-Endstand gegen Erzgebirge Aue. | Bild: Hasan Bratic/dpa

Die Ergebniskrise war daher endgültig beendet. "Darmstadt war zuletzt stark bei der Verwertung von Standards. Darauf müssen wir vorbereitet sein", warnt KSC-Coach Alois Schwartz. Daher nochmals: Achtung KSC!

Heimstarker Gastgeber

Am heimischen Stadion am Böllenfalltor ist der SVD in dieser Saison noch ohne Niederlage. Es gab zwei Siege, die restlichen Spiele endeten Unentschieden.

Stadion in Darmstadt
Das Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt. | Bild: Fredrik von Erichsen

Zum Leidwesen von Ex-KSC Keeper Florian Stritzel - er stand von 2014 bis 2017 im Wildpark unter Vertrag, kam aber nie zum Einsatz - ist Darmstadts Nummer eins im Tor, Marcel Schuhen, wieder fit. Nach einem Armbruch musste Schuhen acht Spiele pausieren, Stritzel durfte ran. Doch jetzt muss er zurück auf die Bank. Stammtorhüter Schuhen steht wieder zwischen den Pfosten.

Ex-KSC'ler ist Stammspieler in Darmstadt

Stammkraft in Darmstadt ist ein Ex-KSC'ler: Marvin Mehlem. Der technisch begabte offensive Mittelfeldspieler kam in allen Zweitligaspielen dieser Saison zum Einsatz, bereitete einen Treffer vor.

Darmstadt 98 - Erzgebirge Aue
Christian Tiffert von Erzgebirge Aue (r) im Zweikampf mit Darmstadts Marvin Mehlem. (Archivbild) | Bild: Uwe Anspach

Doch diese Alles-oder-nichts-Pokalpartie zwischen Darmstadt und dem KSC bringt seinen Bruder Marcel, der einst die Kampfmaschine im KSC-Mittelfeld war, in die Bredouille. "Cello", der inzwischen in Belgien spielt, verfolgt, wenn irgendwie möglich, jedes Spiel der Blau-Weißen am Fernseher und drückt dem Ex-Club kräftig die Daumen. Aber - er drückt auch immer für Bruder Marvin die Daumen. In der Liga gibt es Unentschieden - im Pokal nicht. Jetzt wird er das Daumendrücken wohl aufteilen. Einen Daumen für den KSC – einen für Marvin…

Marcel Mehlem
Marcel Mehlem beim KSC-Training. (Archivbild) | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (1)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.