Karlsruhe Die Stimmen zum KSC-Spiel: “Uns hat heute vielleicht das ein oder andere Quäntchen Glück gefehlt“

Torloses Remis zwischen dem Karlsruher SC und Jahn Regensburg bei trübem Wetter im Wildparkstadion. Ein insgesamt leistungsgerechtes Unentschieden ohne die ganz großen Gelegenheiten aber mit dem die Badener gut leben können und ihre Erfolgsserie im Jahr 2021 weiter ausbauen.

Der Rasen im Wildparkstadion trug auch gegen Jahn Regensburg sicherlich nicht zur Spielqualität bei. Immer wieder versprungene Bälle und Pässe prägten in vielen Phasen der Partie das zweikampfbetonte Aufeinandertreffen. "Auf dem schwierigen Rasen hat uns das heute viel, viel Kraft gekostet. Mit ein bisschen Glück können wir vielleicht das Tor machen, aber wir können auch nicht jede Woche in der 90. Minute noch das Tor machen. Wir müssen schauen, wo wir herkommen und deswegen sind wir auch zufrieden heute", fasste Philipp Hofmann die Partie aus seiner Sicht zusammen.

Philipp Hofmann (KSC 33) im Zweikampf.
Philipp Hofmann (KSC 33) im Zweikampf. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Wir können die Musik heute schon laufen lassen, aber vielleicht etwas leiser als beim Auswärtssieg letzte Woche. Und dann regenerieren wir und analysieren das in Ruhe und nächste Woche haben wir dann das nächste schwere Spiel, da wollen wir natürlich wieder gewinnen", ruft Hofmann bereits die Marschrichtung für die nächsten Tage aus.

Trotz eines verpassten Dreiers bleiben die Karlsruher auch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen, auf den positiven Trend im Wildpark hatte die Punkteteilung also keinen Einfluss. "Man sieht, dass hier gerade mit dem neuen Stadion etwas entsteht und seitdem Christian uns trainiert, ist die Mannschaft ständig gewachsen und man sieht, dass die Entwicklung nach oben geht. Wir versuchen so lange es geht oben dran zu bleiben und dann schauen wir mal, wo wir am Ende stehen", so Hofmann mit Blick auf die Tabelle.

"Müssen gucken, dass wir weiter auf dem Boden bleiben"

Auch das Fazit von Kapitän Jerome Gondorf fällt weitestgehend positiv aus, auch wenn die nicht genutzten Chancen wohl auch etwas wurmen: "Ich glaube wir sind bisschen geknickt, aber gleichzeitig auch zufrieden. Die Null stand und wir müssen gucken, dass wir da weiterhin auf dem Boden bleiben und weiter alles abarbeiten. Und dann werden wir die nötigen Punkte holen, damit wir bald die 40 haben und damit sind wir sehr zufrieden derzeit."

Kopfballsoiel durch Jerome Gondorf (KSC 8), im Zweikampf mit Jan-Niklas Beste (Regensburg 4)
Kopfballspiel durch Jerome Gondorf (KSC 8), im Zweikampf mit Jan-Niklas Beste (Regensburg 4) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Nach 20 Minuten hat man das Rutschen aufgefangen. Das ist fast ein bisschen traurig. Man will hier ja die Entwicklung vorantreiben. Das macht so ein Geläuf natürlich sehr, sehr schwierig", haderte auch Gondorf mit den schlechten Platzverhältnissen auf der Karlsruher Wiese.

"Kämpferische Leistung das A und O"

Gleich über 90 Minuten gebraucht und das nach nicht mal einer Woche im neuen Team: Kevin Wimmer, Leihspieler von Stoke City, ersetzte auf der linken Abwehrseite beim KSC Philipp Heise. "Ich bin froh, dass ich heute gleich von Beginn an ran durfte. Sicherlich hätte ich mir einen Sieg gewünscht, aber ich glaube, wir haben eine ganz ordentliche Leistung abgerufen. Kämpferisch vor allem, das ist bei den Platzverhältnissen das A und O. Ich glaube das haben wir gut auf den Platz gebracht", sagte Wimmer nach der Partie.

Kevin Wimmer (KSC 6) lässt den Ball ins Aus rollen
Kevin Wimmer (KSC 6) lässt den Ball ins Aus rollen | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

"Sie werden hier heute zwei zufriedene Trainer erleben", kündigte Trainer Christian Eichner nach der Partie bei der Pressekonferenz an. Seine Mannschaft hatte sich gegen einen zweikampf- und laufstarken Gegner gut verkauft und hatte im Abschluss etwas Pech. "Uns hat heute vielleicht das ein oder andere Quäntchen Glück gefehlt, dass wir im Januar ständig im Gepäck hatten", so Eichner.

"Sind alles andere als unzufrieden"

Etwa bei dem Kopfball von Kobald oder dem Nachschuss von Goller, beides in der ersten Hälfte. Der Trainer lobte auch die Abwehrarbeit seiner Mannschaft und dass der Ausfall der beiden Stammkräfte Wanitzek (Gelbsperre) und Heise (Verletzung) gut kompensiert. "Das zeigt auch den Charakter den die Mannschaft hat. Wir sind heute alles andere als unzufrieden", so Eichner abschließend.

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