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Karlsruhe Analyse zum Spiel: Im Wildpark nichts Neues – KSC mit Remis, bei schwachem Spielniveau

Der Karlsruher SC bleibt nach dem Restart der 2. Bundesliga weiter ohne Niederlage, verpasst beim 1:1-Unentschieden den Sprung auf den Relegationsplatz. Die Partie fand auf sehr überschaubarem Niveau statt, im Abstiegskampf warf der KSC aber moralisch und kämpferisch viel in die Waagschale.

Winterneuzugang Änis Ben-Hatira bekam von Christian Eichner gegen Pauli den Vorzug vor Marc Lorenz und Lukas Fröde kehrte nach Gelbsperre in die Startelf für Christoph Kobald zurück. Die optische Überlegenheit des KSC zeigte sich auch beim Blick auf die Ballbesitz-Statistik: Dort hatte die Eichner-Elf fast zwei Drittel Ballbesitz.

Marco Djuricin (KSC 17) im Zweikampf mit Sebastian Ohlsson (St. Pauli 43)
Marco Djuricin (KSC 17) im Zweikampf mit Sebastian Ohlsson (St. Pauli 43) |

Das Konzept der Blau-Weißen, die Bälle vorne bei Top-Torjäger Philipp Hofmann festmachen. Der 1,95 Meter große Angreifer ist die Lebensversicherung des KSC im Abstiegskampf und war logischerweise so auch Dreh- und Angelpunkt bei den Angriffsbemühungen der Gastgeber.

Auch die Flügelspieler im 4-3-3 System, Ben-Haitra und Marco Djuricin Die beste Chance gehörte dann jedoch Spielmacher Marvin Wanitzek mit einem Freistoß nach einer guten Viertelstunde. Im Laufe der ersten Hälfte gelang aber auch aus dem Spiel kaum etwas zwingendes, die Gäste aus Hamburg gingen die Auswärtsfahrt nach Baden als Betriebsausflug an, so der Eindruck den die Kiez-Kicker in der ersten Hälfte machten.

v.l. Daniel Gordon, Manuel Stiefler, Leo Oestigard (St. Pauli), Torwart Benjamin Uphoff (KSC) vor leeren Raengen im Waldparkstadion
Karlsruhe, 30.05.2020, Fussball 2. Bundesliga, Karlsruher SC - FC St. Pauli
v. l. Daniel Gordon, Manuel Stiefler, Leo Oestigard (St. Pauli), Torwart Benjamin Uphoff (KSC) vor leeren Rängen im Waldparkstadion Karlsruhe, 30.05.2020, Fußball 2. Bundesliga, Karlsruher SC - FC St. Pauli |

Entsprechend ermüdend verlief die Partie bis kurz vorm Pausenpfiff, als Benatelli von der Strafraumgrenze an die Oberkante des KSC-Torgehäuses setzte. Nach der Pause bot sich den Gastgebern die große Chance zur Führung: Nachdem Hofmann regelwidrig zu Fall gebracht wurde, scheiterte jedoch Ben-Hatria vom Punkt und setzte den fälligen Strafstoß in die Hände von Pauli-Keeper Himmelmann setzte – Höchststrafe für einen Elfmeterschützen, wenn der Keeper den Schuss sicher aufnehmen kann.

v.l. Manuel Stiefler, Viktor Gyoekeres (St. Pauli)
Karlsruhe, 30.05.2020, Fussball 2. Bundesliga, Karlsruher SC - FC St. Pauli
v.l. Manuel Stiefler, Viktor Gyoekeres (St. Pauli) Karlsruhe, 30.05.2020, Fussball 2. Bundesliga, Karlsruher SC - FC St. Pauli |

Diese fahrlässige Chancenverwertung rächte sich nur wenige Augenblicke später, als ein alter Bekannter im Wildpark zur Führung der Gäste einschieben konnte. Diamantakos, der zwischen 2015 und 2017 zwei Jahre lang das KSC-Trikot trug, nutze einen Stellungsfehler von Daniel Gordon und traf so zur Gästeführung.

Die Antwort der Karlsruher ließ aber nicht lange auf sich warten: Nur knapp zwei Minuten später gelang Jerome Gondorf sein zweites Tor im KSC-Dress seit seinem Wechsel im Winter vom SC Freiburg und der schnelle Ausgleich. Auch wenn alle, die es mit dem KSC hielten, noch kurz zittern mussten, da der Ausgleichstreffer zunächst noch auf eine Abseitsstellung Hofmanns überprüft werden musste.

Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC) bei der Ankunft ins Stadion, mit Mundschutz und Sonnenbrille.
Oliver Kreuzer (Sportdirektor des KSC) bei der Ankunft ins Stadion, mit Mundschutz und Sonnenbrille. |

Nach zehn spannenden Spielminuten baute das Spielniveau dann wieder merklich ab. Das zeigt sich auch daran, dass zwei Schlüsselszenen der Partie zwei Verwarnungen für den KSC waren: Nach Manuel Stiefler sah auch Philipp Hofmann seine fünfte gelbe Karte und fehlt somit in der kommenden Partie, womit sich Trainer Christian Eichner schon mal Gedanken über die Rotationsmöglichkeiten machen konnte.

Viel mehr passierte dann auch nicht mehr im Wildpark! Eine Punkteteilung, die für den KSC zwar ein weiteres Spiel ohne Niederlage bedeutet, nach der Überlegenheit in der Anfangsphase und dem verschossenen Strafstoß aber dennoch eher nach zwei verlorenen Punkten anfühlen muss. Zudem fehlen den Badenern in der kommenden Woche zwei Schlüsselspieler durch Gelbsperre.

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  •   Solare
    (403 Beiträge)

    31.05.2020 16:14 Uhr
    Schäfer.
    Vielleicht sollte man doch die Unterstützung von Winni annehmen, als Motivator für die restlichen 5 Spiele.
    Wenn man sieht wie Wiesbaden kämpft, da fehlt halt bei uns von außen das Feuer um die Spieler zu unterstützen.
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  •   Messer
    (369 Beiträge)

    01.06.2020 06:49 Uhr
    Schäfer
    in seiner aktiven Zeit einer der gierigsten Typen, er war der teuerste Spieler beim KSC, er war der teuerste Trainer den der KSC je hatte und er war unbelehrbar.
    Nach dem Abstieg sofort VfB und wegen Erfolglosigkeit nach nur 5 Mon. freigestellt. , bei TeBe Berlin hat er eine Abfindung von vier Millionen D-Mark vor dem Arbeitsgericht eingeklagt
    Und so einen Mann willst du holen. Wie blöd ist das denn?
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  •   Vika
    (259 Beiträge)

    31.05.2020 13:22 Uhr
    Toni fink
    Von Anfang an und marvin pourie wieder holen,das Problem bei pourie war das er sein mund aufgemacht hat und da kommen einige nicht klar damit ,aber ich bin mir sicher das mit ihm wir weiter oben stehen würden,das sollten mal die Herr von der Geschäftsleitung überlegen was wichtiger ist,bei uns Fans ist Er auf jeden fall beliebt ,ohne ihn währen wir nicht in der 2 liga ,also liebe herren noch mal arsch zusammen kneifen und euch auch mal was sagen lassen ,auch wenn ihr immer recht haben wollt,aber ihr könnt euch auch mal was sagen lassen wenn es im Rahmen bleibt
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  •   RainerBu
    (1210 Beiträge)

    01.06.2020 08:30 Uhr
    die Mannschaft
    würde ihn wohl nicht mehr haben wollen.Denke er kam dort auch nicht gut an am Ende.
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  •   Vika
    (259 Beiträge)

    31.05.2020 13:27 Uhr
    Auch
    Ein effenberg,Basler,Matthäus und einige weltklassespieler haben das gemacht ,aber der Verein hätte erfolg ,deswegen steht der fc Bayern jetzt wo er steht ,weil sie trotzdem damit klar kamen ,die Präsidenten und trainer ,auch diese Leute können sich auch mal was sagen lassen
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