Nürnberg Analyse zum Spiel: KSC erkämpft dank starker Defensivleistung Punkt beim Club

Der Karlsruher SC konnte nach dem Heimsieg gegen den SV Sandhausen sein Punktekonto weiter füllen. Zwar gab es beim Gastspiel in Nürnberg "nur" einen Punkt, doch gemessen am Spielverlauf war es ein gewonnener Punkt der Eichner-Elf.

Christian Eichners Team, der dieses nach dem Derby-Sieg gegen Sandhausen unverändert in die Partie gegen Nürnberg schickte, zeigte wie schon in den vergangenen Wochen eine gute Moral. Diese war mitentscheidend, dass der KSC trotz Unterzahl und dank disziplinierter Defensivleistung einen Punkt einfahren konnte.

Zwei gut geordnete Defensivreihen sorgten in der Anfangsphase für ein recht überschaubares Spielgeschehen. Halbchancen hatten Nürnbergs U21-Nationalspieler Handwerker (5.) und KSC-Angreifer Hofmann (10.).

Trotz chancenarmer Anfangsphase erzielte der FCN durch einen Distanzschuss die Führung, der zuvor unglücklich von Kobald abgefälscht wurde. Bis zur Pause lieferten sich beide Teams erneut ein ausgeglichenes Spiel, das ohne große Torchancen, weiter im Mittelfeld ab.

Marvin Wanitzek (KSC 10)
Marvin Wanitzek (KSC 10) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Zur Pause reagierte Eichner mit der Einwechslung von Spielmacher Wanitzek und dieses gute Händchen sollte sich schnell bezahlt machen. In der 53. Minute konnte die Nummer 10 des Karlsruher SC zum Ausgleich einköpfen. Vorausgegangen war eine gefühlvolle Flanke von Thiede, der zuvor von Hofmann bedient wurde.

Kother mit Gelb-Rot auf die Bank

"Ich hatte beim Tor einfach den richtigen Riecher und habe gesehen, dass Marco Thiede aus dem Halbfeld den Ball direkt reinbringt. Der Trainer hat sowieso gefordert, dass wir Mittelfeldspieler häufiger ins gegnerische Viertel einrücken um torgefährlicher zu werden und ich bin froh, dass ich heute goldrichtig stand", so Wanitzek nach dem Spiel.

Der Ausgleich brachte dem KSC neuen Auftrieb, es fehlte allerdings an zählbaren Chancen vor dem Tor. Rund eine Viertelstunde vor dem Ende schwächten sich die Badener selbst, als Kother nach Foulspiel am Ex-Karlsruher Schleusener seine zweite Verwarnung des Abends sah und somit mit Gelb-Rot vom Platz verwiesen wurde.

Dominik Kother (KSC19)
Dominik Kother (KSC19) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Der KSC war somit in Unterzahl bemüht darum, den Punkt mit nach Baden zu nehmen. Der Club warf in der Schlussphase nochmal die Offensiv-Maschine an, in der Hoffnung, doch noch zum Siegtreffer zu kommen. Die beste Gelegenheit dazu hatte Schleusener rund zwölf Minuten vor Schluss, doch Karlsruhes neue Nummer Eins, Marius Gersbeck war aufmerksam und zur Stelle.

Eichner: "Ich empfinde das Ergebnis leistungsgerecht"

Ansonsten arbeite die KSC-Defensivreihe konzentriert und diszipliniert gegen den Ball und konnte so die Nürnberger aus der Gefahrenzone halten. Den Luckypunch für Karlsruhe vergab wiederum Kapitän Gondorf kurz vor dem Schlusspfiff.

Alles in allem stand am Ende eine gerechte Punkteteilung. "Wir sind sehr glücklich das wir hier in Nürnberg bei einem sehr schweren Auswärtsspiel einen Punkt mitnehmen können", so Christian Eichner zu Beginn der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Ich empfinde das Ergebnis über 90 Minuten leistungsrecht. Wir schütteln uns jetzt mal richtig die nächsten Tage und sammeln wieder Kräfte."

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