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Karlsruhe/Fürth Greuther Fürth im Check: So tickt der letzte KSC-Gegner der Saison

Am Sonntag kommt es in Fürth zum Showdown für den KSC: Nach einer grandiosen Energieleistung gegen Arminia Bielefeld, gegen das beste Team in Liga zwei, sind die Badener noch immer im Rennen im Kampf um den Klassenerhalt.

Sogar der direkte Verbleib in Liga zwei ist möglich - sollten die Karlsruher in Fürth gewinnen und Konkurrent Nürnberg bei Holstein Kiel keinen Sieg erreichen. Aus Kiel hat Ex-KSC-Profi Jonas Meffert bereits signalisiert, dass er und das komplette Team der "Störche" hoch motiviert seien und alles geben werden, um Nürnberg zu besiegen und so dem KSC die Tür zu einem weiteren Jahr 2. Bundesliga zu öffnen.

Darauf allein will sich KSC-Trainer Christian Eichner aber nicht verlassen: "Wir müssen die Kraft aus der Bielefeld-Partie mitnehmen, um in Fürth erfolgreich zu sein", sagt "Eiche", der hofft, "dass uns in Fürth mit Mut und Zuversicht der ganz große Wurf gelingt. Wir sind in einer Situation, die wir nicht mehr wegwerfen dürfen."

Christian Eichner (KSC Trainer) trägt ein kleines Tor zum Aufbau eines Trainingsfeldes.
Christian Eichner (KSC Trainer) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Fürther Mischung zwischen jungen und erfahrenen Profis

Vielleicht hilft den mental starken Kickern aus Karlsruhe beim Showdown auch die historische Rivalität zwischen Fürth und Nürnberg und erleichtert den Badenern den so wichtigen Erfolg. Denn als früher Nationalspieler der beiden Clubs im gleichen Zug zu Länderspielen fuhren, saßen sie in unterschiedlichen Abteilen...

Zwar gewann der KSC nur eines seiner letzten sieben Zweitligaspiele (vier Remis, zwei Niederlagen), das 2:1 gegen Stuttgart, dennoch treten die Badener im Frankenland mit breiter Brust an. Denn: die Mannschaft des gegnerischen Trainers Stefan Leitl holte nach der Corona-Pause nur sieben Punkte aus den sieben Partien.

Fürths Trainer Stefan Leitl vor einem Spiel.
Fürths Trainer Stefan Leitl vor einem Spiel. | Bild: Nicolas Armer/dpa

Aber Achtung: Das Team der Fürther zählt zu den fußballerisch besten der Liga. Vor allem: Dort stimmt die Mischung zwischen jungen - Paul Jaeckel (21 Jahre), Jamie Leweling (19 Jahre) und Hans Nunoo Sarpei (21 Jahre) - und erfahrenen Profis: Marco Caligiuri (36 Jahre), Mergim Mavraj (34 Jahre) und Daniel Keita-Ruel (30 Jahre).

Gesamtbilanz spricht für den KSC

Die Gesamtbilanz spricht für die Badener: Von 54 Spielen gewann der KSC 25 Begegnungen, spielte 16 Mal unentschieden. In der Hinrunde mussten die Wildparkprofis allerdings eine herbe 1:5-Klatsche hinnehmen.

Torschütze Branimir Hrgota (Greuther Fürth 17) am Ball.
Torschütze Branimir Hrgota (Greuther Fürth 17) am Ball. | Bild: Tim Carmele

Beim letzten Auftritt des KSC im Ronhof in Fürth, am 7. Mai 2017, gab es einen Sieg durch den späten Treffer von Yann Rolim in der 89. Minute. Achten müssen Karlsruher auf Branimir Hrgota, denn der ist mit zehn Treffern Fürths bester Torschütze.

Philipp Hofmann ist Ex-Fürther

KSC-"Lebensversicherung" und Toptorjäger Philipp Hofmann stand bei Greuther Fürth unter Vertrag, von Mitte 2017 bis Anfang 2018. In dieser Zeit kam der Stoßstürmer in Liga zwei auf neun Einsätze, insgesamt waren das gerade einmal 296 Minuten. "Hoffi" erzielte ein Tor und bereitete einen Treffer vor.

Karlsruhes Philipp Hofmann (l) und Trainer Christian Eichner.
Karlsruhes Philipp Hofmann (l) und Trainer Christian Eichner. | Bild: Uli Deck/dpa-pool/dpa/Archivbild

Gleich drei KSC-(Ex-)Profis trafen dreimal gegen Fürth: Giovanni Federico, Alexander Iashvili und Sean "Crocodil" Dundee. Martin Stoll mit zehn und Mario Eggimann mit neun Einsätzen kamen am häufigsten gegen Greuther Fürth zum Einsatz.

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  •   Malek13
    (13 Beiträge)

    28.06.2020 17:51 Uhr
    Und jetzt?
    Wer hat sich lächerlich gemacht?😀
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  •   Krunemer
    (164 Beiträge)

    28.06.2020 17:31 Uhr
    Keine geprügelte
    Hunde ausser Garrincha
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  •   MalleRalle
    (36 Beiträge)

    28.06.2020 11:40 Uhr
    Scheiß-Ha**-Parolé!
    ...deshalb macht Hofmann 3tore,....weil er weg ist/will/sein wird grinsen
    Ich bin für heute positiv....Auswärtssieg!
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  •   runner
    (482 Beiträge)

    28.06.2020 15:49 Uhr
    Ja,
    bis jetzt läuft es ja schon super! :D
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  •   schwarzvoraugen
    (3425 Beiträge)

    28.06.2020 02:05 Uhr
    Schluss mit Ausreden
    es gibt heut kein zu heiss, zu nass, zu früh oder zu spät. Es geht heute um die Zukunft unseres KSC.

    Selten im Leben haben wir die Chance fokussiert auf eine 90 Minuten Zeiteinheit die mangelnde Leistung eines ganzen Jahres zu korrigieren. Unsere Helden haben sich in den letzten Monaten wohl mehr mit ihrer eigenen Zukunft beschäftigt als mit der Ihres Vereins. Ganz sicher haben allesamt mit ihren „Beratern“ „Vorkehrungen“ getroffen für den Fall des Supergaus.

    Und genau diesen gilt es abzuwenden.

    Unser Motivationskönig muss nun bestimmen auf welche 16 Helden er sich noch uneingeschränkt verlassen kann. Es gilt 95 Minuten lang zu laufen, schuften, beissen, kratzen. Sollte er sich vergreifen und nach 15 Minuten feststellen, da ist einer ohne 100% Leidenschaft am Werken, bitte unmittelbare Konsequenzen treffen und Auswechslung vornehmen.

    Der direkte Klassenerhalt ist machbar. Es geht nicht um fussballerisches Können, es geht um mentale Einstellung zum Job, zum Verein und zur Region.
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  •   Garrincha
    (609 Beiträge)

    28.06.2020 08:26 Uhr
    Das Gegenteil von gut ist gut gemeint
    ich sehe für heute schwarz (voraugen) zwinkern
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  •   107
    (491 Beiträge)

    27.06.2020 20:33 Uhr
    Die 1:5 Klatsche will korrigiert sein.
    Der 1:0 Siegtreffer in der 95.Spielminute reicht vollkommen aus.
    Etwas weniger Nervenkrieg geht auch.
    Auf alle Fälle gilt: die 3 Punkte müssen her.
    Die Kieler Störche dürfen auch 5:0 gewinnen.

    Soll mir alles recht sein.

    Hat Hofmann gesehen, was ein Kramaric von Hoffe heut´ gezeigt hat ? ( "4")
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  •   schwarzvoraugen
    (3425 Beiträge)

    27.06.2020 19:42 Uhr
    Ein Beispiel an Bremen nehmen
    nur nicht wieder nur 30 Minuten spielen. Ich erwarte von allen Helden, dass sie sich 90 Minuten lang voll einsetzen werden um die Klasse direkt zu halten.

    Von Beginn an auf Sieg spielen, die eigenen Hausaufgaben erledigen, dann wird das was.
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