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Karlsruhe Die Stimmen zum Spiel KSC gegen FCN: "Wir waren nicht giftig genug"

Die Erfolgsserie des Karlsruher SC im Jahr 2021 ist nach acht Spielen gerissen. Der 1. FC Nürnberg verpasste der Elf von Christian Eichner einen späten Knock Out. Das oft zitierte Glück des Tüchtigen, das den Badenern in den vergangenen Wochen immer wieder in die Karten spielte, fehlte heute gegen die Franken.

Das Spiel war schon fast vorbei, die Punkteteilung eigentlich schon eingetütet, als der 1. FC Nürnberg spät zuschlug und dem Karlsruher SC die erste Niederlage im Jahr 2021 zufügte. Acht Spiele lang waren die Blau-Weißen bis dato ungeschlagen.

Dass die Serie nun gerissen ist, macht Top-Torjäger Philipp Hofmann in erster Linie an der eigenen Leistung fest.

"Wir waren nicht giftig genug"

“Wir haben heute nicht so gut gespielt finde ich. Wir waren nicht giftig genug. Wir waren zu unsauber in den Aktionen. In den letzten Wochen war das Glück auf unserer Seite, heute war es auf der Seite von Nürnberg. Das war so ein klassisches 0:0 eigentlich", schätzte der 27-Jährige das Spielgeschehen ein. 

Der Karlsruher Philipp Hofmann (l) und der Nürnberger Johannes Geis kämpfen um den Ball.
Der Karlsruher Philipp Hofmann (l) und der Nürnberger Johannes Geis kämpfen um den Ball. | Bild: Uli Deck/dpa

"Aber wir konnten uns kaum eigene Chancen erarbeiten. Dann wird der Ball abgefälscht und geht direkt zum Nürnberger. Aber das ist Fußball", so Hofmann weiter. Die Leichtigkeit aus den letzten Wochen konnte der KSC an diesem sonnigen Nachmittag nur selten auf den Platz bringen.

"Wir haben versucht das auch mitzunehmen. Der letzte Pass hat heute ein bisschen gefehlt und die Entscheidungen waren heute ziemlich schlecht. Da kommt dann so ein Spiel zustande. Das ist natürlich bitter, dass Nürnberg dann in der 90. Minute das Tor macht“, kommentierte Hofmann den späten Knock Out.

In Darmstadt sollen wieder Punkte geholt werden

Trainer Christian Eichner gratulierte bei der anschließenden Pressekonferenz seinem Kollegen Robert Klauß, der in der Vorwoche mit einer interessanten Taktik-Analyse für Aufsehen gesorgt hatte, zu einem “nicht unverdienten Sieg“. Eichner erklärte das damit, dass aus seiner Sicht der Gegner die ein, zwei Aktionen mehr im Strafraum hatte.

"Es war ein Abnutzungskampf über 90 Minuten“, so Eichner über die Gesamteinschätzung des Spiels.

Ratlosigkeit bei Christian Eichner (KSC Trainer) rechts, im Gespräch mit Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC)
Ratlosigkeit bei Christian Eichner (KSC Trainer) rechts, im Gespräch mit Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Ich denke wir hatten uns alle lange Zeit auf ein 0:0 eingestellt.“ Nach vielen 50:50-Entscheidung zugunsten seiner Mannschaft in den letzten Wochen müsse man heute auch mal akzeptieren, dass das Pendel in die andere Richtung ausgeschlagen hat, so Eichner.

"Wir werden uns ab Dienstag wieder zu straffen und versuchen gegen Darmstadt wieder in die Punkte zu kommen“, richtete der 38 Jahre alte Cheftrainer wieder den Blick nach vorne.

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  •   steely
    (264 Beiträge)

    23.02.2021 22:11 Uhr
    Heute nicht giftig genug
    Letztes Mal wars noch das eklige.....mit der Einstellung mit der die Spieler in dieses Spiel gingen kann man nicht gewinnen. Hängende Köpfe und wenn ein Ball verloren ging kein Nachsetzen. Batmaz muss von vorne herein spielen und lässt bitte den Gueye draussen.
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