14  

Karlsruhe KSC muss am Montag gegen Aue ran: "Ich hoffe, wir haben aus dem Hinspiel gelernt"

Für den Karlsruher SC geht es Schlag auf Schlag: Nach ihrem Freitagsspiel gegen Würzburg empfangen die Blau-Weißen mit Erzgebirge Aue am Montagabend (Anpfiff 18.30 Uhr) bereits ihren nächsten Gegner. Doch KSC-Cheftrainer Christian Eichner bleibt ob der Dauerbelastung seiner Mannschaft zuversichtlich und "tiefenentspannt".

Training, Spiel, Training, Spiel - der Terminkalender der Eichner-Elf ist aktuell proppenvoll. Nach dem 2:2 gegen die Würzburger Kickers am Freitag geht es nun am Montag gegen die Veilchen. Dass die Spiele so nahe beieinander stattfinden, sei laut Trainer Christian Eichner zwar gut für die Konzentration, habe aber auch einen Nachteil: die kurze Regenerationszeit der Spieler.

KSC muss personell Abstriche machen

So wird wahrscheinlich Marc Lorenz, der sich gegen Würzburg am Sprunggelenk verletzte, nicht gegen die Auer auflaufen können. "Er ist zwar heute schon wieder locker Rad gefahren, aber man muss von Tag zu Tag schauen, wie es sich entwickelt. Da bin ich aber auch für das Spiel am kommenden Donnerstag gegen den Hamburger SV noch pessimistisch", sagt Eichner bei der Pressekonferenz vor dem Spiel am Sonntag.

Die Spieler kommen ins Stadion, Alexander Groiss (KSC 20), Daniel Gordon (KSC 3), Marc Lorenz (KSC 7).
Die Spieler kommen ins Stadion, Alexander Groiss (KSC 20), Daniel Gordon (KSC 3), Marc Lorenz (KSC 7). | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Auch Babacar Gueye, der am Sonntagmittag zwar schon wieder das Abschlusstraining absolviert hatte, wird nach den Belastungen der vergangenen Tage eventuell nicht auf dem Platz stehen können. "Es gibt noch zwei drei kleinere Fragezeichen bei Spielern nach muskulären Problemen. Hier müssen wir bis zum Spieltag abwarten und dann entscheiden - das ist der Nachteil bei kurz hintereinander stattfindenden Spielen", so Eichner.

Auch Lukas Fröde und Robin Bormuth werden am Montag noch fehlen, da sie Kontakt zu einem Corona-positiv getesteten Betreuer hatten. Trotz der unklaren Personalsituation bleibe der Cheftrainer aber  "tiefenentspannt" - und das ist vor der anstehenden Aufgabe auch notwendig, denn: Mit den Veilchen treffen die Blau-Weißen am Montag auf einen starken und erfahrenen Gegner.

"Ich hoffe, wir haben aus dem Hinspiel gelernt"

"Die Mannschaft hat viele erfahrene Spieler, die gefühlt schon 15 Jahre für Aue spielen. Im Umschaltspiel nach vorne sind sie unter den Top drei der Liga und verstehen das Spiel in seiner Ganzheit", so Eichner über die Elf von Dirk Schuster, die den KSC im Hinspiel mit einem 1:4 nach Hause schickte.

Fürchtet, dass ein Graben entstehen kann, zwischen Profifußball und Fans: Aues Trainer Dirk Schuster.
Fürchtet, dass ein Graben entstehen kann, zwischen Profifußball und Fans: Aues Trainer Dirk Schuster. | Bild: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

"Ich hoffe, wir haben aus dem Hinspiel gelernt, was für ein Gegner da am Montag auf uns zukommt", sagt der KSC-Trainer. "Wir müssen daher sehr clever und intelligent sein, aber auch kaltschnäuziger und klarer im Abschluss. Und wir müssen unbedingt Rückstände vermeiden."

Christian Eichner (KSC Trainer) und Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer) kommen ins Stadion.
Christian Eichner (KSC Trainer) und Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer) kommen ins Stadion. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Habe am Freitag viele ordentliche Dinge gesehen"

Obwohl es gegen Würzburg zuletzt "nur" zum Remis gereicht hat, könne man aus der Partie für das anstehende Match einiges mitnehmen: "Ich habe am Freitag viele ordentliche Dinge gesehen und was man auch betonen muss: Wir sind kurz zuvor erst aus der Quarantäne gekommen und haben ohne Weiteres insgesamt 117 Kilometer abgespult - das ist keine Selbstverständlichkeit", meint Eichner.

Der Trainer blicke daher zuversichtlich auf das anstehende Match: "Unsere Spiele in diesem Jahr waren  - bis auf ein paar wenige Ausnahmen - alle interessant. Und das verspreche ich mir auch für morgen", so Eichner.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Links
Rechts
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (14)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Winzer
    (39 Beiträge)

    25.04.2021 17:19 Uhr
    Aufstieg und Allgemeines (3)
    Dadurch sind schnelle Angriffe, bei denen eben Hofmann dann treffen könnte, oft schwierig. Wanitzek, Gondorf und Choi haben es alle drin, aber sind momentan leider nicht konstant genug, um einen ordentlichen Mittelfeldmotor am Laufen zu halten. Wie man das zeitnah ändern könnte, weiß ich auch nicht wirklich.

    Die Lorenz-Kother Wechselspiele finde ich (für beide) auch nicht gerade förderlich. Insgesamt sehe ich Kother als stärker an. Er ist schnell, hat ein gutes Stellungsspiel und bringt als einer der wenigen auch mal Kreativität ins Spiel. Allerdings war es gestern bis zum Tor auch nicht gerade überzeugend. Vielleicht liegt es auch daran, dass er, so kommt es mir vor, schneller ins kritische Visier von Eichner gerät (und ausgewechselt oder nicht aufgestellt wird), als andere. Aber ok, es wird seine Gründe haben und beim Training bin ich nicht dabei.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Winzer
    (39 Beiträge)

    25.04.2021 17:20 Uhr
    Aufstieg und Allgemeines (4)
    Auf jeden Fall schien er mir gestern in der zweiten Halbzeit nach dem Tor etwas befreiter aufzuspielen, bis natürlich der klassische Wechsel erfolgte. Lorenz sehe ich mittlerweile allerdings auch deutlich positiver als vor einigen Monaten. Ich finde, er ist eigentlich immer motiviert, haut sich rein und hat ebenfalls gute Aktionen. Zurzeit würde ich am liebsten beide auf dem Platz sehen. Eventuell könnte man, mit einigen Umstellungen, mal versuchen Kother auf rechts zu stellen.

    Auch bei Batmaz fände ich konstant etwas mehr Einsatzzeit besser. Diese fünf Minuten Einwechslungen, naja. Breithaupt gestern in der Startelf fand ich klasse, gerne mehr.
    Die Mannschaft neigt zeitweise zu einem ziemlichen Rückpassspiel über Gersbeck, unabhängig von den Toren gestern. Der kann dann aber auch kaum etwas anderes machen, als den Ball wieder zurück oder auf die andere Seite zu spielen oder nach vorne zu schlagen, Gefahr des Ballverlusts inklusive.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   4everksc
    (1205 Beiträge)

    25.04.2021 17:16 Uhr
    Der Trainer hat also ...
    " ein paar ordentliche Dinge " gesehen...o.k. was soll er auch sagen...ausser dem klasse Debut von Tim Breithaupt und phasenweise guter Leistung von Kother habe ich wenig ordentliches gesehen, und da sind die beiden Aktionen von Gersbeck schon ausgenommen. Ab der Mittellinie war Schluss - Wanitzek komplett von der Rolle ( und lasst endlich einen anderen Freistöße und Ecken treten ) und auch ein Hofmann sollte sein Spiel mal überdenken...und zu Gondorf sage ich besser nichts - wenn seine Leistung so groß wäre wie seine Klappe auf dem Platz....Also kann es nur besser werden und ich hoffe auf die 3 Punkte, obwohl gegen Aue geht das meist schief...egal - Daumen drücken!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   brosi13
    (579 Beiträge)

    25.04.2021 16:40 Uhr
    Lieber KSC,
    ...das Spiel gegen Würzburg war eine reine Enttäuschung. Für Marius Gersbeck, den besten KSC-Spieler über die ganze Saison, tut mir das leid. Aber bitte jetzt die Corona-Pause nicht als Entschuldigung vorschieben. Wie es auch nach einer Coronapause (positiv) weitergehen kann, hat ja Sandhausen gezeigt (und auch Holstein Kiel). Ich hoffe sehr, daß ihr für die letzten Spiele nochmals alles raushaut und das Beste für den KSC gebt.
    Morgen am besten gleich damit beginnen....
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 (2 Seiten)

Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.