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Karlsruhe Analyse zum Spiel: KSC kassiert erste Niederlage im neuen Jahr

In einem weitestgehend ereignisarmen Spiel muss der Karlsruher SC im Wildpark die erste Niederlage im Jahr 2021 hinnehmen. Den clevereren Gästen aus Franken gelingt kurz vor Ende der Lucky Punch gegen oftmals ideenlose Badener.

Es sah ganz lange nach einer Punkteteilung zwischen Nürnberg und Karlsruhe aus, bis Alex Möller Daehli den KSC spät schockte und die Franken in der 90. Minute zum Sieg im Badischen führte. Nach acht ungeschlagenen Spielen in Serie musste die Elf von Christian Eichner am Sonntag damit wieder eine Niederlage verkraften.

Die Anfangsphase der Partie gehörte zunächst dem KSC, die durch einen Lupfer von Goller in der 9. Minute auch zu einer ersten Halbchance kamen.

Fade Halbzeit, kaum Torraumszenen

Mit zunehmender Spieldauer war der KSC zwar die spielbestimmende Mannschaft, allerdings ohne sich klare Vorteile zu erspielen. Die Nürnberger Hintermannschaft spielte diszipliniert und gut gegen den Ball. In der 21. Minute kam dann der FCN zu seiner besten Gelegenheit, scheiterte allerdings mit einem Lupfer.

Christian Eichner (KSC Trainer) am Rasenrand
Christian Eichner (KSC Trainer) am Rasenrand | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Ansonsten fand die Partie weitestgehend im Mittelfeld ohne weitere nennenswerte Torraumszenen statt, entsprechend ging es dann auch torlos in die Halbzeitpause. Auch im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild, zwar zeigten sich beide Teams offensiv bemüht, doch lediglich Halbchancen ohne nennenswerte Torgefahr gab es zu verzeichnen.

Nürnberg per Abstauber ins späte Glück

Dieses Bild setzte sich im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit fort. Bis in die Schlussviertelstunde fehlte meist der entscheidende letzte Pass, um gefährliche Szenen zu erzeugen. Die Torszene der “Cluberer“ stand schließlich sinnbildlich für ein Spiel, dass über 89 Minuten nach einem torlosen Remis aussah.

Kopfballspiel durch Robin Bormuth (KSC32)
Kopfballspiel durch Robin Bormuth (KSC32) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Möller Daehli schob per Abstauber einen Abpraller von Schäffler über die Linie, der zuvor an Gersbeck gescheitert war. Dem 1. FC Nürnberg helfen die Punkte im Kampf gegen den Abstieg, der KSC kann diesen kleinen Wermutstropfen im Jahr 2021 durchaus gut verkraften und steht weiter ordentlich da in der Tabelle.

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  •   107
    (666 Beiträge)

    22.02.2021 19:07 Uhr
    jetzt gilt es die 40 Punkte-Hürde zu nehmen und anschließend......
    also in Darmstadt, wieder das zeigen, was zu den 36 vorhandenen Punkten geführt hat.
    Frisch, fromm, fröhlich und frei dem sportlichen Gegner zeigen, wo der Hammer hängt.

    Ich hoffe, daß der Rasen im Darmstädter Böllenfalltor Stadion besser zu bespielen ist,
    als der Rübenacker im Wildparkstadion.
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  •   Anti_DFB
    (238 Beiträge)

    22.02.2021 17:02 Uhr
    Kopf hoch!
    Jetzt hatten wir nach längerer Zeit mal wieder ein schlechteres Spiel, davon geht die Welt auch nicht unter.
    Hamburg und Bochum haben ebenfalls verloren, träumen ist also weiterhin erlaubt!
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  •   schwarzvoraugen
    (3795 Beiträge)

    22.02.2021 15:01 Uhr
    Passivität an der Aussenlinie
    Das Ergebnis von Bochum und der Halbzeitstand in Würzburg müssen Motivation genug sein, gegen harm- und hilflose Nürnberger das eine Tor zu machen. Wenn das nicht Motivation genug ist, erwarte ich ganz einfach zur Halbzeit neue Impulse durch Einwechslungen zu generieren.

    Es war sichtbar, dass weder Goller noch Choi auch nur annähernd an die Leistung der Vorwoche anknüpfen konnten, Lorenz Flanken waren auch wieder eher Flügelwechsel als Torgefahr. Wanitzek bemüht aber auch untergetaucht.

    Auch in HZ2 dauerte Ausführung von Abstössen und Einwürfen fast so als wären wir 2:0 in Führung.

    Einwechslungen waren dann nur positionsbezogen, es fehlte neuerlich (Regensburg!) der Mut ins Risiko zu gehen. Erster Offensivwechsel als deutliches Zeichen bereits zur Halbzeit dann läuft das Spiel vielleicht anders. Was dann die Herausnahme von Hofmann noch sollte kann ich auch nicht nachvollziehen, dies hat Symbolkraft, Hofmann steht für entscheidende Tore, Gueye wohl eher für Slapstick.
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  •   Schmarow
    (960 Beiträge)

    22.02.2021 21:32 Uhr
    Hofmann
    hatte in den letzten 5-7 Spielen nur eine gute Halbzeit, und die war gegen Sandhausen. Dass er zuletzt so lange auf dem Feld stand, lag wohl an der fehlenden Alternative auf der Bank. Er bräuchte mal eine keine Pause zum Auftanken. Aber Gueye und Batmaz sind einfach nicht torgefährlich. Deshalb muss Hofmann immer wieder und solange wie möglich spielen. Ich will gar nicht erst mit Pourié anfangen. Da wurden schon weitere Fehler gemacht, was die doppelte Besetzung von Schlüsselpositionen angeht.
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  •   schwarzvoraugen
    (3795 Beiträge)

    23.02.2021 07:51 Uhr
    Wir haben in der Spitze keinen gleichwertigen Ersatz
    wir hatten auffallend viele Ecken woraus wir in den letzten Spiele auch ohne Hofmann immer wieder mal ein Tor gemacht haben. Leider Null Gefahr in diesem Spiel.

    Erst nach dem gestrigen Spiel ist klar welch Riesenchance hier vergammelt wurde. 3 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer...

    Leichtfertig.
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  •   Krunemer
    (232 Beiträge)

    23.02.2021 16:32 Uhr
    Es gibt noch
    genügend Spiele und die "großen 4" geben sich noch Punkte ab. Noch alles drin.
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  •   Schneekoenig
    (456 Beiträge)

    23.02.2021 13:14 Uhr
    Mit Wimmer & Bormuth...
    ...auf der 4 wären 3 Punkte möglich gewesen. Ich hätte es auf ein Versuch ankommen lassen.
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  •   schwarzvoraugen
    (3795 Beiträge)

    23.02.2021 14:22 Uhr
    Nun hat natürlich Bormuth nicht seinen besten Tag gehabt
    frage mich aber ob Wimmer nicht besser wäre als Heise...
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  •   schwarzvoraugen
    (3795 Beiträge)

    22.02.2021 15:19 Uhr
    Gersbeck
    hat so viel Ballkontakte wie Choi und Goller zusammen...

    Denke das sagt so einiges über die taktische Ausrichtung.
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