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Karlsruhe Bye, Bye Bayer Leverkusen: KSC zieht mit Kampf und Leidenschaft ins Achtelfinale ein - die Analyse zum Spiel

Der Karlsruher SC schafft den Einzug in das Achtelfinale des DFB-Pokals und besiegt die Werkself aus Leverkusen mit 2:1. In einer wilden Partie nutzte der KSC seine Chancen effektiv und schockte den Bundesligisten eiskalt. Trotz jeglichen Bemühungen von Bayer Leverkusen schafften es die Gastgeber nicht, die hartnäckigen Karlsruher zu bezwingen.

Mit diesem Ausgang hätte in Karlsruhe wohl kaum einer gerechnet: Der KSC bezwingt dank einer kämpferischen, aufopferungsvollen Leistung und einer Portion Glück den Bundesligisten Bayer Leverkusen und steht nun im Achtelfinale des DFB-Pokals. 

Christian Eichner nahm nach der 1:3 Pleite in Düsseldorf drei Wechsel vor: Marius Gersbeck rückte nach seiner Rot-Sperre zurück in die Startelf, und Breithaupt und Cueto kamen für Kaufmann und Lorenz auf den Platz. 

1:0 für den KSC in der ersten Halbzeit

Der Pokal-Abend begann furios:  In der 4. Minute ging der Karlsruher SC in Führung. Wanitzek flankte zu Hofmann, dessen Kopfball Hradecky nach vorne abwehrte. Cueto streckte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Das hohe Pressing der Badener zahlte sich aus. 

Leverkusen war geschockt und reagierte mit attackierenden Angriffen.  Diaby verzog per Direktabnahme, ebenso wie Adli, der an KSC-Keeper Gersbeck scheiterte (10., 12.). Doch der KSC verteidigte mit Mann und Maus und hatte hin und wieder einige Umschaltmomente. Hofmann kam in der 29. Minute zu einer Abschlussmöglichkeit.

Leverkusens Torwart Lukas Hradecky patzte gegen den KSC.
Leverkusens Torwart Lukas Hradecky patzte gegen den KSC. | Bild: David Inderlied/dpa

Die besseren Offensiv-Aktionen hatte allerdings der Gastgeber.  Amiri verfehlte das Karlsruher Tor, ebenso wie später der erneut anlaufende Adli (19., 34.). Doch die Chancen wurden von der Werkself nicht genutzt, weil es an der fehlenden Durchschlagskraft mangelte. Daher ging es für den leidenschaftlichen KSC mit einer 1:0 Führung im Nacken in die Halbzeit. 

KSC nutzt Fehler der Gegner aus

Turbulent ging es ab der 46. Minute weiter. Der KSC begann erneut stark, Wanitzek versuchte es per Freistoß und Gordon per Ecke. Beide Karlsruher scheiterten an Bayer-Keeper Hradecky (47., 51.). Leverkusen schlief aber keinesfalls, denn Frimpong erzielte nach einem Doppelpass mit Adli sein erstes Pflichtspieltor und das 1:1 für die Werkself. 

Lucas Cueto (r) brachte den KSC beim Sieg in Leverkusen erstmals in Führung.
Lucas Cueto (r) brachte den KSC beim Sieg in Leverkusen erstmals in Führung. | Bild: David Inderlied/dpa

Das Chancenreichtum nahm auf beiden Seiten aber nicht ab, auch wenn Leverkusen das Chancenplus hatte. Verunsichern ließ sich der KSC aber nicht, ganz im Gegenteil: der KSC nutzte die Fehler von Leverkusen konsequent. Hradecky spielte Choi den Ball im eigenen Strafraum genau in den Fuß, der Südkoreaner dankte umgehend mit dem Treffer zum 2:1 (64.). 

Es folgte eine Gala der Leverkusener-Chancen, doch alle blieben ungenutzt. Fast hätte sich der KSC den Ball ins eigene Tor geköpft, als Gersbeck gegen Gordon mit einer Glanzparade rettete (72.). In der Schlussphase hatte der KSC das Glück, welches in den vorherigen Spielen fehlte. Adli schoss freistehend über das Tor, wie Sekunden später Iker Bravo 78. In der Nachspielzeit vergaben Adli und Andrich erneut (90.+1), ehe Iker Bravo mit dem Schlusspfiff aus guter Position knapp vorbeizielte (90.+5).

Bayer Leverkusen musste sich daheim Zweitligist Karlsruher SC geschlagen geben.
Bayer Leverkusen musste sich daheim Zweitligist Karlsruher SC geschlagen geben. | Bild: David Inderlied/dpa

Schlussendlich reichte es für den KSC, der willensstark und leidenschaftlich die 2:1 Führung verteidigt hat, die Werkself zu bezwingen. Auf wen der KSC im Achtelfinale trifft, entscheidet sich am Sonntag Abend, nachdem die Eichner-Elf hoffentlich die drei Punkte gegen Paderborn im Wildpark behalten hat(Sonntag, 13:30 Uhr).  

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  •   master-of-comment
    (3866 Beiträge)

    29.10.2021 13:26 Uhr
    Oje!
    Normalerweise lasse ich ja das Gespenst allein mit seinen Rechtschreibkommentaren, aber dieser Artikel hat schon fast was Komödiantisches:

    1. "Cueto streckte ... zum 1:0 ein." (Was ist das denn für eine neuartige Bewegung?)
    2. "Leverkusen ... reagierte mit attackierenden Angriffen." (Hat dann Karlsruhe mit abwehrender Verteidigung reagiert?)
    3. Für den KSC "ging es mit einer 1:0 Führung im Nacken in die Halbzeit." (Gemeint ist sicherlich der Rücken)
    4. "Die Chancen ... wurden nicht genutzt, weil es an der fehlenden Durchschlagskraft mangelte." (Bedeutet im Ergebnis eigentlich sehr viel Durchschlagskraft.)

    Nichts für ungut, liebe Frau Ratzel, bleiben Sie bitte dran. Auf jeden Fall liest es sich sehr unterhaltsam.
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  •   Minna
    (128 Beiträge)

    29.10.2021 13:11 Uhr
    wenn es so weh tut
    ärgern sie die von ka-news mal so richtig, indem sie sich hier für immer abmelden zwinkern
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  •   Rundbau-Gespenst
    (13035 Beiträge)

    30.10.2021 10:32 Uhr
    sonst noch
    etwas?

    Da müssen sie mich schon rauskegeln!
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  •   Rundbau-Gespenst
    (13035 Beiträge)

    28.10.2021 19:22 Uhr
    "Wanitzek versuchte es per Freistoß und Gordon per Ecke"
    Gordon hat einen Eckball getreten?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (13035 Beiträge)

    28.10.2021 19:20 Uhr
    @ ka-news: aber auah!
    "Trotz jeglichen Bemühungen" da lacht aber jeder Deutschlehrer.

    Und: das ist ein Spielbericht und keine Analyse!
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