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Karlsruhe KSC versus Bochum: "Es erwartet uns eine Elf, die da unten in der Tabelle nichts verloren hat"

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei! Und dass sich dieses Sprichwort bewahrheitet, darauf hoffen alle beim Karlsruher SC – hinsichtlich der Partie gegen den VfL Bochum am Sonntag (Anpfiff 13.30 Uhr im Wildparkstadion). Die Hinrunde endete unentschieden - auf den KSC wartet eine Mannschaft, vor der Trainer Christian Eichner Respekt hat.

Nach dem Kräftemessen mit dem Revierclub will der junge KSC Trainer Christian Eichner seinen dritten Sieg als Chefcoach feiern können. Und dieser dritte Dreier unter seiner Regie sollte das dritte Saisonspiel sein, in dem die Badener ohne Gegentreffer blieben.

Hinrunden-Partie endete 3:3

In der Hinrunde, beim Spiel in Bochum kassierte der KSC drei Gegentreffer, lieferte aber insgesamt eine gute Leistung ab. Obwohl die Badener nach einer unberechtigten Hinausstellung von Lukas Fröde rund 75 Minuten in Unterzahl agieren mussten, schaffte es das Team in dieser turbulenten Partie einen Auswärtspunkt zu erkämpfen.

Anton Fink - in Minute 90 eingewechselt - traf in der 91. Spielminute zum 3:3-Ausgleich. Die anderen Torschützen waren Philipp Hofmann und Kyoung-Rok Choi.

Für den VfL hatte nach Videobeweis, nach einem erst dann entdeckten Foul von Daniel Gordon, Danny Blum mit einem sicher verwandelten Elfmeter getroffen. Blum hat KSC-Erfahrung, spielte da gemeinsam mit "Gordi" in einem Team. Und der KSC-Abwehrchef lobt den pfeilschnellen Linksfuß in den höchsten Tönen: "Danny Blum ist in dieser Liga einer, den man ganz sicher Unterschiedsspieler nennen kann!"

Gefährlich: Bochumer Torschütze Danny Blum

Der 29 Jahre alte Blum ist in Topform. Seine bisherige Bilanz belegt das: 25 Spiele, neun Tore und elf Vorbereitungen stehen da zu Buche. Auch der andere schnelle Außenbahnspieler hat eine KSC-Vergangenheit: Simon Zoller. Das KSC-Eigengewächs, technisch stark und wieselflink, war von 2008 bis 2012 im Wildpark. Beim VfL kam er in dieser Spielrunde auf 22 Einsätze. Sechsmal traf er ins gegnerische Gehäuse, bereitete zudem drei Treffer vor. Doch am kommenden Sonntag steht Blum aufgrund einer Wadenzerrung wohl nicht auf dem Platz.

Simon Zoller freut sich über sein Tor zum 1:0 für den VfL Bochum.
Simon Zoller freut sich über sein Tor zum 1:0 für den VfL Bochum. | Bild: Hasan Bratic/dpa

Dagegen kommt Ex-KSC-Profi Nummer drei im VfL Kader über den Status des Ergänzungsspielers im Moment nicht hinaus: Stefano Celozzi. Nur fünfmal durfte er in der Saison überhaupt ran. Letzter Einsatz des 31-Jährigen: Am 22. November 2019 gegen Osnabrück.

Als Celozzi in der Saison 2007/2008 für den KSC rechts in der Viererkette verteidigte, war der momentane KSC-Cheftrainer Eichner als Linksverteidiger in der Startelf gesetzt.

"Das nächste Endspiel von acht verbleibenden!"

Daran denkt "Eiche"“ eher selten. Er fokussiert sich auf die aktuelle Aufgabe gegen den VfL. "Jetzt starten wir gegen Bochum den nächsten Versuch, ein Team in unsere 'Welt' zu ziehen."

Dann mahnt er: "Es erwartet uns eine Elf, die da unten in der Tabelle nichts verloren hat. Aber ich glaube, dass wir am vergangenen Samstag Selbstbewusstsein getankt haben." Das würde helfen. Dennoch müsse allen klar sein: "Das wird das nächste Endspiel von acht verbleibenden."

Vor Spielbeginn. Christian Eichner (KSC Trainer) mit Maske im Dialog mit Lukas Fröde (KSC 4), vor der leeren Fantribüne.
Vor Spielbeginn. Christian Eichner (KSC Trainer) mit Maske im Dialog mit Lukas Fröde (KSC 4), vor der leeren Fantribüne. | Bild: Markus Gilliar (GES-Sportfoto)

Zwischen dem KSC und dem "Dino" der 2. Bundesliga - Bochum spielt seit zehn Jahren im Fußballunterhaus - gab es bisher 58 Spiele. 14 KSC-Siege, 23 Unentschieden und 21 Niederlagen. Der KSC-Offensive um Toptorjäger Philipp Hofmann macht die Gegentorbilanz des VfL Mut. Die VfL Defensive kassierte schon 45 Gegentreffer – da könnte "Hoffi" vielleicht wieder zuschlagen…

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Kommentare (9)
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  •   schwarzvoraugen
    (3440 Beiträge)

    23.05.2020 02:34 Uhr
    Die Gunst der Stunde nutzen
    Wiesbaden und Nürnberg haben geschwächelt.

    Jetzt mit einem überzeugenden Heimsieg ein deutliches Zeichen setzen und den Relegationsplatz hinter uns lassen. In Krisenzeiten werden Helden geboren.

    Aufhören mit dem Schwartz´schen Übermächtigkeitsgeplappere. Genau dies endete in der Unentschiedenduselei die uns die aktuelle Tabellensituation eingebracht hat.

    Mit breiter Brust Bochum den Heimsieg erkämpfen und gut ists. Dann und nur dann wird das was.
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  •   schwarzvoraugen
    (3440 Beiträge)

    22.05.2020 18:05 Uhr
    Ein Trainer der die Abstiegsränge als „seine Welt“ vereinnahmt
    sollte einmal seine geistige Grundhaltung reflektieren.

    Zu wenig für den Abstiegskampf.
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  •   Mozzer
    (2027 Beiträge)

    22.05.2020 16:16 Uhr
    Ein Tor....
    ....wird zum Sieg nicht reichen bei den Offensivqualitäten der Bochumer....im letzten Spiel HDH abgenagt, die
    in Reichweite zu den Aufstiegsplätzen waren....aber....ein Tor mehr schon
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  •   hajmo
    (4220 Beiträge)

    22.05.2020 12:03 Uhr
    Auch bei diesem Spiel ein positives Ergebnis
    Bei dem letzten Spiel hat man doch gesehen wozu die Spieler des KSC fähig sind, wenn der Spielverlauf nicht durch die Ultras gestört wird.
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  •   RainerBu
    (1098 Beiträge)

    22.05.2020 09:44 Uhr
    vor allem
    hätte man nicht so kläglich in den Spielen gegen direkte Konkurrenz versagen dürfen . So wirds natürlich schwer.
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  •   Garrincha
    (612 Beiträge)

    22.05.2020 09:16 Uhr
    Angst ist ein schlechter Ratgeber
    Trainernovice C. Eichner, Mut und Angriff des KSC gegen Bochum sind gefragt, dann gewinnt man, schlotternd vor Angst auf den Gegner, im eigenenStadion wartend, endet in einer ka­ta­s­t­ro­phalen Niederlage.
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  •   sauerbraten
    (2111 Beiträge)

    22.05.2020 08:35 Uhr
    Naja, streng genommen, hat der KSC
    da unten drin genausowenig etwas verloren, aber die Tabelle luegt nun mal nicht und die, die hinten stehen, haben halt einfach, auf dem Platz & hinter den Kulissen, zuviel falsch gemacht. Wenn auf 10 Neuverpflichtungen, im Schnitt ein Volltreffer kommt, braucht man sich ueber eine Platzierung im Sueden der Tabelle nicht wundern - nur mal so als Denkansatz fuer die, die jetzt vieles anders machen wollen.
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  •   Stutenseeler
    (74 Beiträge)

    22.05.2020 09:01 Uhr
    V.A.R
    Wenn der Kölner Keller und der verantwortliche Schiedsrichter im Hinspiel in Bochum nicht so desolat gepfiffen hätte, hätte der KSC jetzt 2 Punkte mehr auf dem Konto und stünde ein klein wenig besser da.
    Hoffentlich wird der KSC dieses mal nicht so sehr benachteiligt... Die Mannschaft gehört vom Etat und Marktwert leider doch in den Tabellenkeller, da können wir keinen 12. oder sogar 13. Mann gegen uns gebrauchen
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  •   sauerbraten
    (2111 Beiträge)

    22.05.2020 12:05 Uhr
    Unser bescheidener Etat jetzt,
    haengt doch sehr stark mit den Fehlern der Vergangenheit und dem Verbrennen von Geld zusammen - die Kunst besteht halt darin, mit maessigen Mitteln, maximales Talent an Land zu ziehen und dabei auch den eigenen Nachwuchs mit einzubinden. An den hier entscheidenden Stellen, sind andere ganz einfach besser aufgestellt, aber klar, es gab auch ein paar Schiri-Entscheidungen in der Runde - denke da auch an Bielefeld - die ein paar Punkte kosteten, aber unterm Strich wuerde ich soche Gedankengaenge dennoch eher vernachlaessigen, auch wenn mir jetzt spontan keine geschenkten Elfer, oder aehnliches, einfallen.
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