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Karlsruhe Keine Tore: KSC erneut mit Remis gegen Aue - Sorgen um Choi und Hofmann

Der Karlsruher SC muss sich auch im zweiten Spiel nach seiner Corona-Quarantäne mit einem Punkt begnügen. Ein Defensivmann gibt sein Startelf-Debüt, zwei Offensivkräfte müssen verletzt vom Platz.

Die Sieglosserie des Karlsruher SC hält an. Die Badener kamen in der Nachholpartie des 29. Spieltags gegen den FC Erzgebirge Aue am Montag nur zu einem 0:0 und haben nun seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen. Der letzte Heimsieg liegt sogar schon drei Monate zurück. In der Tabelle hat der KSC damit sieben Punkte Rückstand auf Relegationsrang drei und fast keine Chance mehr, nochmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Aue, das den Ligaverbleib schon sicher hat, liegt weitere drei Zähler zurück.

Choi und Hofmann müssen raus

"Vom Einsatz und der Leidenschaft her kann man uns wieder null Vorwurf machen, glaube ich", sagte Jerôme Gondorf. Der KSC-Kapitän und seine Kollegen waren nach 14-tägiger Isolation wegen mehrerer Corona-Fälle erst vorigen Mittwoch wieder ins Training eingestiegen und hatten am Freitag 2:2 gegen Würzburg gespielt. Gegen Aue hätte man vorne nun "besser und zielstrebiger" agieren müssen, so Gondorf.

Musste verletzt raus: Philipp Hofmann
Musste verletzt raus: Philipp Hofmann | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

In einer ausgeglichenen, aber chancenarmen Partie mussten beide Teams verletzungsbedingt früh wechseln. Aues Ognjen Gnjatic stürzte unglücklich auf den rechten Arm und musste schon nach acht Minuten raus, 19 Minuten später humpelte Karlsruhes Kyoung-Rok Choi vom Feld. Der Südkoreaner hatte zuvor die beste Gelegenheit, scheiterte in der 13. Minute aber an Philipp Klewin, der anstelle von Martin Männel (Rückenblessur) das Tor der Gäste hütete. Zur Pause blieb dann auch noch KSC-Stürmer Philipp Hofmann mit Knieproblemen in der Kabine.

Jung feiert Startelf-Debüt

Immerhin hielt der in der bisherigen Saison von viel Verletzungspech geplagte Verteidiger Sebastian Jung bei seinem Startelf-Debüt für den KSC über die vollen 90 Minuten durch und war damit "zufrieden".

Vorne fehlte aber auf beiden Seiten die Durchschlagskraft. Die beste Chance der Gastgeber in der zweiten Hälfte vergab Philip Heise per Freistoß (79.). Kurz vor Schluss wurden auch die von Ex-KSC-Profi Dirk Schuster trainierten Auer durch Florian Krüger (86.) und Philipp Riese - ebenfalls per Freistoß (90.+2) - nochmal gefährlich.

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  •   stev777
    (362 Beiträge)

    27.04.2021 19:06 Uhr
    Zufrieden
    ist man natürlich mit dem Erreichten, endlich mal ne Saison frühzeitig schon ohne Sorgen.
    Aufstieg hätte man sicher gerne mitgenommen, aber wie läuft das so oft? Wahrscheinlich geht´s ein Jahr wieder runter. Die wenigen Halbkönner verlassen den Verein und aus dem Rest wird wieder was zusammengebastelt und das Elend geht von vorne los.
    Was aber wirklich bedenklich ist - seit dem Klassenerhalt ist´s wie abgeschnitten. Jedes Mal wirklich unterirdische Leistungen, das man kaum hinschauen kann. Und gestern - der Spieler der Saison und wieder in Normalform (Gersbeck) hat wieder zumindest den einen Punkt gerettet.
    Wenn man mit den Leistungen und Negativerlebnissen die Runde beendet, kann das leicht auf die nächste Runde nachwirken. Jetzt könnte man sorgenfrei sich weiterentwickeln, neue Ideen und auch Spieler ausprobieren (gut, Jung gestern war nicht wirklich prickelnd) und schon im Wettkampf auf die neue Runde hinarbeiten.
    Immerhin jetzt auswärts und beim HSV - also befreit aufspielen.
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  •   RainerBu
    (1384 Beiträge)

    27.04.2021 14:44 Uhr
    es geht nur
    in kleinen Schritten .
    Die Klasse gehalten (wer ehrlich ist : mit ordentlich Schiedsrichter-Unterstützung) , nun vorzeitig Klasse gesichert. Sie würden so in Liga eins ja auch chancenlos sein und vielleicht denkt manch einer ja wirklich : lieber meinen Arbeitsplatz so behalten anstatt Reserve in Liga eins oder Vereinswechsel.
    Jetzt lasst sie mal machen . Hr.Kreuzer hat gute und weniger gute Verpflichtungen getätigt. Man muss halt Spieler mit Perspektive von den Absteigern oder aus oberer Region dritte Liga dazuholen.
    Klar sie haben sehr abgebaut aber schon vergessen wie es unter Alois S. war ? Der hat ihnen spielerisch gar nix zugetraut . Sind aber auch gute Spieler dazugekommen.
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  •   OtusLocus
    (102 Beiträge)

    27.04.2021 14:40 Uhr
    Ist doch eigentlich gut gelaufen
    Dafür, daß der KSC die zweite Halbzeit eigentlich nur zu zehnt gespielt hat, kann man doch zufrieden sein.
    Dieser Gueye hatte weniger als zehn Ballkontakte, und die wahrscheinlich auch nur, weil sie sich nicht vermeiden ließen.
    Hat der Mann Angst vor dem Ball?
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  •   steely
    (287 Beiträge)

    27.04.2021 20:04 Uhr
    Ja der hat Angst vor dem ball
    Und Angst seine langen Beine nicht sortiert zu bekommen. Ein Slapstick- Spieler...kein vernünftiger Stürmer...
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  •   Anti_DFB
    (283 Beiträge)

    27.04.2021 14:04 Uhr
    Was hier manche für Vorstellungen haben
    Wir steigen in die zweite Liga auf, halten dann dort denkbar knapp die Klasse und ein Jahr später reicht eine komplett sorgenfreie Saison und die Rettung quasi schon 15 Spiele vor Ende nicht aus, um zufrieden zu sein.
    Fans von großen Traditionsvereinen meinen immer noch, dass alleine der große Name sie schon dazu berechtigt, in der Bundesliga zu spielen. Bescheidenheit und auch ein gewisses Maß an Realismus haben diese Menschen gar nicht, so auch viele KSC Fans.
    Kreuzer und Eichner tun diesem Verein sehr gut, unter eurer Führung würden wir aufgrund von Größenwahn schon längst in den Amateurbereich abgerutscht sein.
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  •   Winzer
    (23 Beiträge)

    27.04.2021 15:49 Uhr
    Ansprüche
    Diese übergroßen Ansprüche haben nach über 20 Jahren der Glanzzeit, auch hier im Forum, wo Beiträge öfter mal arg negativ sind, glaube ich, nicht mehr viele. Oder andersrum gesagt: wer heute Fan ist, kommt mit einem halbwegs stabilen KSC in der 2. Liga meistens klar, Ausnahmen gibts natürlich und gemotzt wird eh gern.
    Die Saison ist völlig in Ordnung, den Wunsch nach oben nehme ich aber trotzdem niemand übel (auch mir selbst nicht lol), das ist ja irgendwo auch das, was das Ganze interessant macht.

    Ich würde das Trennen von spieltagsbezogener Kritik. Und da fällt einfach auf, dass nach Überschreiten der 40 Punkte - Marke förmlich der Stecker gezogen wurde, eine Niederlage und dreimal 0:0. Ein früher Klassenerhalt ist selbstverständlich das Ziel Nr. 1 für den KSC. Läuft es besser, ists doch ok sich auch dieser Situation zu widmen. Vielleicht hat Eichner das intern getan, nach außen fand ich es nicht überzeugend.
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  •   Anti_DFB
    (283 Beiträge)

    27.04.2021 16:04 Uhr
    Natürlich ist träumen erlaubt
    Auch ich habe Anfang des Jahres natürlich von einer Bundeslga-Rückkehr geträumt und war kurzzeitig schon etwas enttäuscht, als die Mannschaft so langsam den Anschluss verloren hat. Aber mit etwas Abstand betrachtet waren diese Träume etwas naiv und dürfen nicht als Maßstab genommen werden, sonst wird man nur enttäuscht. Objektiv betrachtet gibt es dieses Jahr einige Mannschaften, die personell besser besetzt sind als wir. Daher bin ich mit der derzeitigen Platzierung letztendlich mehr als zufrieden.
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  •   Winzer
    (23 Beiträge)

    28.04.2021 15:17 Uhr
    Platzierung
    Da bin ich voll bei Ihnen es gibt auf jeden Fall einige besser besetzte Mannschaften und mit der Platzierung passt es natürlich.
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  •   carriacou
    (20 Beiträge)

    27.04.2021 15:10 Uhr
    Bescheidenheit und Realismus
    Durch gute Arbeit von Christian Eichner stand diese Mannschaft mit 40 Punkten auf Platz 5, mit guten Chancen für weiter nach oben. Den Aufstiegt hat ja niemand verlangt oder erwartet.
    Was unverständlich ist, warum die Mannschaft abgebremst wird mit den altbekannten Aussagen " wir gehören da nicht hin", und das nicht nach vergeigten Spielen, sondern vorher...Sorry!
    Im übrigen ist auch Union mit ähnlichem Niveau in der Religation aufgestiegen und gleich wieder abgestiegen, oder halt, spielen die jetzt nicht um ...man darfs ja nicht sagen!!
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  •   ka76199
    (182 Beiträge)

    28.04.2021 01:02 Uhr
    Du wirst doch nicht
    im Ernst Union Berlin mit dem KSC vergleichen. Erstens sind die noch zu einer ganz anderen Zeit aufgestiegen und zweitens ein Haupstadt-Club der ganz andere Sponsoren und Spieler anzieht. Denke mal, dass das eine ganz andere Hausnummer ist, mit ganz anderen finanziellen Möglichkeiten.
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