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Karlsruhe Treffen mit dem Ex-Klub und schwache KSC-Bilanz: Die Facts zum Nürnberg-Spiel

Der letzte Sieg des Karlsruher SC in Nürnberg liegt mittlerweile über 13 Jahre zurück, auch die Gesamtbilanz spricht nicht gerade für die Blau-Weißen. Außerdem lohnt sich auch ein Blick auf den aktuellen Kader des 1. FC Nürnberg. Eine ganze Reihe an Spielern hat nämlich eine KSC-Vergangenheit. Die Facts zum Spiel.

Es wird Zeit. Allerhöchste Zeit, dass der KSC endlich wieder einmal aus Nürnberg einen Dreier mitbringt. Der letzte Sieg der Badener im Frankenland liegt mehr als zehn Jahre zurück. Am Sonntag, den 12. August 2007, gewann der KSC beim "Club" - sicher und souverän 2:0.

Eichner beim letzten Sieg noch Spieler

Der ungarische Spielmacher Tamas Hajnal war zweifacher Torschütze. Im KSC Team stand - als Linksverteidiger - der aktuelle Cheftrainer Christian Eichner. Im Tor: Markus Miller, inzwischen Torwarttrainer im Wildpark.

Markus Miller stand beim letzten Sieg des KSC in Nürnberg selbst im Tor.
Markus Miller stand beim letzten Sieg des KSC in Nürnberg selbst im Tor. | Bild: Tim Carmele/tmc-fotografie.de

Apropos Torwart: Beim FCN hütet Christian Früchtl das Tor. Den hätte der KSC vor der Saison gerne verpflichtet. Doch Früchtl ließ sich lieber von Bayern München an den FCN ausleihen. Nicht zum Nachteil für den KSC, denn die neue Nummer eins im Wildpark, Marius Gersbeck, spielt bisher eine tadellose Saison.

Bilanz spricht deutliche Sprache

Die komplette Auswärtsbilanz kann dem KSC wenig Mut machen, denn vom 34 Spielen im Fränkischen gewannen die Badener lediglich vier… Immerhin endeten elf Begegnungen remis. Auch das wäre zum aktuellen Zeitpunkt ein Erfolg.

Der Blick auf die bisherige KSC-Bilanz gegen Nürnberg dürfte Christian Eichner alles andere als freuen.
Der Blick auf die bisherige KSC-Bilanz gegen Nürnberg dürfte Christian Eichner alles andere als freuen. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Denn in Liga zwei war der KSC nicht gerade sehr erfolgreich: 18 Aufeinandertreffen - acht Spiele davon wurden nicht verloren… Eichner glaubt das Erfolgsrezept zu kennen, um in Nürnberg dreifach zu punkten. Dies erklärte er nach dem 3:0 des KSC gegen Sandhausen. "Die Mannschaft hat gesehen: Wenn sie die letzte Linie des Gegners bearbeitet, dann ist sie torgefährlich."

Mit Mut zum Punktgewinn

Soll heißen: Mutig sein, früh attackieren, dann kann es auch beim Club klappen. "Aber jedem muss klar sein, wenn wir nur einen Deut weniger machen, werden wir gegen jede Mannschaft dieser Liga extreme Probleme bekommen."

In Nürnberg will KSC will die ersten Auswärtspunkte holen. Der KSC hat eine längere Ruhepause als Gegner Nürnberg. Denn: Die Franken mussten am vergangenen Montag noch in Hamburg beim FC St. Pauli antreten. Der "Club" spielte in St. Pauli 2:2. "Nur unentschieden" ist der Tenor in Nürnberg, denn die "Cluberer" waren beim Kiez Club zweimal in Führung gegangen.

Philipp Hofmann (KSC 33) beim Seitfallzieher im Sprung.
Philipp Hofmann (KSC 33) beim Seitfallzieher im Sprung. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Nach vier Spieltagen hat der KSC Gegner fünf Punkte geholt, ein Torverhältnis von sechs zu sechs. Diese Bilanz reicht für Rang neun in der Tabelle. Nicht sonderlich furchteinflößend… Bester KSC Torschütze in Liga zwei gegen den "Club" war Emanuel Günther mit drei Treffern. Srecko Bogdan erzielte gegen den FCN zwar vier Tore, aber in unterschiedlichen Spielklassen.

"Ceci" trat insgesamt 13-mal gegen den FCN an. Bestwert für einen KSC Profi. Die meisten Spiele in der zweiten Bundesliga absolvierten für den KSC: Abwehrmann Rainer Ulrich und Offensivspieler Hiroki Yamada, mit jeweils sechs Einsätzen.

Sechs Ex-KSC-ler tragen jetzt das Nürnberg-Trikot

Im aktuellen Kader der Fächerstädter hat nur Phillip Heise schon für den FCN die Fußballschuhe geschnürt. Heise war vergangene Saison als Leihspieler in der Frankenmetropole. Anders sieht das beim 1. FC Nürnberg aus. Gleich ein Sextett im Kader kann auf KSC-Erfahrung zurückblicken.

Philip Heise trifft am Freitagabend auf seine alten Kollegen.
Philip Heise trifft am Freitagabend auf seine alten Kollegen. | Bild: Tim Carmele/tmc-fotografie.de

Davon dürfte am Freitag mindestens ein Trio in der Startelf stehen. Abwehrallrounder Enrico Valentini ist inzwischen sogar Kapitän des FCN. Dazu im Angriff Felix Lohkemper, der zuletzt mit guten Auftritten Eigenwerbung betrieb. Lohkemper spielte einst in der Jugend des Wildparkclubs. Wie auch der tolle Techniker Robin Hack, ein gebürtiger Pforzheimer, erhielt seine Grundausbildung in Sachen Technik und Taktik beim KSC!

Hack ging dann nach Hoffenheim, ehe er in Nürnberg anheuerte. Auf der Auswechselbank müssen wohl zwei Ex-KSC-Angreifer Platz nehmen: Pascal Köpke und Fabian Schleusener. Nicht in den Kader dürfte es Innenverteidiger Pius Krätschmer schaffen. Der 23-Jährige spielte 2016 - 2017 beim KSC, im damals noch vorhandenen U 23 Talentteam. Über Rosenheim und Schweinfurt landet er beim Club.

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  •   kottan
    (76 Beiträge)

    23.10.2020 19:13 Uhr
    Wenn der KSC...
    ... heute verliert, dürfen die Spieler dann trotzdem zur Offerta und Riesenrad fahren?
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  •   Gevatter
    (397 Beiträge)

    23.10.2020 09:08 Uhr
    Nun, der Nürberger Trainer
    redet in seiner PK den KSC auch stark. Wenn man ihn und CE hört, könnten Zwillinge sein.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12041 Beiträge)

    23.10.2020 07:23 Uhr
    wozu in der Vergangenheit wühlen?
    Es zählt nur das Jetzt und die Zukunft.

    Auswärtssieg!!!
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