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Karlsruhe Stimmen zum Spiel: "Ein Spiel, wie es mir unfassbar Spaß macht"

Christian Eichner ist mit seiner Mannschaft nach dem 0:0 gegen Bundesliga-Absteiger Werder Bremen zufrieden. "Für uns ist das ein gewonnener Punkt, ich bin heute ein zufriedener Trainer", sagt Eichner. Die Qualität der Gäste habe man zu keinem Zeitpunkt unterschätzt, trotzdem hat die Mannschaft ordentlich ins Spiel gefunden und Standards und Torabschlüsse provoziert.

Der Karlsruher SC muss sich im vierten Spieltag gegen den SV Werder Bremen mit einem Unentschieden zufrieden geben. Gegen spielstarke Bremer lag der Fokus beim KSC klar darauf, die Gäste einzubremsen und deren Chancen zu verteidigen. Trotzdem ist Cheftrainer Christian Eichner nach dieser Partie mit seiner Mannschaft zufrieden. "Für uns ist das ein gewonnener Punkt, ich bin heute ein zufriedener Trainer", sagt Eichner auf der Pressekonferenz nach der Partie. 

Bild: Mia

"Wir haben ordentlich in die Partie gefunden und Standards provoziert", sagt Christian Eichner. Im Laufe der ersten Spielhälfte war es aber immer wieder der SV Werder Bremen, der sich spielerisch stark präsentierte und über die Außenbahnen und die Sturm-Spitze einige Chancen kreierte. "Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn Werder das erste Tor gemacht hätte."

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Trotzdem äußert der Cheftrainer an der Art und Weise des Spiels seinen Gefallen: "Das war ein Spiel, wie es mir unfassbar Spaß macht." Zur Erklärung: Christian Eichner war in seiner aktiven Karriere als Fußballer in der Abwehr zu verorten. Verteidigen war daher seine Hauptaufgabe.

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Hofmann: "Zu wenig Ruhe mit dem Ball"

"Ich habe vom Start weg eine Mannschaftsleistung gefordert - und die habe ich bekommen", sagt der Cheftrainer. Auch wenn der KSC rund 30 Minuten in Unterzahl war, hatten die blau-weißen in der zweiten Hälfte durch Marco Thiede die klarere Chance zum Führungstreffer. 

Bild: Mia

"Ein zufriedener Trainer" ist Christian Eichner nach der Partie, der mit seiner Mannschaft "einen glücklichen Punkt" gewonnen hat. Ähnlich sieht es Top-Stürmer Philipp Hofmann: "Wir nehmen den Punkt gerne mit, da opfert man sich auch als Stürmer", sagt Hofmann, "für uns war es ein Punktgewinn auf jeden Fall." Eine Baustelle beim KSC, die Ruhe am Ball, war auch heute zu sehen. Philipp Hofmann erkennt das an, "mit dem Ball hatten wir zu wenig Ruhe."

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"Jeder hat für jeden gekämpft"

Die gelb-rote-Karte von Marvin Wanitzek sei unglücklich gewesen, sagt Hofmann. Ähnlich sieht es der Cheftrainer, der "diese Entscheidung aber akzeptiert." "Wir haben dann aber zu zehnt super gearbeitet, jeder hat für jeden gekämpft",  sagt Hofmann. Schwer, sei es trotzdem gewesen, denn die Bremer haben den Ball laufen gelassen. "Als Stürmer ist so ein Spiel natürlich schwierig."

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Unterschätzt hat man den SV Werder Bremen aber nicht. "Von deren Auftritt waren wir gar nicht überrascht, darauf waren wir auch vorbereitet", so Hofmann. "Die Bremer haben es gut gemacht heute und sind sehr spielstark." Dass diese Mannschaft Qualität habe, stehe außer Frage.

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  •   Helmdex
    (65 Beiträge)

    24.08.2021 22:25 Uhr
    Sehe ich ähnlich
    Wenn man auf Kothers Werdegang schaut, muss man beachten, was für riesige Erwartungen an den Jungen gebunden sind. Bezeichnungen wie Talent, Hoffnungsträger, Shootingstar und Vergleiche mit Spielern wie Scholl oder Çalhanoğlu bauen Druck auf einen jungen Spieler auf, der in dieser Zeit gerade mal in seinem ersten Profijahr war. Natürlich ist es ein Lob, aber es sorgt auch für Erwartungen und Druck, mit dem man erst lernen muss, umzugehen.
    Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass CE ihn anders behandelt als andere Spieler. Viele Stammspieler sind in ihren Leistungen nicht konstant und machen häufiger auch mal schwere Fehler, aber trotzdem dürfen sie im nächsten Spiel spielen. Bei Kother sehe ich das nicht so. Wenn der Fehler baut, resultiert es oft in einem Bankplatz.
    Unglückliche Auftritte gabs und natürlich hat er auch Fehler gemacht. Ihm fehlt mMn aber v.A. das Gefühl von Vertrauen der Trainer und die Chance, auch trotz Fehler Einsätze - wie andere Spieler - zu bekommen
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  •   schwarzvoraugen
    (4328 Beiträge)

    24.08.2021 23:56 Uhr
    Oder mit der Verbannung aus dem Kader...
    da fehlt mir einfach das Fingerspitzengefühl eines Trainers, der sich an seine Anfangszeiten noch sehr wohl erinnern sollte.

    Wenn er vom Leistungsprinzip spricht, sollte so manch gestandener "Mann" in seinem Team auch einmal ein Spiel von der Tribüne aus betrachten. Diese Konsequenz fehlt.

    Ich erwarte ganz einfach von einem Trainerteam, dass zumindest einer geschult ist im Umgang mit "nicht ganz einfachen" Jungprofis. Wenn Jeder diesen Teil seiner Ausbildung verpasst hat, dann bitte Gordon als "Hilfstrainer" hinzuziehen und diesen Teil der Ausbildung schleunigst nachholen...
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  •   Helmdex
    (65 Beiträge)

    25.08.2021 00:10 Uhr
    Absolut
    Zumal Chef und Co-Trainer Kother bereits aus der Jugend kennen und wissen sollten, wie er tickt.
    CE war in der U17 sein Co-Trainer und ZB in der U19 sein Cheftrainer. Man könnte also voraussetzen, dass sie wissen, wie sie bei ihm die beste Leistung hervorbringen.
    Durch alle Aktionen ihm gegenüber und die angesprochene nicht vorhandene Konsequenz bei anderen Spielern fehlt ihm wahrscheinlich die Sicherheit in dem was er machen kann/darf und was nicht. Und diese Unsicherheit hilft eher weniger.
    Habe letztens einen Kommentar gehört, den ich passend fand:"wenn DK anfängt zu denken, hat er verloren. Er ist ein Instinktspieler"
    Nur drängt unser Trainerteam (teilweise zurecht) auf sein Denken im Spiel. Grundsätzlich finde ich es aber schade, wie mit ihm umgegangen wird. Wochenlang hört man nur Gutes und nach ein paar schlechten Minuten und Trainingstagen wird er auf die Tribüne verbannt. Vllt haben sie (aktuell noch) zu hohe Erwartungen an ihn?
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  •   schwarzvoraugen
    (4328 Beiträge)

    25.08.2021 08:38 Uhr
    Ich weiss nicht was im Detail vorgefallen ist
    die ergriffenen Massnahmen erscheinender aber äusserst kontraproduktiv.

    Es fehlt im an Vertrauen und damit an Selbstvertrauen. Die Unbeschwertheit, die ihn als "Instinkftfussballer" ausgezeichnet hat ist weg.

    Die Herren sollten sich neben dem sportlichen Talent auch einmal die finanzielle Seite anschauen. Kother hat Potenzial zu Transfererlösen, ein Grossteil vom Rest der neu unter Vertrag genommenen leider nicht. Der KSD ist gut beraten sich mehr um seine jungen Talente zu kümmern. Kurzfristig aus rein sportlicher Seite, langfristig mit dem Blick auf mögliche Transfererlöse und die Öffentlichkeitswirkung als Ausbildungsvereine. Dort war es nun zu lange ruhig.
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  •   KSC1894
    (633 Beiträge)

    25.08.2021 09:58 Uhr
    OK und eigene Talente
    OK setzt auf alte Spieler. Führungsspieler. In seiner ganzen Ägide hat er nur sehr wenige davon gefunden. Transfererlöse scheinen egal zu sein. OK ist Abfindungszahlmeister. Umgang mit eigenen Talenten hat er gar nicht. Obwohl dies beim KSC historisch ist. Wieviele haben es in den letzten Jahren beim KSC geschafft? Nur wenige. Cello Mehlem wurde ein Vertrag mit Amateurgehalt vorgelegt. Da hat OK die Kracher Möbius, Groiß und Siebeck verpflichtet. Sein Bruder Marvin wurde als schwieriger Spieler nach Darmstadt verschenkt. Marktwert heute 1 Mio. Schwierig werden junge Spieler nur, wenn nicht nach dem Leistungsprinzip aufgestellt wird. OK, Supercoach, AS und CE keiner hat oder hatte das Fingerspitzengefühl für die Talente. Viele wurden vom Hof gejagt in den letzten 20 Jahren 2,3 Jahre später hat sich deren Marktwert drastisch erhöht. Wer geht zu einem Verein der Talente nicht fördert und fordert. CE am Anfang warst du auf einem guten Weg. Leider bist du davon abgekommen.
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  •   schwarzvoraugen
    (4328 Beiträge)

    25.08.2021 16:15 Uhr
    CE genügt vor allem nicht seinem Selbstanspruch als Talentförderer
    grundsätzlich denke ich, dass er es drauf hat.

    Die Art und Weise aber wie er augenblicklich mit Breithaupt, Rapold und Kother umgeht zeigen ein anderes Bild. Er scheint auch ein Problem mit eigenständigen Spielern zu haben. Wir müssen aufpassen mit Kother keinen zweiten Fall Pourie zu schaffen in welchem sowohl der Spieler, dessen Marktwert und damit auch der Verein Schaden nehmen.
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  •   Helmdex
    (65 Beiträge)

    25.08.2021 16:33 Uhr
    Generell hat sich Eiches Spielweise verändert
    Nicht nur im Umgang mit jungen Spielern, sondern auch die gesamte Spielweise.
    Seit den 40 Punkten letzte Saison war gefühlt kein Offensivdrang mehr in der Mannschaft. Es wurde weniger gelaufen und richtig Zug im Spiel war auch nicht mehr da. Diese Art und Weise setzt sich weiter fort.
    In meinen Augen hatten wir in Rostock Glück, dass die das Tor aberkannt bekommen haben und bei Darmstadt, dass die Corona geschwächt waren. Ich bezweifle, dass wir sonst gegen die gewonnen hätten.
    SVS war auch keine schöne Leistung, da wurde es auf die Temperatur und den Platz geschoben, was mit Sicherheit auch dazu beigetragen hat, aber nicht ausschlaggebend war. Gegen Bremen war man wegen dem Platzverweis zufrieden mit dem 0:0, obwohl man mit z.B. Thiede von Anfang an wohl deutlich mehr erreichen hätte können.
    Gefühlt werden mittlerweile viele Ausreden gesucht, warum es nicht funktioniert und wenn es grad keine gibt, sind wir halt "immer noch der KSC"
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  •   schwarzvoraugen
    (4328 Beiträge)

    25.08.2021 18:32 Uhr
    CE hat die Erkenntnis „nicht funktioniert“ noch nicht erreicht
    er ist zufrieden, das Spiel hat ihm Spass gemacht und er hat eine Reaktion der Mannschaft gesehen.

    Ich erinnere daran, dass wir schon einmal eine lange Serie ungeschlagener Spiele hatten. Am Ende sind wir dann fast abgestiegen…

    Der Spielplan hat uns in den ersten Wochen Mannschaften gegeben, die noch in der Findungsphase waren. 8 Punkte sind dabei gut, wir hätten aber - zumindest gegen Sandhausen - noch zwei mehr machen müssen. Die schwierigen Spiele kommen jetzt bis zur Winterpause. Wenn CE uns bisher schon immer als die underdogs beschrieben hat, was passiert dann in den kommenden Wochen? Es ist die permanente Unterforderung die er betreibt und das hat genau wie Du sagst mit dem unsinnigen Festhalten an dem 40 Punkteziel und dem Abstiegsgeschwätz angefangen und wurde fortgesetzt mit der Zielkorrektur auf wenig motivierende 50 Punkte.

    Motivation ist genau so wenig seine Stärke wie der Umgang mit kritischen Spielern.
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  •   sauerbraten
    (2293 Beiträge)

    23.08.2021 17:24 Uhr
    Unfassbaren Spass haett ich wohl auch gerne
    gehabt, aber vielleicht reichen meine Fachkenntnisse halt einfach nicht aus, um die feineren Spassfaktoren erkennen zu koennen. Will mal so sagen - die Bremer kamen um einiges staerker um die Ecke, als ich es zu diesem Zeitpunkt fuer moeglich gehalten haette und zieht man dann noch die 30minuetige Unterzahl in Betracht, dann kann man mit diesem 0:0 schon leben. Ein paar Dinge, die ich auffaellig fand - unser Spiel gegen den Ball war recht gut und oft wurden so Baelle erobert, doch als wir (Wanitzek/Choi/Gondorf) den Ball dann "sicher" hatten, passierten in derselben Szene viel zu oft Fehler, die dann den sofortigen Ballverlust in der Vorwaertsbewegung bedeuteten. Gordon duerfte einmal mehr bewiesen haben, dass wir uns (noch) keine allzugrossen Sorgen machen muessen, wenn eine Stammkraft in der IV mal nicht mittun kann und Thiede hat allerdeutlichst darauf aufmerksam gemacht, dass er kein Mann fuer die Bank ist und auch nicht zwingend als Jung-Backup gesehen werden muss.
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  •   Schneekoenig
    (566 Beiträge)

    23.08.2021 10:50 Uhr
    4 der 5 Punkte holte Werder auswärts
    Ich glaube Bremen tut sich aktuell leichter, auswärts seine Punkte zu holen. Spielerisch stehen andere Mannschaften vor uns. Wir können noch nicht ein Spiel dominieren. Von daher kann man mit dem Punkt zufrieden sein.
    Was mich stört ist die Unruhe am Ball. Wir müssen konzentrierter die Angriffe zu Ende spielen. Das hatten wir in der letzten Saison besser gemacht.
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