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Karlsruhe Analyse zum Spiel: KSC krönt Gala-Auftritt mit drei Punkten in Hamburg

Erfolgreiches Gastspiel für den Karlsruher SC in Hamburg: Das Team von Christian Eichner krönte einen starken spielerischen und kämpferischen Auftritt mit einem souveränen 3:0-Erfolg am Millerntor beim FC St. Pauli und konnte nach den Nackenschlägen aus den letzten Wochen wieder neues Selbstvertrauen tanken.

Trainer Christian Eichner hatte seine Startelf auf zwei Positionen verändert im Vergleich zum unglücklichen 3:4 gegen Darmstadt. Daniel Gordon rückte für den gesperrten Kobald auf die Position des Innenverteidigers. Auf der Außenbahn bekam Lorenz den Vorzug vor Goller.

Blitzstart der Gäste

Der KSC legte am Kiez los wie die Feuerwehr: Nach vier Minuten lies Thiede mit einem satten Distanzschuss aus gut 25 Metern die Badener zum ersten Mal jubeln. Vorausgegangen war ein Klärungsversuch von einer Heise-Flanke. Die Eichner-Elf war extrem präsent in der ersten Viertelstunde und griffiger als die Gastgeber. Wanitzek und Hofmann kamen so zu weiteren Torchancen für die Gäste.

Torjubel für Philipp Hofmann (KSC 33) zum 1:0 in der ersten Hz, bejubelt von Marc Lorenz (KSC 7) und Marvin Wanitzek (KSC 10), rechts ein enttäuschter Timo Beermann (FC Heidenheim 33)
Wanitzek und Hofmann ließen weitere Gelegenheiten liegen. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die Kiezkicker können ihre Spielanteile von 60 Prozent Ballbesitz gegen zielstrebige Karlsruher nur selten zur Geltung bringen. KSC-Schlussmann erlebte an diesem Sonntag einen weitestgehend ereignisarmen Nachmittag.

Gondorf erhöht

In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild: Wieder gab der KSC das Tempo vor. Wieder belohnten sich die Blau-Weißen in Person von Kapitän Gondorf und erhöhten in der 50. Minute auf 2:0. Und wie schon beim ersten Treffer war ein hoher Ball von Heise der Ausgangspunkt. Wieder schaffte es St. Pauli nicht konsequent zu klären, sodass Ex-Freiburger Gondorf aus 14 Meter einschoss.

Jerome Gondorf (KSC 8) fokusiert auf den Ball.
Jerome Gondorf erhöhte auf 2:0. | Bild: Tim Carmele

St. Pauli, die in der Folge einige personelle Wechsel vornahmen, kamen nach gut einer Stunde dann auch zu Abschlüssen, jedoch ohne die nötige Präzision und Effektivität. Eine Situation, die die KSC-Anhänger aus den letzten Wochen nur zu gut kennen.

Hofmann setzt den Schlusspunkt

Die Badener hingegen zeigten sich auch in der Schlussphase extrem effizient: In Person von Top-Torjäger Philipp Hofmann erzwangen die Badener in der 76. Minute die Entscheidung in diesem Zweitliga-Match. Der 27-Jährige verwertete eine Flanke von Lorenz per Kopf zum dritten Treffer des Tages. Damit erweist sich Hofmann auch in dieser Saison als wichtiger Fixpunkt in der KSC-Offensive. Ein verdienter Auswärtserfolg, der Christian Eichner und dem KSC den zweiten Dreier der laufenden Saison beschert.

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  •   Schaibuu
    (7 Beiträge)

    09.11.2020 17:20 Uhr
    Nachlegen
    Jetzt bitte in Braunschweig nachlegen dann ist der Dreier vergoldet
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  •   Schaibuu
    (7 Beiträge)

    09.11.2020 15:51 Uhr
    Sahne oben druff
    Jetzt noch ein Dreier in Braunschweig das wäre des Sahnehäubchen.
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  •   wasi
    (1027 Beiträge)

    09.11.2020 00:03 Uhr
    das 0:3
    war völlig verdient. War echt überrascht bzgl. der souveränen Leistung. Weiter so !!
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  •   Ente
    (7 Beiträge)

    08.11.2020 20:46 Uhr
    KSC verpflichtet Trump
    Wir erkennen die aktuelle Tabelle nicht an. Wir wurden klar betrogen. Uns wurden Punkte gestohlen. In Wirklichkeit haben wir bereits 21 Punkte. Unsere Anwälte haben schon Klagen eingereicht 🤣🤣🤣
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