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Karlsruhe Analyse zum Spiel: Zitterpartie um Heimsieg im Wildpark

Der Karlsruher SC feiert einen erfolgreichen Heimauftritt gegen Liga-Schlusslicht Aue, musste am Ende in einer Unterzahlsituation aber nochmal um die drei Punkte im Wildpark zittern.

Es war ein spannender Fußballnachmittag in Karlsruhe, den die Hausherren am Ende mit einem knappen 2:1 für sich verbuchen können. Das weiterhin sieglose Aue verkaufe sich gut und hatte in der ersten Halbzeit sogar die Chance selbst das Führungszepter in die Hand zu nehmen.

Der KSC, der wieder auf Kapitän Jerome Gondorf setzen konnte, erwischte zunächst keinen guten Start. Insgesamt war es in der ersten Viertelstunde eine sehr schwere Fußballkost mit viel Kampf, wenig Spielfluss und etlichen Fehlpässen. Die besten Torgelegenheiten hatten dann zunächst die Veilchen durch Kühn und Gueye. Beide Male hatte der KSC-Defensivverbund keinen Zugriff auf die Gegenspieler.

Bild: Mia

Torloses Remis bis zur Halbzeit-Pause

Ansonsten war das Spiel von viel Leerlauf geprägt, Der FC Erzgebirge rannte an, der KSC hatte gegen die gut geordnete Defensive der Sachsen kaum Ideen, um Torgefahr zu kreieren. Es dauerte über eine halbe Stunde bis der KSC ein erstes Lebenszeichen mit einem Lorenz-Kopfball zeigte. Zuvor hätte auch Aue in Führung gehen können. Mit einem torlosen Remis zur Pause, startete der Seitenwechsel mit einem Paukenschlag in dem der kurz zuvor eingewechselte Schleusener die Blitzführung für den KSC besorgte.

Der technisch fein umgesetzte Treffer des Ex-Freiburgers zeigte bei den Gästen Wirkung, die verunsichert wirkten. Der KSC hingegen wollte mehr, übernahm die Kontrolle und ging auf das 2:0. In der 67. Minute war es dann standesgemäß der Karlsruher Top-Torjäger Philipp Hofmann, der erfolgreich war und mit dem 2:0 die Weichen auf Sieg stellte.

Bild: Mia

Bis zur 80. Minute gab es kaum Hinweise, dass sich an dem Erfolg der Badener noch etwas rütteln ließ. Erst durch den Platzverweis Gersbecks zehn Minuten vor dem Ende und der damit verbundenen Unterzahlsituation für die Eichner-Elf, keimte bei den Veilchen doch nochmal ein Funken Resthoffnung auf. Der daraus resultierende Freistoß für Aue landete dann auch direkt im Kasten und der FC Erzgebirge war zurück, witterte seine Chance und warf alles nach vorne.

Der KSC stand schwer unter Druck gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Auer. Das Tor von Gersbeck-Vertreter Kuster stand unter Dauerbeschuss, allerdings schafften es die Gäste nicht mehr, den Badenern den Heimsieg abzuringen und die Eichner-Elf darf über drei weitere Punkte jubeln.

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