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Karlsruhe KSC: Mit deutlicher Leistungssteigerung in Halbzeit zwei zum ersten Sieg der Vorbereitung

Der Karlsruher SC konnte seinen ersten Test der Vorbereitung positiv gestalten. Gegen den Oberligisten SGV Freiberg siegte die Mannschaft von Christian Eichner mit 2:0. Im Grenke-Stadion sahen die Zuschauer zwei grundverschiedenen Halbzeiten mit zwei unterschiedlichen KSC-Mannschaften. Christian Eichner wechselte zur Halbzeit nämlich elf Mal.

Am Samstagmittag um 14 Uhr bestritt der Karlsruher SC sein erstes Testspiel der laufenden Sommervorbereitung. Im Grenke-Jungendstation war Oberligist  SGV Freiberg zu Gast und wie beim Trainingsauftakt vor wochenfrist durften wieder 500 Fans live mit dabei sein.

Drei Neuzugänge in der Startelf

Bei perfekten äußeren Bedingungen präsentierte Christian Eichner drei Neuzugängen in der Startelf. Leon Jensen, Fabio Kaufmann und der erst am Freitagabend verpflichtete Rückkehrer Fabian Schleusener durften sich von Beginn an beweisen. Außerdem in der Startelf: Torwart Markus Kuster. Die eigentliche Nummer eins Marius Gersbeck (geschont nach Zusammenprall),Marvin Wanitzek (Erkältung) und Mailk Batmaz (Erkältung) gehören am Samstag nicht zum Kader der Blau-Weißen.

Die KSC-Aufstellung in der ersten Halbzeit:

Kuster - Jung - Gordon - Carlson - Heise - Gondorf - Fröde - Jensen - Kaufmann - Kother - Schleusener

Fabian Schleusener (KSC 24) beim Aufwärmen vor dem Testspiel.
Fabian Schleusener (KSC 24) beim Aufwärmen vor dem Testspiel. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Für die 500 Fans startete die Partie vielversprechend. In der ersten Minute verpasst Schleusener einen langen Ball im gegnerischen Strafraum und im Gegenzug sorgt SGV-Spieler Berisha Flamur für Aufregung im KSC-Sechzehner. Mit vereinten Kräften kann die KSC-Abwehr die Situation aber bereinigen.

Fabio Kaufmann (KSC 37) im Angriff gegen Lukas Hoffmann (Freiberg 25)
Fabio Kaufmann (KSC 37) im Angriff gegen Lukas Hoffmann (Freiberg 25) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Im Anschluss neutralisierten sich beide Mannschaften und die Begegnung spielte sich vor allem im Mittelfeld ab. Bis zur nächsten Torchance dauerte es dann 15 Minuten. Diesmal konnte Schleusener eine langen Ball von Gordon erreichen, sein Abschluss landete aber über dem SGV-Gehäuse. 

Auch danach waren Torraum-Aktionen Mangelware. Der KSC agierte immer wieder mit langen Bällen um die hochgewachsene Verteidigung der Gäste zu überwinden, oft fehlte es aber an Timing und Genauigkeit. Besser machten es die Gäste in der 30. Minute, als Kuster ein 1vs.1-Duell für sich entscheiden musste. Bis zum Pausenpfiff gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Gelegenheiten mehr.

Elf Wechsel in der Pause

Die Pause nutzte Christian Eichner, um sein Personal einmal komplett auszutauschen und auch der zweite Abschnitt startete ähnlich vielversprechend. Marc Lorenz konnte das erste Tor des Tages erzielen, stand zuvor allerdings in Abseits. Kurze Zeit später zwang wieder Lorenz SGV-Schlussmann Burkhardt zu einer tollen Parade, als er aus der Distanz einen satten Schuss abfeuern konnte (50.) Auch die Gäste aus Freiberg konnte ein Tor erzielen. Allerdings foulte Marco Grüttner zuvor Robin Bormuth klar und auch der zweite Treffer des Tages zählte nicht (57.).  

Die KSC-Aufstellung der zweiten Halbzeit:

Löhr - Rabold - Kobald - Bormuth - Thiede - Mirkovic - Breithaupt - Lorenz - Cueto - Choi - Hofmann

Tim Breithaupt (KSC 38) am Ball im Duell mit Jonathan Zinram (Freiberg 17)
Tim Breithaupt (KSC 38) am Ball im Duell mit Jonathan Zinram (Freiberg 17) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Insgesamt sahen die 500 Zuschauer nun eine deutlich unterhaltsamere Partie als vor dem Seitenwechsel. Cuetos Schuss an den Außenpfosten (62.), Choi (69.) und erneut ein Abseitstor von Lorenz (75.) waren gute  Gelegenheiten für den KSC um in Führung zu gehen. Doch der Zweitligist wurde spät für seine Leistungssteigerung belohnt. 

KSC drückt und wird belohnt

In der 80. Minute konnte Choi - nach einer Ablage von Hofmann - in den Strafraum eindringen und wurde kurz vor dem Abschluss zu Fall gebracht. Elfmeter! Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher unten links. Nur wenige Augenblicke später stellte Hofmann auf 2:0. Und der Torjäger hätte kurz vor dem Ende auf 3:0 erhöhen können, sein Abstauber nach einer Mirkovic-Chance, wurde aber auf der Linie geklärt. Damit gewann der KSC sein erstes Testspiel 2:0. 

Kyoung-Rok Choi (KSC 11) am Ball.
Kyoung-Rok Choi (KSC 11) am Ball. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Es war ein ambitionierter Gegner und es war klar, dass das Spiel heute kein einfaches Unterfangen wird", so KSC-Trainer Christian Eichner nach der Partie. "In der ersten Halbzeit haben wir zu kompliziert gespielt und hatten als Mannschaft zu viele Unsauberkeiten", so der Coach weiter.  "In der zweiten Halbzeit hat man schon gesehen, das wir zwei Spieler dabei hatten, die viel Qualität haben."

Für den KSC geht es nun am Mittwoch, 30. Juni, mit dem nächsten Test gegen den Bahlinger SC weiter. Und am 3. Juli steht eine Partie gegen Viktoria Köln auf dem Programm, am selben Tag geht es dann ins Trainingslager nach Österreich. 

Alle Bilder vom ersten Testspiel zum Durchklicken:

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  •   Bolzer
    (23 Beiträge)

    27.06.2021 17:16 Uhr
    Pourie
    Der war auch am "Epple"...
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  •   Kraichgauer80
    (265 Beiträge)

    27.06.2021 08:36 Uhr
    Tja dann haben Sie was falsch
    verstanden, für mich ist das Theme MP klar kommuniziert und dürften daher keine Missverständnisse aufkommen. Es ist nun mal so, dass man Entscheidungen irgendwann mal akzeptieren muss. Dies ist beim KSC so, genauso wie in einem anderen Unternehmen oder im privaten Bereich. Die Welt geht deshalb nicht unter, MP wird sich nen Verein suchen bzw. verliehen und dort kicken, im schlimmsten Fall wird er den Vertrag aussitzen. Kostet halt Geld, das Kind liegt jetzt schon im Brunnen, ändern lässt es sich jetzt nicht mehr. Es geht nur noch darum eine Lösung zu finden die den Schaden abfedern. Auch wie in jedem anderen Unternehmen auch. Nur irgendwann ist dann einfach mal gut, wollen wir uns noch Jahre mit dem Thema beschäftigen? Die Differenzen scheinen so groß zu sein, dass es nun mal nicht anders geht. Fertig, die Zukunft lässt sich gestalten die Vergangenheit ist rum. Sollte der Verein der Ansicht sein, dass durch OK/CE ein Fehlverhalten vorliegt, dann müssen es Sie intern regeln.
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  •   steely
    (489 Beiträge)

    27.06.2021 11:33 Uhr
    Das Pourie nicht eingesetzt wurde
    wurde wirklich oft genug beschrieben. aber mit dem Thema sollte man sich so lange auseinandersetzen wie dieser Herr beim KSC auf der Gehaltsliste steht. Und der kostet mal richtig viel, wenn man den bisherigen Aussagen Glauben schenken darf. Aber der KSC braucht solche Nebenschauplätze, siehe den Herrn Stroh-Engel den man auch nach langer Zeit erst los wurde.
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  •   Kraichgauer80
    (265 Beiträge)

    27.06.2021 19:26 Uhr
    Ja klar muss dies
    intern aufgearbeitet werden um solche Fehler für die Zukunft zu vermeiden. Der Vertrag mit MP ist jetzt nun mal da, da kann man nix mehr dran ändern. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung, sprich optimal einen Verkauf oder zumindest eine weitere Leihe und der leihende Verein zahlt ein Teil vom Gehalt. Mehr geht net, da braucht man nicht immer wieder aufs neue drauf rum zu hacken. Zumal wir die Entwicklung immer rückblickend betrachten, zu dem Zeitpunkt der Verlängerung habe ich wenig negatives gelesen. Das im weiteren Verlauf sich die Dinge so entwickeln/ eskalieren konnte OK wohl kaum vorhersehen, ansonsten wäre es ja dem Verein vorsätzlich Schaden zugefügt. Wer letztendlich die treibende Kraft in dem Konflikt ist, wird für uns Außenstehende nur schlecht zu beurteilen sein. Logischerweise wird jeder sich öffentlich immer als der unschuldige darstellen. Aus dem Grund können wir es nicht beurteilen und müssen irgendwann mit der Entscheidung klar kommen.
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