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Karlsruhe KSC muss am Montag gegen Aue ran: "Ich hoffe, wir haben aus dem Hinspiel gelernt"

Für den Karlsruher SC geht es Schlag auf Schlag: Nach ihrem Freitagsspiel gegen Würzburg empfangen die Blau-Weißen mit Erzgebirge Aue am Montagabend (Anpfiff 18.30 Uhr) bereits ihren nächsten Gegner. Doch KSC-Cheftrainer Christian Eichner bleibt ob der Dauerbelastung seiner Mannschaft zuversichtlich und "tiefenentspannt".

Training, Spiel, Training, Spiel - der Terminkalender der Eichner-Elf ist aktuell proppenvoll. Nach dem 2:2 gegen die Würzburger Kickers am Freitag geht es nun am Montag gegen die Veilchen. Dass die Spiele so nahe beieinander stattfinden, sei laut Trainer Christian Eichner zwar gut für die Konzentration, habe aber auch einen Nachteil: die kurze Regenerationszeit der Spieler.

KSC muss personell Abstriche machen

So wird wahrscheinlich Marc Lorenz, der sich gegen Würzburg am Sprunggelenk verletzte, nicht gegen die Auer auflaufen können. "Er ist zwar heute schon wieder locker Rad gefahren, aber man muss von Tag zu Tag schauen, wie es sich entwickelt. Da bin ich aber auch für das Spiel am kommenden Donnerstag gegen den Hamburger SV noch pessimistisch", sagt Eichner bei der Pressekonferenz vor dem Spiel am Sonntag.

Die Spieler kommen ins Stadion, Alexander Groiss (KSC 20), Daniel Gordon (KSC 3), Marc Lorenz (KSC 7).
Die Spieler kommen ins Stadion, Alexander Groiss (KSC 20), Daniel Gordon (KSC 3), Marc Lorenz (KSC 7). | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Auch Babacar Gueye, der am Sonntagmittag zwar schon wieder das Abschlusstraining absolviert hatte, wird nach den Belastungen der vergangenen Tage eventuell nicht auf dem Platz stehen können. "Es gibt noch zwei drei kleinere Fragezeichen bei Spielern nach muskulären Problemen. Hier müssen wir bis zum Spieltag abwarten und dann entscheiden - das ist der Nachteil bei kurz hintereinander stattfindenden Spielen", so Eichner.

Auch Lukas Fröde und Robin Bormuth werden am Montag noch fehlen, da sie Kontakt zu einem Corona-positiv getesteten Betreuer hatten. Trotz der unklaren Personalsituation bleibe der Cheftrainer aber  "tiefenentspannt" - und das ist vor der anstehenden Aufgabe auch notwendig, denn: Mit den Veilchen treffen die Blau-Weißen am Montag auf einen starken und erfahrenen Gegner.

"Ich hoffe, wir haben aus dem Hinspiel gelernt"

"Die Mannschaft hat viele erfahrene Spieler, die gefühlt schon 15 Jahre für Aue spielen. Im Umschaltspiel nach vorne sind sie unter den Top drei der Liga und verstehen das Spiel in seiner Ganzheit", so Eichner über die Elf von Dirk Schuster, die den KSC im Hinspiel mit einem 1:4 nach Hause schickte.

Fürchtet, dass ein Graben entstehen kann, zwischen Profifußball und Fans: Aues Trainer Dirk Schuster.
Fürchtet, dass ein Graben entstehen kann, zwischen Profifußball und Fans: Aues Trainer Dirk Schuster. | Bild: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

"Ich hoffe, wir haben aus dem Hinspiel gelernt, was für ein Gegner da am Montag auf uns zukommt", sagt der KSC-Trainer. "Wir müssen daher sehr clever und intelligent sein, aber auch kaltschnäuziger und klarer im Abschluss. Und wir müssen unbedingt Rückstände vermeiden."

Christian Eichner (KSC Trainer) und Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer) kommen ins Stadion.
Christian Eichner (KSC Trainer) und Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer) kommen ins Stadion. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Habe am Freitag viele ordentliche Dinge gesehen"

Obwohl es gegen Würzburg zuletzt "nur" zum Remis gereicht hat, könne man aus der Partie für das anstehende Match einiges mitnehmen: "Ich habe am Freitag viele ordentliche Dinge gesehen und was man auch betonen muss: Wir sind kurz zuvor erst aus der Quarantäne gekommen und haben ohne Weiteres insgesamt 117 Kilometer abgespult - das ist keine Selbstverständlichkeit", meint Eichner.

Der Trainer blicke daher zuversichtlich auf das anstehende Match: "Unsere Spiele in diesem Jahr waren  - bis auf ein paar wenige Ausnahmen - alle interessant. Und das verspreche ich mir auch für morgen", so Eichner.

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Kommentare (14)
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  •   KSC1894
    (666 Beiträge)

    26.04.2021 08:28 Uhr
    CE lass die Jungen ran
    Kother, Batmaz und Goller im Sturm. Breithaupt auf der 6. Rabold RV. Hofmann steht seit Wochen neben sich. Wir brauchen mehr Geschwindigkeit, Mut und flexible Spieler. Die auch mal die Positionen wechseln. Kother hat es jetzt einfach verdient die restlichen Spiele in der Startelf zu stehen. Erfahrung sammeln. Das gilt für alle der o.g.. Viel Glück heute Abend
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  •   Schmarow
    (1180 Beiträge)

    25.04.2021 21:13 Uhr
    Ein mutiger Auftritt
    mit willigen Spielern sollte für diesen Gegner, bei dem es ebenfalls um nichts mehr geht, reichen, um endlich wieder einmal zuhause zu gewinnen. Wenn man Testroet und den talentierten Krüger ausschalten kann, werden die Chancen auf einen eigenen Treffer kommen, sofern Hofmann mal wieder Lust auf Fußball hat. Breithaupt und Kother werden hoffentlich wieder beginnen. Es geht auch darum, sich für nächste Saison zu empfehlen, bevor OK wieder Lotto spielt und 10 neue Spieler holt, in der Hoffnung, einen Treffer zu landen.
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  •   stev777
    (392 Beiträge)

    25.04.2021 20:50 Uhr
    Die sollen
    nicht aus dem Hinspiel lernen sondern aus den letzten armseligen "wo wir herkommen" Auftritten.
    Aus den letzten sieben Spielen nur ein Sieg. Ansonsten überwiegend Magerkost.
    Wanitzek ist sicher ein sehr talentierter Spieler, aber ihm würde ne Pause mal nicht schaden, könnte stimulierend wirken.
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  •   schwarzvoraugen
    (4423 Beiträge)

    25.04.2021 20:39 Uhr
    Viele blumige Wort - jetzt Taten folgen lassen
    Herr Eichner, dem grossen Vorbild Sandhausen bitte jetzt endlich einmal nacheifern. Die haben gezeigt wie man nach Corona selbst einen 0:2 Rückstand aufholen kann, motiviert durch klare und ambitionierte Zielsetzungen.

    Wie zu erwarten kommt jetzt mit Aue eine der Top 3 Mannschaften im Umschaltspiel auf uns zu, mal sehen welche Superlative Sie uns anbieten wenn dann die echten Kaliber kommen. Aue ist eine Mannschaft die man nur über den Kampf besiegt, kompromisslos dagegenhalten, 95 Minuten. 117 Laufkilometer können helfen, so lange diese zielgerichtet sind.

    Jeder Einzelne muss morgen zwei Schippen drauflegen. Würzburg war Laufkundschaft, Aue ist ein Sparringspartner zum Warmwerden für die echten Kaliber. Mit der Leistung wie gegen Würzburg ist die nächste Pleite vorgegeben.Da muss bedeutend mehr kommen.

    Weniger blumige Duftnoten setzen, dafür besser variantenreiche Einstellung mit Überraschungsmomenten und Volldampf über 95 Minuten.

    Dann wird das was.
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  •   Anti_DFB
    (392 Beiträge)

    25.04.2021 20:45 Uhr
    Sandhausen...
    hat lediglich 1:2 zurückgelegen, nach 1:0 Führung.
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  •   schwarzvoraugen
    (4423 Beiträge)

    25.04.2021 21:45 Uhr
    Da hast Du vollkommen recht
    der Sieg wurde in den letzten 10 Minuten erspielt.

    Habe aber nichts dagegen, wenn der Zweitorevorsprung bereits zur Halbzeit sichergestellt ist.
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  •   seisiKSC
    (237 Beiträge)

    25.04.2021 18:56 Uhr
    und vielleicht mal
    nicht die besten Spieler auswechseln ( Choi und Kother)

    da war Wanitzek eher ein Kandidat

    ausser es steht 3:1 und es sind noch 10min zu spielen
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  •   Winzer
    (133 Beiträge)

    25.04.2021 17:21 Uhr
    Aufstieg und Allgemeines (5)
    Insgesamt bleibt zum Endspurt nicht mehr viel zu sagen. Eine kleine Chance ist noch da, vielleicht gibt’s zum Saisonende doch noch eine Überraschung. Ansonsten sollten die Spiele vor allem mit Blick auf die neue Saison genutzt werden, um mal auszuprobieren was wie und mit wem möglich ist.
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  •   Winzer
    (133 Beiträge)

    25.04.2021 17:17 Uhr
    Aufstieg und Allgemeines (1)
    Um es vorab zu sagen: was das Thema Aufstieg oder Verhinderung eines Abstieges angeht, bin ich zu fast 100% der Meinung (es gibt immer Sonderfälle), dass man diese, wenn sich nur irgendwie die Möglichkeit bietet, mit aller Kraft und Motivation angehen sollte. Ich mag Aussagen wie „Wir sind noch nicht soweit“, „Die Mannschaft ist noch nicht erstligareif“, „Wir steigen ab und können uns dann endlich befreien und erneuern“ nicht besonders. Meiner Meinung nach hängt Fußball von so vielen Einflüssen ab, dass solche Sätze an sich schon wenig Aussagekraft haben. Eher im Gegenteil würde ich eine Konstante ausmachen. So haben z.B. der VfB, der HSV und Schalke in dieser Hinsicht einiges gemeinsam. Überall wurden immer wieder aufs Neue große Ziele ausgegeben und man hat gesehen und sieht, was dabei oft rum kam.
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  •   Winzer
    (133 Beiträge)

    25.04.2021 17:18 Uhr
    Aufstieg und Allgemeines (2)
    Wenn wir jetzt noch nicht oben hingehören, wann ist der Reifungsprozess abgeschlossen? Nächste Saison wenn ggf. Hofmann und andere Spieler weg sind? Ich glaube auch nicht, dass es bei den Siegen gegen Bochum, Fürth und Kiel nur Zufall und Glück waren. Ich stimme da eher SVA zu, es war ein klares, wichtiges Ziel – der Klassenerhalt – ausgegeben und die Motivation war hoch. Das „Erreichen von 50 Punkten“ dagegen ist ein Ziel, bei dem so gesehen nichts passiert. Daher wundert es mich nicht besonders, dass dementsprechend auch keine große Motivation ausgelöst wird. Wenn man die Ergebnisse von heute wieder sieht, werden mir Eichners Sätze / Einstellung immer unverständlicher.

    Was abseits davon das Spiel des KSC zurzeit angeht, sehe ich einige Dinge, die mir schon seit Wochen bzw. Monaten auffallen. Hofmann, als meistens einzige Spitze, muss zu oft im Mittelfeld und bei der Balleroberung aushelfen.
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