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Karlsruhe "Negativtrend ein Ende setzen": Karlsruher SC wünscht sich mehr Konstanz für das neue Jahr

Nach drei Niederlagen in Folge will der Karlsruher SC beim Tabellenletzten Würzburger Kickers dem Negativtrend ein Ende setzen. Geht es nach Trainer Christian Eichner, soll die Rückserie ab Samstag (13 Uhr/Sky) von weniger Hoch- und Tiefphasen geprägt sein. "Wir müssen es schaffen, das geradliniger zu halten. Dann werden auch die Ergebnisse kommen", sagte der KSC-Coach am Donnerstag.

Direkt nach Neujahr müssen die Badener wieder zurück auf den Platz. Keine Winterpause in diesem Jahr - das ist auch für Verteidiger Dirk Carlson ungewohnt. "Aber wir möchten jetzt wieder Punkten und Siege mit nach Hause bringen", zeigt er sich motiviert. Christian Eichner blickt ebenfalls kampfsicher auf den kommenden Samstag: "Würzburg hatte sehr enge Spiele, ich glaube sie haben fast alle mit nur einem Tor Unterschied verloren", so der KSC-Trainer. "Unter Bernhard Trares bringen sie jetzt auch eine gute Stabilität auf den Platz."

Die bisher unterschiedlichen Phasen seiner Elf seien Eichner "zuviel Welle an den Ergebnissen" gewesen. Zu Saisonbeginn hatte der KSC über akuten Tormangel geklagt, sich danach aber dank vier Siegen in Serie bis in die obere Tabellenhälfte gekämpft. Zuletzt vermochte aber vor allem die Defensive nicht mehr zu überzeugen. Dennoch bewertet Eichner die Eindrücke über die gesamte Vorrunde hinweg rückblickend als "bisher sehr ordentlich".

Gueye in Quarantäne und Heise gesperrt

Nicht für einen Treffer kann in Würzburg der bislang meist als Joker eingesetzte Senegalese Babacar Gueye sorgen. Der 26-Jährige muss nach einem Heimat-Besuch noch bis Montag in Quarantäne bleiben. Fehlen wird beim Start auch Linksverteidiger Philip Heise, der eine Gelb-Rot-Sperre absitzen muss. Trainer Eichner freut sich, dass Ersatzmann Carlson am Samstag seine Chance bekommen werde - auch wenn dahinter noch ein kleines Fragezeichen stehe (Rückenprobleme). "Er arbeitet, glaube ich, wie kaum ein Zweiter in dieser Mannschaft."

Während Carlson dennoch keinen Zweifel an seinem Spielwillen ließ, brachte Eichner die Premiere von Nachwuchsmann Jannis Rabold als Überlegung ins Spiel. Vor einer Rückkehr stehen die beiden Offensivkräfte Kyoung-rok Choi und Marco Djuricin, die nach Verletzungen wieder im Mannschaftstraining stehen.

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Kommentare (3)
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12092 Beiträge)

    31.12.2020 18:46 Uhr
    Konstanz???
    ich wünsche mir mehr Karlsruhe !!!

    grinsen
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  •   107
    (640 Beiträge)

    31.12.2020 17:54 Uhr
    Die Konstanz werden die Burschen schon noch reinbringen.
    Jeder will zeigen was er kann und, wenns der Gegner zuläßt, noch ein bißchen mehr.

    Am Samstag gehts in Würzburg weiter.
    Im Moment sind die Würzburger die Schießbude der 2. Liga.
    Also dann. Machen und sich damit selbst belohnen.

    Die können das.
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  •   schwarzvoraugen
    (3715 Beiträge)

    31.12.2020 15:44 Uhr
    Die Konstanz können die Helden nur selbst ins Spiel bringen
    den Mangel hat unser Trainer Novize zumindest erkannt. Gut so. Jetzt statt große Vorhaben und Wünsche anbringen schlicht und ergreifend umsetzen.

    Der Spielplan meint es gut mit uns. Endlich mal ein Gegner der ganz sicher nicht zu den "CE beliebig erweiterten Top 5" gehört, endlich mal ein Spiel in dem der Gegner nicht von vornherein aussichtslos überlegen ist.

    Carlson hat noch sehr viel Luft nach oben, sowohl im Defensivverhalten als auch im Spiel nach vorne. Kann nur besser werden als seine bisherigen Spiele.

    Mit der Spielweise bin ich phasenweise bedingt zufrieden, mit der Punkteausbeute ganz sicher nicht. Wenn hier keine schnelle Besserung eintritt werden wir bis Saisonende mehr nach unten als nach oben schauen.

    Deshalb statt geradliniger Worte zu verlieren, einfach geradlinig nach vorne Spielen, Chancen konsequent nutzen, Spiele gewinnen und unbedingt gegen Würzburg anfangen. Der Favoritenstellung gerecht werden. Dann wird das was.
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