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Karlsruhe Schwimmt der KSC weiter auf der Erfolgswelle? Die Facts vor dem Spiel in Osnabrück

Drei Spiele in Folge konnte der Karlsruher SC zuletzt für sich entscheiden. Am Samstag in Osnabrück hat die Mannschaft von Christian Eichner die Chance, den vierten Dreier zu holen und damit den Gegner in der Tabelle hinter sich zu lassen. Doch eine einfache Aufgabe wird das nicht - warum? Peter Putzing hat die Facts zum Spiel.

Der Aufwärtstrend des KSC soll weitergehen. Der aktuelle Rang acht ist prima, aber die Elf aus dem Wildpark will die Erfolgswelle weiter reiten. Drei Siege in Serie! So kann´s weitergehen.  Die Badener KSC mischen mit ihrer Siegesserie im Moment die Liga auf!

Eichner freut sich auf Osnabrück

Der Wildparkclub marschierte vom Tabellenende in Richtung gesichertem Mittelfeld und dieser Marsch soll auch beim VfL Osnabrück fortgesetzt. Coach Christian Eichner freut sich „auf das ganz sicher interessante Spiel. In Osnabrück - das wird eine spannende Aufgabe. Zwei Aufsteiger im zweiten Jahr, die beide in der Tabelle vernünftig dastehen - prima. Ich freue ich auch für Osnabrück, denn das ist ein interessanter Verein.“

Christian Eichner (KSC Trainer) am Spielfeldrand.
Christian Eichner (KSC Trainer) am Spielfeldrand. | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Osnabrück belegt Rang fünf, der KSC Position acht, hat nur drei Zähler weniger auf dem Konto als der kommende Gegner. Mit einem Sieg der Badener im Stadion an der Bremer Brücke kann der KSC den VfL im Ranking überflügeln.

Der VfL vor allem auswärts stark

Zum Glück tritt die Eichner Elf in Osnabrück an. Denn: Die Osnabrücker sind die "Corona-Auswärtsmeister" der Liga. Seit dem Ausbruch der Pandemie - zehn Ligaspiele und einmal im DFB-Pokal - hat der VfL in fremden Stadien nicht mehr verloren. Zuletzt gelang ein 1:0 auf St. Pauli. Dort gab Kevin Wolze im Team des VfL auf der linken Außenbahn ein fehlerfreies Startelfdebüt.

Während die Spieler vom VfL Osnabrück (r) ihren Sieg feiern schiebt der FC St. Pauli (l) Frust.
Während die Spieler vom VfL Osnabrück (r) ihren Sieg feiern schiebt der FC St. Pauli (l) Frust. | Bild: Axel Heimken/dpa

Wolze ist mit KSC-Cheftrainer Christian Eichner befreundet, seit gemeinsamen Zeiten beim MSV Duisburg. Besondere Beachtung verdient beim Gastgeber Sebastian Kerk. Der Offensivspieler, der in Freiburg ausgebildet wurde und dort bis 2017 unter Vertrag stand, ist mit vier Treffern bester Torschütze des VfL. Kerk ist zudem bester Vorlagengeber - drei Assists gelangen ihm bisher.

Der Gegner im Kurz-Porträt

Teamkollege Christian Santos brachte es immerhin schon auf drei Tore. Zuletzt setzte eine Zerrung Santos außer Gefecht. Osnabrücks Etienne Amenyido sah die meisten gelben Karten aller Zweitligaprofis, er wurde schon fünfmal verwarnt, fehlt daher am Samstag gegen den KSC.

Osnabrücks Trainer Marco Grote (r.) und Ludovit Reis.
Osnabrücks Trainer Marco Grote (r.) und Ludovit Reis. | Bild: David Inderlied/dpa/Archivbild

Die Mannschaft von Trainer Marco Grote erzielte bisher 1,4 Tore im Schnitt pro Partie. Nach einem Standard gelang jedoch nur ein Treffer. Per Kopf wurden zwei Tore markiert. Vier Elfmeter bekamen die Osnabrücker zugesprochen - hundert Prozent davon wurden verwandelt.

Die Defensive des VfL arbeitet gut: 1,2 Gegentreffer pro Partie und zwei Spiele ohne Gegentreffer belegen das. Ballbesitz: 47 Prozent, Passgenauigkeit: 74 Prozent. Gängige Werte. Der direkte Vergleich der beiden Teams in der 2. Bundesliga ist völlig ausgeglichen. Zwölf Spiele: Vier KSC-Siege, vier Unentschieden, vier Niederlagen. Letzter KSC Sieg: Im März 2019 gewannen die Badener mit 2:1. Torschützen: Marvin Pourié und Daniel Gordon.

Neun Treffer - KSC ist Alu-König der Liga

Die KSC-Profis sind übrigens die Alu-Könige der 2. Bundesliga, neunmal trafen die Badener in der laufenden Spielrunde Latte oder Pfosten. Liga-Bestwert.

Die Nummer eins im Tor der Fächerstädter, Marius Gersbeck, stand auch schon in Osnabrück zwischen den Pfosten. Der 25 Jahre alte Keeper spielte von 2016 bis 2018 beim VfL, absolvierte 74 Partien, kassierte dabei 104 Tore und fünf Verwarnungen. Auch Ex-KSC Kapitän David Pisot trug schon das Trikot des VfL. In seiner Zeit an der Bremer Brücke brachte es der Innenverteidiger auf 161 Begegnungen, in denen erzielte er zehn Treffer für den kommenden KSC-Gegner.

Ein gewohntes Bild: Der KSC trifft Aluminium.
Ein gewohntes Bild: Der KSC trifft Aluminium. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die Osnabrück-Bilanz der letzten 10 Spiele: Fünf Siege, vier Unentschieden und lediglich eine Niederlage. Die fiel allerdings heftig aus. Da wurde das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:4 verloren. Das könnte, nach intensiver Analyse - obwohl der KSC keinen professionellen Analysten unter Vertrag hat - als „Blaupause“ für das Auftreten, für die Taktik der Badener beim VfL dienen.

Treffsicherster KSC-Profi gegen Osnabrück ist Hakan Calhanoglu mit sechs Toren. Die meisten Einsätze hat Mittelfeldmann Michael Harforth: 7. Gefolgt von: Daniel Gordon, der es aktuell auf sechs Einsätze brachte.

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  •   Weichei
    (817 Beiträge)

    05.12.2020 15:12 Uhr
    Wenn mir hier wirklich jemand leid tut
    dann ist es Garrincha. Seit in Zukunft net zu ihm. Er ist schlieslich auch nur ein Mensch und irren ist menschlich.
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  •   ka76199
    (86 Beiträge)

    05.12.2020 14:59 Uhr
    Wenn man bei
    einer Spitzenmannschaft gewinnt gibt's nix zu meckern⚽⚽⚽⚽⚽
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  •   schwarzvoraugen
    (3708 Beiträge)

    05.12.2020 14:20 Uhr
    Lorenz Wechsel überfällig, Choi nächster Kandidat
    Frode, Thiede und Heise zum Schusstraining. Beste Schusspositionen, miserabler Abschluss.
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  •   schwarzvoraugen
    (3708 Beiträge)

    05.12.2020 13:58 Uhr
    Lorenz zum Kopfballtraining
    Ganze Mannschaft endlich einmal Standards verteidigen. Das kann und muss man trainieren Herr Eichner!
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  •   Weichei
    (817 Beiträge)

    05.12.2020 15:15 Uhr
    Herr Eichner
    Laden sie schwarzvoraugen dringend zu einem Bier ein. Sie koennen jede Menge von ihm lernen.
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