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Karlsruhe/Regensburg KSC-Analyse: "Insgesamt zu wenig Fußball nach 90 Minuten"

Der Karlsruher SC kann den Derby-Aufwind vom Wochenende am Mittwoch gegen Regensburg nicht nutzen. Die Blau-Weißen kassierten mit 2:1 (1:0) bei Jahn Regensburg eine bittere Pleite. Die Analyse zum Spiel.

Christian Eichner hatte nach dem verdienten Derbysieg gegen den VfB Stuttgart keinen Grund für Veränderung und ging das Auswärtsspiel in Regensburg mit der gleichen Startelf an. Und Karlsruhes bester Torjäger Philipp Hofmann setzte bereits in der ersten Spielminute das erste Ausrufezeichen. Allerdings folgte eine lange Phase ohne Höhepunkte oder Torraumszenen. Beide Teams waren zunächst auf die eigene Sicherheit bedacht.

Beste Gelegenheit für KSC zu Beginn

Die beste Gelegenheit für den KSC im ersten Durchgang hatte Daniel Gordon nach einer guten halben Stunde, als er einen Wanitzek-Freistoß aufs Jahn-Gehäuse köpfte. Im Gegenzug verhinderte KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff nur wenige Minuten später mit einer tollen Parade von einem Correira-Kopfball!

Aus dem Spiel heraus kam nun auch mehr von beiden Mannschaften. Etwa fünf Minuten vor der Pause glänzte erneut Uphoff mit einer klasse Parade gegen Regensburgs Besuschkow.

Fulminante Schlussphase im ersten Durchgang

Es war eine fulminante Schlussphase des ersten Durchgangs. Denn kurze Zeit später wackelte der Ball doch noch im Netz des KSC-Kastens. Einen präzisen Schuss von Erik Wekesser konnte Uphoff nicht mehr abwehren. Der KSC steckte jedoch nicht auf und versuchte auf den Nackenschlag zu reagieren!

Doch der vermeintliche Ausgleichstreffer von Jerome Gondorf noch vor der Halbzeitpause wurde aberkannt, da KSC-Akteur Kother in der Situation Regensburgs Schlussmann Weidinger behinderte.

2:0 in der 62. Minute

Nach der Pause zeigte sich der KSC weiterhin bemüht zum Ausgleich zu kommen. Eine Kopfballchance von Hofmann parierte Regensburgs Schlussmann, doch auch der Jahn hatte beste Möglichkeiten.

Nach 62 Minuten war es Regensburgs Stolze, der den Ball mit einem Geniestreich zum Karlsruher Leidwesen zum 0:2 verwandelte. In Arjen Robben-Manier zog der Jahn-Profi nach einem Konter von der linken Seite nach innen, um den Ball ins rechte Eck zu schlenzen.

KSC stellt auf Offensive - Anschlusstreffer!

Der KSC stellte nun alles auf Offensive und kam schließlich durch Gueye zum Anschlusstreffer. Der flinke Offensivspieler setzte sich dabei gleich gegen drei Gegenspieler durch. Durch Stiefler und auch Hofmann kam der KSC in der Schlussviertelstunde zu weiteren guten Chancen, erreichte jedoch nichts Zählbares mehr beim Gastspiel an der Donau.

"Insgesamt zu wenig Fußball über 90 Minuten", resümierte KSC-Coach Christian Eichner nach der Partie, das den KSC im Kampf um den Klassenerhalt einen herben Rückschlag versetzt.

Nun erwarten die Badener zwei Endspiele im Kampf um den Nichtabstieg: Die erste Partie ist am kommenden Wochenende ein Heimspiel gegen den Tabellenführer als Bielefeld der als Bundesliga-Aufsteiger bereits feststeht. Das letzte Spiel der Saison ist dann am Sonntag, 28. Juni, gegen die Spvgg Greuther Fürth.

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Kommentare (14)
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  •   Jan-Hannya
    (81 Beiträge)

    18.06.2020 16:50 Uhr
    Aber...
    ...Hauptsache ein Derbysieger-Trikot im Fanshop eingestellt. Hochmut kommt vor dem Fall ! Was soll sowas ?! Es ist nichts erreicht bislang ! Die Stuttgarter lachen doch im Nachhinein, wenn wir absteigen... Gibt es dann ein Trikot mit Nr. 20 und "Absteiger" ? Oder Rückennummer 3 "Liga" ? Manchmal ist weniger mehr... Wird jetzt sauschwer...
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  •   RainerBu
    (1206 Beiträge)

    19.06.2020 11:58 Uhr
    motzen
    scheint beliebtes Hobby. Muss aber nicht immer sein.Warum ? Weil sie jeden Euro brauchen .
    Also wird angeboten was Absatz finden kann .
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  •   Fiddelix
    (81 Beiträge)

    18.06.2020 14:59 Uhr
    Typisch KSC Fan
    Nach dem Derbysieg und dem 6:0 vom Club in Nürnberg hatten doch tatsächlich einige mit einem 4:0 in Regensburg geliebäugelt. Jetzt reden einige von der Relegation und welcher Gegner es wohl wird.
    Ich glaub da erst daran, wenn der 34. Spieltag rum ist. Das werden 2 dreckige nervenaufreibende Endspiele gegen Bielefeld und Fürth. Danke KSC....einfach machen wäre zu langweilig grinsen))))
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  •   sauerbraten
    (2193 Beiträge)

    18.06.2020 13:03 Uhr
    Aha, hochinteressant!!!!
    das Tor wurde wurde also aberkannt, da "KSC-Akteur Gonther in der Situation Regensburgs Schlussmann Weidinger behinderte". Bei Euch scheinen einige wohl auch auf "Kreuzer-Niveau" unterwegs zu sein, KA-News!!!!
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  •   Cipollini_2001
    (39 Beiträge)

    18.06.2020 16:01 Uhr
    Gonther...
    ...da man sich bei der Redaktion nicht sicher war ob Gondorf oder Kother im Abseits stand(es war übrigens leider unstrittig abseits) hat man daraus Gonther gemacht.
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  •   RainerBu
    (1206 Beiträge)

    18.06.2020 14:01 Uhr
    mancher Fan
    hier schreibt ja auch nicht korrekter
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  •   Cipollini_2001
    (39 Beiträge)

    18.06.2020 13:37 Uhr
    Gonther...
    ...(wer auch immer das ist)stand auf jeden Fall klar Abseits - so ärgerlich das für uns alle war.
    oder wollte KA-News sagen das sowohl Kother als auch Gondorf abseits standen und hat um Buchstaben zu sparen Gonther draus gemacht?
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  •   andi-b7
    (3279 Beiträge)

    18.06.2020 12:36 Uhr
    Der KSC kann man nur auf ein Wunder hoffen das er in der Liga bleibt.
    Danach muss reagiert werden schnelle Verjüngung im Kader besonders in der Abwehr und Vorallem holt den AGI als Co-Trainer dazu ist einer der die Spielsysteme und Vorallem die jungen versteht.
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  •   MACHTEL
    (207 Beiträge)

    18.06.2020 12:10 Uhr
    Wie immer
    Wenns drauf ankommt bauen wir den Gegner auf siehe gegen Dresden Osnabrueck Nuernberg Wehen Pauli Aue.
    Was haben wir verschenkt...
    Eichner nur Vertrag bei Klassenerhalt und 1 Jahr.
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  •   tomumanu
    (204 Beiträge)

    18.06.2020 11:22 Uhr
    Typisch KSC
    Nach Derby Sieg wieder als Fan einen vor dem BUG geknallt.
    Der Mannschaft fehlt die Qaulität für die 2 Liga.
    Regensburg ,St Pauli , Aue , Nürnberg schwach wenn du da nix holst dann wird`s schwer.
    Relegation und KSC oh je ich hoffe auf ein Wunder.
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