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Karlsruhe KSC versus Aue: Magere Punkteausbeute, aber gute Heimbilanz - der Gegner im Überblick

Eine lohnenswerte Reise war der Trip des KSC ins Erzgebirge bisher fast nie. Denn: Die KSC-Auswärtsbilanz ist ganz, ganz bitter: Von zehn Begegnungen gewannen die Badener: eine. Sechsmal verließ das KSC-Team das Feld als Verlierer, immerhin gelangen drei Unentschieden. Die Torbilanz: 16:7 pro Aue. Kann die Eichner-Elf die Bilanz am Sonntag gegen die Veilchen (Anpfiff 13.30 Uhr) aufpolieren?

Die schlimmste Niederlage mussten die Karlsruher in der Relegation im Jahr 2018 hinnehmen, als man dadurch den Aufstieg in die zweite Bundesliga verpasste. Mann des Abends war Aues Sören Bertram. Der Mittelfeldspieler erzielte beim 3:1 alle Tore des dreifachen DDR-Meisters.

Aue-Trainer Schuster wohnt in Durlach

Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Fabian Schleusener (44.) erzielt. Bemerkenswert die Zuschauerzahl: 16.000 Fans waren im Erzgebirgsstadion. Denn: Die Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema im sächsischen Erzgebirgskreis mit dem Stadtteil Aue, der Heimat des Fußballzweitligisten FC Erzgebirge Aue, hat nur etwas mehr als 16.000 Einwohner.

Torschütze Fabian Schleusener (Karlsruhe, Nr.24) nach dem 1:1 mit de KSC-Fans    Fußball Relegation zur 2.Liga 2017/18 Erzgebirge Aue - Karlsruher SC 3:1 am 22.5.2018, damit bleiben die Auer in der 2.Liga!
Torschütze Fabian Schleusener (Karlsruhe, Nr.24) nach dem 1:1 in der Aue-Relegation mit den KSC-Fans. | Bild: Frank Kruczynski

Zum Vergleich: In Karlsruhe leben über 300.000 Menschen, im Stadtteil Durlach rund 30.000 Menschen - fast doppelt so viele Einwohner wie in Aue-Bad Schlema. Apropos Durlach: Dort lebt seit vielen Jahren der aktuelle Trainer der Auer: Dirk Schuster. Der Ex-KSC Profi Schuster ist gebürtiger Sachse, das Licht der Welt erblickte der einstige Abwehrspieler in Chemnitz.

Aues Trainer Dirk Schuster.
Aues Trainer Dirk Schuster. | Bild: Robert Michael/zb/dpa

Zwei Ex-KSC'ler im Veilchen-Kader

In Schusters Trainerstab ist Marc Lorius. Der ist für die körperliche Fitness der Auer Profis zuständig. Lorius stand einst beim KSC als Athletiktrainer unter Vertrag. Inzwischen ist er auch Athletiktrainer der U16 Nationalelf Deutschlands.

Dimitrij Nazarov trifft per Elfmeter zum 1:1-Ausgleich für Aue im Spiel gegen Dynamo Dresden.
Dimitrij Nazarov | Bild: Sebastian Kahnert

In Kader der "Veilchen" stehen zwei Ex-Spieler des KSC unter Vertrag: Linksfuß Dennis Kempe und Offensivspieler Dimitrij Nazarov. Der 30 Jahre Aserbaidschaner Nazarov ist mit insgesamt zehn Treffern der beste Torschütze beim KSC-Gegner. Fünf Tore erzielte er per Elfmeter, einmal verschoss er vom Elfmeterpunkt.

Aue geht mit nur einem Punkt aus der Englischen Woche 

Die Bilanz des FC Erzgebirge in der zurückliegenden Englischen Woche, die der KSC ungeschlagen überstand, versetzt den Wildparkclub nicht in Angst und Schrecken. Die "Veilchen" zeigten Schwächen, holten nur einen einzigen Punkt aus drei Spielen, verloren zuletzt zweimal in Folge. Aue musste in den letzten beiden Begegnungen sechs Gegentore hinnehmen.

1:3 hieß es gegen Darmstadt, 0:3 in Heidenheim, dazu gab's ein 1:1 in Nürnberg. Einer hatte daran keine Schuld: Torhüter Martin Männel. In Sachen Körpergröße ist Männel mit seinen 1,83 Metern in der Rangliste der Torhüter der zweiten Bundesliga ganz vorne nicht dabei.

Sebastian Freis | Bild: privat

Doch was die Leistung des 32 Jahre alten Torhüters angeht, ist er - laut Fachmagazin Kicker - in der laufenden Spielrunde die Nummer eins der Liga. Bester Torschütze im Trikot des KSC gegen Aue: Sebastian Freis. "Basti" erzielte bei sechs Einsätzen drei Treffer. Timo Staffeldt, wie Freis ein KSC-Eigengewächs, spielte achtmal gegen Aue - mehr als jeder andere KSC'ler.

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  •   andi-b7
    (3204 Beiträge)

    07.06.2020 18:09 Uhr
    Ja es ist krass , sau-schlechter KSC verliert gegen schlechte Auer
    So Werden wir kein Spiel mehr gewinnen , Gordon und Pisot höchstens auf Regionalliga Niveau.
    Gondorf nur noch lächerlich langsam , arrogant und überheblich was wollt ihr mit dem in Liga 2.
    Eiche lass endlich die Jungen spielen lieber mit denen verlieren also nochmal so eine 💩 Anschauen müssen.
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  •   FinnMcCool
    (285 Beiträge)

    08.06.2020 09:42 Uhr
    anschauen müssen?
    Seit wann ist es denn Pflicht ein Spiel des KSC anzusehen? Jede Person kann selbst entscheiden, ob ein Spiel angesehen wird oder nicht. Von "müssen" kann da wohl keine Rede sein.
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  •   Kraichgauer80
    (113 Beiträge)

    07.06.2020 17:48 Uhr
    Warum muss
    man mit dem Verein immer das gleiche erleben, bei dem Restprogramm glaube ich an keine Punkte mehr. Höchstens am letzten Spieltag, weil die anderen keinen Bock mehr. Aue hat schlecht verteidigt und trotzdem hatten wir kaum Chancen. Für OK müsste jetzt schon einer da sein der die Planungen übernimmt. Eichners Training kann ich nicht einschätzen, nach einer Phase wo man dachte es könnte doch noch was gehen ist die Mannschaft wieder genauso ideenlos und desolat. Pisot und Gordon wird er die Spieleröffnung nicht mehr beibringen können aber der Rest zeigt auch nicht mehr. Warum ein Fink, der wenigstens mal einen gescheiten Ball spielen kann nicht früher kommt verstehe ich nicht. Neuanfang, 3. Liga, hört man oft, so einfach ist diese aber auch nicht mehr wenn man sieht wer da alles drin ist. Ein Wiederaufstieg ist kein Selbstläufer. Der KSC wird eher 3 Liga sein und als mal noch in die zweite aufsteigen um gleich wieder abzusteigen. Heidenheim/ Sandhausen packen es schon Jahre sich zu halten
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  •   sunnyx
    (111 Beiträge)

    07.06.2020 17:26 Uhr
    Selbstüberschätzung
    Stimme von Pisot nach dem Spiel „ Ich denke wir haben heute sehr viel investiert, waren dann ein Mal nicht richtig gestanden und haben das Gegentor bekommen. Ansonsten glaube ich hat Aue kaum eine Chance gehabt. „ Völlige Selbstüberschätzung einer zweitligauntauglichen Mannschaft. Dies liegt alleine in der Verantwortung von OK, bitte gehen Sie!
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  •   ImZeichendesPhoenix
    (181 Beiträge)

    07.06.2020 17:19 Uhr
    Mission erfüllt
    Der Relegationsplatz wurde erfolgreich verteidigt!
    Der Reporter hat es richtig gesagt, sie sind bemüht aber es fehlt halt die Qualität. Bei so vielen Zugängen ist das eine schallende Ohrfeige für OK, nur Hoffmann überzeugt. Dann lieber mit den Jungen spielen, Kother, Möbius, Batmaz, Kobald, die können das kaum schlechter machen. Und Fink sollte auf der 10 mal von Anfang an spielen. Wenn Hoffmann ausfällt sieht man was die übrigen Stürmer wert sind, Pourie hätte man nicht abgeben dürfen, Djuricin und Röser, das war gar nix.
    Mit viel Glück wird es am Ende die Relegation, aber eher wird’s der direkte Abstieg. Und dann im neuen Stadion das Derby gegen den FCK...
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  •   franklin
    (290 Beiträge)

    07.06.2020 17:17 Uhr
    Die
    schaffen es doch regelmäßig wieder, jedes Wochenende einem zu versauen.
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  •   Ebes
    (64 Beiträge)

    07.06.2020 17:11 Uhr
    Wollen und nicht können
    so das Fazit zu dem von OK zusammengestellten aufgebähten Kader. Das Trainerteam um Eichner kann halt daraus auch keine zweitligataugliche Mannschaft zaubern.
    Bleibt nur zu hoffen, dass es mit Hilfe von Wehen und Dresden zum Relegationsplatz reicht. Was dann
    uns erwartet, Regensburg lässt grüßen ![b][/b]
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  •   4everksc
    (1158 Beiträge)

    07.06.2020 16:51 Uhr
    Buch zu und Licht aus !
    Machen wir uns nichts mehr vor und stecken die blau-weisse Brille weg - die Truppe hat nichts in Liga 2 zu suchen ! - kein geordnetes Aufbauspiel, Pässe über 10m kommen nicht an, über einen Gordon will ich nichts mehr sagen....ja, sie bemühen sich aber das ist alles brotlose Kunst....und wenn sich dann zufällig Chancen ergeben versagen sie kläglich! Was soll da ein Trainer Eichner machen mit so einem Spielermaterial - er kann am wenigsten dafür....gebt ihm mit hoffentlich neuen Sportdirektor eine Chance in Liga 3, baut um Talente wie Kother und Batmaz eine Mannschaft auf - Hoffmann ist nicht zu halten, ein Wanitzek kann ich auch nicht mehr sehen. Schon traurig - das entsteht ein neues Staduon und wir dümpeln in Liga 3 !
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  •   tspps
    (1 Beiträge)

    07.06.2020 16:45 Uhr
    Es liegt an der Einstellung!
    Aus meiner Sicht hat die aktuelle Situation nichts mit der Stärke des Kaders zu tun. Mit dieser Mannschaft sollte der Klassenerhalt in der 2. Liga durchaus möglich sein. Leider fehlt es an der Einstellung. Zu viele Spieler haben einfach keinen Bock auf den KSC. Es wird nun darauf ankommen, die Mannschaft entsprechend umzustellen. In den letzten Spielen sollten nur noch Spieler zum Einsatz kommen, die sich richtig für den Verein reinhängen. Dies würde zwar eine gravierende Veränderung in der Aufstellung bedeuten; aber es ist aus meiner Sicht die letzte Chance...Hier ist das Trainerteam gefordert: Mut zur Veränderung!!!
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  •   Apu
    (64 Beiträge)

    07.06.2020 16:44 Uhr
    2 Abschlüsse aufs tor
    Das ist viel zu wenig. Mehr geht aber auch nicht. Bis 20 Meter vorn Tor sagmh das halbwegs ok aus. Es fehlt an Ideen gefahr und den direkten Zug zum Tor. Aber wenn man nichts besseres hat als das was heute auf dem Platz stand kann ma nicht viel erwarten. Lorenz gehört ein zugticket gekauft, Ziel.. egal. Der bringt nichts zustande. Das selbe bei gordon. Die langen Bälle kotzen mich an, kein Spielaufbau u viel zu langsam. Wie oft hatte er 30 Meter vor sich in denen er den Ball vor tragen kann, aber nein zu faul u d alt zum laufen. Ich sage es nochmal. Der Abstieg ist verdient. Wer gegen diese s auf verliert hat nichts in liga2 verloren
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