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Karlsruhe Analyse zum Spiel: Karlsruher SC kann mit Düsseldorf nicht Schritt halten

Mit 3:1 besiegt Fortuna Düsseldorf den Karlsruher SC und feiert damit den ersten Heimsieg der Saison. Am Ende sind die drei Punkte für die Gastgeber hochverdient, zumal von den badischen Gästen im zweiten Durchgang so gut wie nichts mehr kam. Das frühe Tor nach der Pause war ein Knoten-Löser für die Rheinstädter auf die die Eichner-Elf keine Antwort mehr fand. In der ersten Hälfte konnten sich die Blau-Weißen noch mit dem Ausgleich aus dem Nichts ins Spiel zurück arbeiten.

Der Karlsruher SC quittiert nach blassem und ideenlosen Auftritt in Düsseldorf die zweite Saison-Niederlage. Gegen die Fortunen waren die Karlsruher zu keiner Zeit das spielbestimmende Team, auch der Ausgleich vor der Pause kam eher aus dem Nichts.

Die Blau-Weißen liefen immer wieder in Konter der Fortuna, was Narey eine halbe Stunde vor Schluss dann auch eiskalt bestrafen konnte. Mit dem 3:1 im Rücken war anschließend die Fortuna dem vierten Tor deutlich näher als die Gäste dem Anschluss.

Ausgleichstor durch Wanitzek

Die Flingeraner erwischten zunächst den besseren Start in die Begegnung, schnürten den KSC von Anfang an hinten ein. Die Badener konnten sich kaum befreien fanden kaum Lösungen im Spiel nach vorne. In der Folge gerieten die Badener früh in Rückstand, durch ein Eigentor von Philipp Heise. Bei den durchaus vorhandenen Chancen der Fortuna und dem nicht immer sicheren wirkenden Gerbseck-Vertreter Markus Kuster, hätte dieser auch höher ausfallen können.

Marvin Wanitzek: Vertrag bis 30. Juni 2024 - Position: zentrales Mittelfeld
(Archivbild) Marvin Wanitzek: Vertrag bis 30. Juni 2024 - Position: zentrales Mittelfeld | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Dann allerdings gelang dem KSC wie aus dem Nichts durch Wanitzek der glückliche Ausgleich. Das Tor bestärkte die Gäste, die nun an Sicherheit gewannen und mit Verzögerung endlich im Spiel ankamen. So ergaben sich beidseitig Chancen und die Partie gestaltete sich offener. Allerdings spielten hier auch viele defensive Nachlässigkeiten auf Seiten der Gastgeber eine große Rolle. Die große Chance zur Führung ließ Hofmann in der 39. Minute liegen, als er ein Missverständnis der Fortuna-Defensive nicht nutzen konnte und zu überhastet an Schlussmann Kastenmeier scheiterte.

Auch zweite Halbzeit voll unter der Kontrolle der Gastgeber

Im zweiten Durchgang übernahm dann wieder voll und ganz die Fortuna das Kommando. Die Karlsruher hingegen fanden keinen Zugriff mehr aufs Spiel und gaben nur einen einzigen Torschuss ab, während die Flingeraner - genau wie in der ersten Halbzeit - durch Christoph Klarer ein frühes Tor erzielten. Dieser Wirkungstreffer brachte die Fortunen letztlich in eine gute Ausgangssituation, die Düsseldorfer überließen den Badenern mehr Räume und hatten so Platz für Konter. Und diesen nutze die Fortuna nach etwas mehr als einer Stunde schulbuchmäßig zum 3:1 durch Narey.

Der Düsseldorfer Bodzek (r) und der Karlsruher Kaufmann kämpfen um den Ball.
Der Düsseldorfer Bodzek (r) und der Karlsruher Kaufmann kämpfen um den Ball. | Bild: Roland Weihrauch/dpa

Nach der Balleroberung durch Hartherzn schnelles Umschaltspiel über Hennings mit einem Pass in die Tiefe, dieser wurde sofort weiterleitet auf Peterson. Der Schwede marschierte zielstrebig in Richtung Grundlinie und legte dann im perfekten Moment flach auf den völlig freien Narey ab, der die Kugel aus neun Metern nur noch einschieben musste. Damit war die Fortuna endgültig auf der Siegerstraße angekommen.

Eichners Doppelwechsel mit Cueto und Schleusener nach dem Gegentreffer zeigte kaum Wirkung. Die Badener waren insgesamt einfach zu schwerfällig und ideenlos im Spiel nach vorne und erarbeiteten sich weiterhin keinerlei Abschlüsse. Düsseldorf hatte das Geschehen nach all den defensiven Nachlässigkeiten in der ersten Hälfte inzwischen vollumfänglich im Griff und strahlte nach Balleroberungen weiterhin stete Gefahr aus. Dieser Eindruck zog sich auch durch die letzte knappe halbe Stunde der Partie und brachte somit der Fortuna drei verdiente Punkte ein.

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Kommentare (34)
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  •   Kraichgauer80
    (250 Beiträge)

    24.10.2021 18:10 Uhr
    Die Schwarzmalerei
    von manchen hier ist nicht verständlich, klar, aktuell machen wir spielerisch eher Rückschritte und die letzten Spiele waren nicht berauschend. Das so eine Phase mal kommen wird war klar, hier schon mit Aufstiegsparolen zu kommen, bzw. diesen zu fordern ist schon etwas weltfremd. Mir fehlt gerade auch etwas die Kreativität von außen, aber CE grundsätzlich in Frage zu stellen, stand heute, wow, alle Achtung. Wenn ich die vielen Trainer der Vergangenheit sehen wird mir eher Angst vor was neuem als den Status zu halten. CE und das Team werden die Kurve bekommen, auch wenn es im Niemandsland der Liga endet. Finanziell wird es suggestive besser und für gute Spieler dann auch interessanter, die kommenden Jahre werden wir oben angreifen können. Für ganz oben reicht die Qualität der Mannschaft aktuell nicht aus, maximal ein einstelliger Platz.
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  •   Gevatter
    (697 Beiträge)

    24.10.2021 15:18 Uhr
    Warten wir Mal die nächsten 3 Spiele ab.
    Dann wird man sehen wohin die Reise geht. Man hat sich aber beim KSC mit der so zeitigen Verlängerung des Vertrages von CE auf 3 Jahre kein Gefallen getan.
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  •   ka76199
    (397 Beiträge)

    24.10.2021 13:02 Uhr
    Wenn das alles so
    einfach wäre wie manche Schlaumeier hier meinen , warum hat dann das große Vorbild Heidenheim 3 Klatschen nacheinander kassiert ?
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  •   steely
    (430 Beiträge)

    24.10.2021 17:19 Uhr
    HDH
    Wurde bisher nicht als Vorbild genannt, nur untenstehende Mannschaften wie Sandhausen und Aue
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  •   schwarzvoraugen
    (4421 Beiträge)

    24.10.2021 17:06 Uhr
    Die selbsternannte Vorbilder
    sind noch immer Sandhausen und Aue.

    Heidenheim spielen noch immer in Tabellenregionen, in welche wir nicht gehören. Wir sollten schliesslich immer bedenken wo wir herkommen.
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  •   ka76199
    (397 Beiträge)

    24.10.2021 13:03 Uhr
    Und deren Trainer
    kann man doch mangelnde Motivation nicht vorwerfen 😕
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  •   Schmarow
    (1180 Beiträge)

    24.10.2021 13:51 Uhr
    Nun ja
    Heidenheim hat die letzten 3 Jahre Platz 5, 3 und 8 erreicht. Letztes Jahr waren sie in der Relegation zur ersten Liga. Ich denke, die haben als Saisonziel nicht unbedingt den Klassenerhalt im Sinn. Eher so etwas wie die obere Tabellenhälfte, was durchaus realistisch und nicht abgehoben ist, gerade mit Frank Schmidt.
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  •   ka76199
    (397 Beiträge)

    24.10.2021 14:25 Uhr
    Wollte aber mal hören
    was hier los ist wenn der KSC 3 Klatschen nacheinander kassiert.
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  •   Winzer
    (131 Beiträge)

    24.10.2021 14:43 Uhr
    Das Beispiel Heidenheim
    taugt hier nicht wirklich. Sie haben gegen (Bremen mal eher außen vor) aufstrebende Mannschaften gespielt und insgesamt genau einen Punkt weniger als wir. Dazu aus den letzten 6 Spielen 9 Punkte, wir 8.
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  •   schwarzvoraugen
    (4421 Beiträge)

    24.10.2021 09:20 Uhr
    CE bekommt uns langsam dort hin, wo er uns haben will - Niemandsland von Liga 2
    Die Einstellung seiner geliebten Stammspieler war besonders in der Reaktion unmittelbar nach den Toren deutlich zu sehen: Ein ratloses Achselzucken war noch ein bekennendes Lebenszeichen, gelbwürdiges Abwinken zeigte noch deutlicher die fehlende Einstellung.

    Zur HZ bereits muss er Kaufmann rausnehmen und seinen beiden Schwachpunkte Heise in Thiede deutlich ins Gewissen reden. Kaufmann scheut den Zweikampf, Null Entlastung. Wie es geht kann er sich bei Narey und Peterson abschauen.

    Lorenz und Choi wieder komplett untergegangen. Wie oft denn noch? Gordon kann dem schnellen Spiel nicht mehr folgen, Kuster gänzlich ohne Spielpraxis auch überfordert. Gersbeck neben seinen Leichtsinnsaktionen zeichnet einfach Strafraumbeherrschung aus, die bei Kuster komplett fehlte.

    CE hat auch noch immer nicht kapiert, dass Kother Vertrauen und Anlaufzeit braucht. Er ist kein Joker der reinkommt und Spiele entscheidet.
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