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Karlsruhe Glücklicher Heimsieg gegen Schwergewicht Fürth: "Macht stolz, so eine Top-Mannschaft hier schlagen zu können"

Der Karlsruher SC hat glücklich aber nicht unverdient das erste Heimspiel des Jahres gewonnen und damit auch das zweite Spiel in 2021 siegreich gestaltet. Gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth benötigte die Elf von Christian Eichner zwar etwas Glück und die Mithilfe der Gäste, doch der KSC arbeitete 90 Minuten Fußball und hatte sich somit den späten Erfolg durch Philipp Hofmann durchaus verdient.

"Wir haben eine gute Leistung gezeigt. Vor allem kämpferisch und gegen den Ball haben wir es sehr gut gemacht", lobte Doppeltorschütze Benedikt Goller die Leistung seiner Mannschaft. Den zwischenzeitlichen Rückstand, ausgerechnet nach dem parierten Strafstoß durch Marius Gersbeck, nannte Goller "ärgerlich". Es war die Phase in der KSC keinen Zugriff auf das Spiel und den Gegner fand.

Gelb für Benjamin Goller (KSC39) wegen diesem Faul.
Gelb für Benjamin Goller (KSC39) wegen diesem Foul. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Doch glücklicherweise, aus Sicht des KSC, konnte man sich in den entscheidenden Momenten auf Torjäger Philipp Hofmann verlassen. Der netzte in der 84. Minute mit links zum Siegtreffer ein. "Es war in der zweiten Halbzeit ein sehr umkämpftes Spiel, ich wusste, dass wir noch eine Chance bekommen", sagte Hofmann nach dem Spiel bei Sky. Solche Spiele müsse man dann auch mal für sich entscheiden, merkte der 27-Jährige an. "Der tiefe Platz, beide Teams waren zum Schluss platt, dann muss man konzentriert sein und wir hatten das Glück heute auf unserer Seite", so Hofmann.

Eichner: "Spielerische Oberhand bei Fürth"

"Wir haben gegen die vielleicht beste Mannschaft der Liga gespielt, was das Spielerische angeht. Wir wussten, dass das hartes Stück Arbeit wird, wir haben gut begonnen und fangen uns dann aber zu einfache Gegentore. In der zweiten Halbzeit mit dem tiefen Platz wussten wir, dass wir noch eine Chance bekommen werden. Dass es dann für den Siegtreffer reicht, ist umso schöner", freute sich der Top-Stürmer des KSC.

Philipp Hofmann (KSC 33) im Zweikampf um den Ball.
Philipp Hofmann (KSC 33) im Zweikampf um den Ball. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Wir hatten nicht viele Aktionen in der zweiten Halbzeit, aber eine reicht dann", so das Fazit des 27-Jährigen, der im Sommer den KSC fast verlassen hätte. "Es ist ein richtiger Mannschaft-Sieg gewesen heute und da schwingt auch eine Portion Stolz mit, solch eine Mannschaft im Wildpark schlagen zu können", freute sich KSC-Trainer Christian Eichner über den Sieg gegen den Tabellen-Dritten. Die spielerische Oberhand sah der Ex-Profi zwar beim Gegner aus Fürth, am Ende zähle aber das Ergebnis.

Dennoch übte Eichner auch ein Stück weit Kritik an seiner Elf, insbesondere wegen der einfachen Gegentore. "Hier müssen wir schleunigst wieder besser werden", forderte Eichner mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

Mit 22 Punkten kann der KSC nun selbstbewusst in die kommenden Wochen gehen. Mit Holstein Kiel wartet nächste Woche bereits der nächste dicke Brocken auf die Eichner-Elf. Die Störche sind derzeit Tabellen-Zweiter. 

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  •   Tribünen-Bruddler
    (50 Beiträge)

    10.01.2021 14:35 Uhr
    Ich ziehe meinen Hut ...
    vor dieser Mannschaft. Es macht Spass Euch zuzuschauen.
    Leider kann ich mich nicht - wie tausende Andere auch - bei Euch nach dem Spiel bedanken.
    Dann eben hier: Es macht echt Spass KSC-Fan zu sein.
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  •   Bolzer
    (12 Beiträge)

    10.01.2021 08:38 Uhr
    2.Bild von oben
    Das ist nicht Benjamin Goller,sondern Marc Lorenz,der sich hier eine Gelbe "abholt"
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  •   runner
    (532 Beiträge)

    09.01.2021 17:03 Uhr
    Stolz oder stolz?
    Zitat von Lukas Hiegele "Macht Stolz so eine Top-Mannschaft hier schlagen zu können"

    Vielleicht nochmal überlegen, um welche Wortart es sich hier handelt?
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