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Karlsruhe "Nicht ganz erwarteter Auswärtssieg" - Die Stimmen zum KSC-Sieg auf Schalke

Die Karlsruher Spieler jubeln nach dem Tor zur 1:0-Führung beim FC Schalke. | Bild: Marcel Kusch/dpa

Auswärtssieg für den Karlsruher SC beim Bundesliga-Absteiger Schalke 04 und ein ganz besonderes Spiel für Torjäger Philipp Hofmann an alter Wirkungsstätte. Die Stimmen von Christian Eichner und Torjäger Philipp Hofmann nach dem Spiel.

Mit einem durchaus glücklichen aber umso wichtigeren Sieg auf Schalke kann der Karlsruher SC die Heimreise aus dem Pott antreten. Auch wenn er selbst nicht traf, so war es doch ein sehr besonderes Spiel, da der gebürtige Sauerländer zwischen 2009 und 2012 bei den Königsblauen unter Vertrag stand.

Hofmann: "Ein besonderes Spiel"

"Nach den personellen Rückschlägen diese Woche war das sehr wichtig. Meine ganze Familie war heute da. Das war ein ganz besonderes Spiel für mich, zurück in der alten Heimat. Dass wir es dann auch noch gewinnen, ist natürlich umso schöner. Jetzt haben wir erstmal zwei Tage frei und dann geht es am Montag weiter", sagt der KSC-Torjäger nach der Partie.

Spieler des Karlsruher SC jubeln nach dem späten Siegtor im Zweitliga-Spiel gegen den FC Schalke 04. Die Badener gewannen in Gelsenkirchen mit 2:1.
Spieler des Karlsruher SC jubeln nach dem späten Siegtor im Zweitliga-Spiel gegen den FC Schalke 04. Die Badener gewannen in Gelsenkirchen mit 2:1. | Bild: Marcel Kusch/dpa

“Es war ein nicht ganz erwarteter Auswärtssieg hier auf Schalke“, leitete Christian Eichner sein Statement nach dem Spiel ein. “Die Mannschaft hat von Beginn das umgesetzt, was wir ihr mit auf den Weg gegeben haben. Die schwierigste Phase hatten wir nach der Pause zu überstehen, in der die Schalker ein gefühltes Übergewicht im letzten Drittel hatte ohne die ganz großen Torchancen. Aber ich hatte heute auch den Eindruck, dass wir im Strafraum ein ticken gefährlicher waren.“

Eichner glücklich über die Einstellung

Die lange Zeit spielbestimmenden Schalker gerieten dann eine Viertelstunde vor Schluss in Unterzahl- ein Wendepunkt für das Spiel, dass bei Christian Eichner für eine verblüffende Reaktion sorgte.

Zahlreiche Spieler diskutieren nach einer roten Karte für Schalkes Victor Palsson mit Schiedsrichter Christof Günsch (2.v.l).
Zahlreiche Spieler diskutieren nach einer roten Karte für Schalkes Victor Palsson mit Schiedsrichter Christof Günsch (2.v.l). | Bild: Marcel Kusch/dpa

"Die rote Karte hat das Spiel natürlich nochmal in eine bestimmte Richtung gedrängt, die mir in dem Moment gar nicht so recht war. Dadurch hat sich das Spiel gedreht und wir waren gefordert und mussten in Ballbesitz noch aktiver werden. Aber die Mannschaft hat das gut gelöst und mit einem grandiosen Tor gekrönt."

Ein großes Kompliment sprach Eichner auch für den Kampfgeist im Sinne der verletzten Mitspieler aus – allen voran Sebastian Jung, der sich unter der Woche einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und mit einem Kreuzbandriss monatelang ausfallen wird. "Wie die Mannschaft nach den Rückschlägen in dieser Woche umgegangen ist, gebührt ihr ein großes Kompliment. Wir nehmen die Punkte hier sehr gerne mit nach Karlsruhe zurück."

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