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Karlsruhe Analyse zum Spiel: Inspirationsloser KSC verliert zuhause gegen Osnabrück

Der Karlsruher SC enttäuscht nach der Länderspielpause zuhause gegen VfL Osnabrück mit 0:1. Engagierte Niedersachsen wiesen den KSC meist in seine Schranken. Der VfL erwischte in beiden Durchgängen den besseren Start und ging kurz nach Wiederanpfiff in Führung. Der KSC fand darauf keine Antwort.

Auf der Linksverteidiger Position musste Christian Eichner Kevin Wimmer für den an Covid Erkrankten Philip Heise bringen. Der KSC war bereits nach zwei Minuten erstmals im Glück als Kerk für die Gäste einen Elfmeter vergeben hatte. Die Blau-Weißen fanden nur schwer ins Spiel. Gersbeck bügelte mit seiner Parade den Fehler von Bormuth aus, der sich bei der Grätsche verspekuliert hatte.

Torgefahr aber hatte ansonsten auf beiden Seiten zunächst Seltenheitswert. Für den KSC war im Kombinationsspiel gegen kompakte Gäste kaum ein Durchkommen. Karlsruhe war mit seinen Ballstafetten im Verlauf der Partie immer wieder hängen geblieben. Erst kurz vor der Pause spielte die Eichner-Elf Wanitzek frei, der aus 16 Metern an Trapp scheiterte (41.). So ging es ohne Tore in die Pause.

Philipp Hofmann (KSC 33) im Kopfballspiel
Philipp Hofmann (KSC 33) im Kopfballspiel | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Nach Wiederanpfiff startete Osnabrück erneut besser, doch diesmal folgte der Ertrag nach einer feinen Kombination: Reis sprintete durchs Mittelfeld, bediente im Strafraum Kerk, der behielt den Überblick und legte nochmal quer auf Santos, der aus wenigen Metern die Gäste Führung besorgte (49.). Eichner versuchte dann mit einem Doppelwechsel nochmal neuen Schwung in die Offensivbemühungen der Gastgeber zu bringen.

KSC war zu unpräzise

Kother und Amaechi kamen für Goller und Lorenz. Doch viel lief nicht zusammen bei den Blau-Weißen, viel mehr war Osnabrück näher am 2:0, beispielsweise durch Kerk in der 60. Minute. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der KSC zielstrebiger, allerdings ohne den notwendigen Ertrag. Gegen Wanitzek und Kother war Kühn jeweils zur Stelle.

Ksc33/ mit Timo Beermann (Vfl Osnabrück 33) im Kopfballduell
Ksc33/ mit Timo Beermann (Vfl Osnabrück 33) im Kopfballduell | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Den Gastgebern fehlte es an dauerhaften Ideen, gegen defensiv stabile Gäste Torgefahr zu erzeugen. Das Spiel der Eichner-Elf war über zu viele Phasen zu unpräzise. Sinnbildlich dafür stand Wimmers vergebene Chance in der 76. Minute. Ansonsten verteidigten die Niedersachsen gut und konnten sich über nicht unverdiente drei Punkte freuen, gegen einne meist einfallslosen KSC.

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  •   RainerBu
    (1376 Beiträge)

    04.04.2021 12:40 Uhr
    Fehler-News
    den Elfer verursachte Kobald und nicht Bormuth.
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  •   Garrincha
    (751 Beiträge)

    04.04.2021 09:42 Uhr
    ​„Glück ist, was pas­siert, wenn Vor­be­rei­tung auf Gele­gen­heit trifft.“
    jaja,wir hatten wieder mal kein Glück traurig
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