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Karlsruhe Analyse zum Spiel: Dresden schlägt dezimierten KSC dank furioser zweiter Hälfte

Der Karlsruher SC erwischte einen sehr gebrauchten Nachmittag in Dresden und offenbarte bei der 1:3-Pleite in Sachsen erneut erhebliche Defensivschwächen.

Karlsruhe hat gegen Kellerkind Dynamo Dresden im Tabellenkeller einen herben Rückschlag erlebt. Ransford-Yeboah Königsdörffer lehrte die Eichner-Elf nach der Pause das fürchten und avancierte zum Matchwinner für seine Dynamo. Karlsruhe hingegen konnte den Schwung aus dem Hannover-Spiel (4:0) nicht mitnehmen.

Nachdem die Partie zunächst munter begann, hatte die Dresdener Hintermannschaft alle Hände voll zu tun gegen spielstarke Karlsruher, denen die Anfangsviertelstunde gehörte. Dennoch überstanden die Gastgeber die druckvolle Anfangsphase. In der Folge war von beiden Seiten nur noch ein vorsichtiges Offensivspiel zu sehen, so wurden Torraumszenen auf beiden Seiten zur Mangelware.

Stärkeres Offensivspiel in der zweiten Halbzeit

Deutlich mehr los war dann im zweiten Spielabschnitt. Die Sachsen gingen dann nach 47 Minuten durch Königsdörffers ersten Streich in Führung. Dabei setzte er sich gegen gleich zwei seiner Karlsruher Gegenspieler durch. Doch die Antwort der Badener ließ dann nicht lange auf sich warten: Schleusener veredelte eine Karlsruher Ballstafette nach 52 Minuten zum Ausgleich.

Doch die wildeste Phase der Partie war damit noch nicht zu Ende: Erneut gelang Dresden der Führungstreffer. Nach einem Eckball der Dresdener fand die am zweiten Pfosten schließlich wieder Königsdorffer, der erneut traf und so seinen zweiten Treffer binnen acht Minuten erzielte.

Platzverweis für Choi

Diese Führung brachte der SGD eine breite Brust ein, dem KSC fiel wenig ein und musste nach gut einer Stunde einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Choi holte sich seine zweite gelbe Karte ab und musste folglich vom Platz, die Eichner-Elf somit eine halbe Stunde in Unterzahl. Dies verschaffte den Gastgebern noch mehr Auftrieb.

Die Dresdener verwalteten ihre Führung aktiv, in dem sie weiterhin Lücken nach vorne suchten und auf den dritten Treffer gingen. Der gelang ihnen schließlich auch recht sehenswert: Daferner setzte einen Fernschuss aus über 20 Metern in der 69. Minute präzise zum 3:1 für die Hausherren.

Dem KSC fiel in der Folge mit einem Mann weniger nicht mehr viel Kreatives ein, was das Offensivspiel angeht. Somit plätscherte das Spiel in weiten Teilen bis zum Schlusspfiff vor sich hin, an dem ein verdienter 3:1- Heimsieg für die Gastgeber stand.

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Kommentare (17)
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  •   haustier
    (1447 Beiträge)

    06.12.2021 17:07 Uhr
    neuer Trainer ... jetzt !
    Ich kann mich nur wiederholen … sofort den Eichner entlassen ! Seit Monaten spielen wir einen unterirdischen Fußball … harmlos, ideenlos, kein Zug zum Tor, kein geordneter Spielaufbau … es fehlt sowohl an spielerischen als auch taktischen Fähigkeiten. Alles das ist nicht neu. Meiner Meinung nach kann man in Dresden verlieren. Es stellt sich nur die Frage: Wie ? Und das ist, was mir übel aufstößt und weshalb ich Konsequenzen fordere. Es stand keine Mannschaft auf dem Platz, es fehlte an der Einstellung, Lauf- und Einsatzbereitschaft waren nicht existent, kein Aufbäumen etc. Wir brauchen dringend frischen Wind, einen Trainer, der auch etwas von seinem Handwerk versteht … und das, solange der neue Trainer auch noch genügend Zeit hat etwas zu bewirken .. sonst wird es dunkel !
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  •   steely
    (489 Beiträge)

    06.12.2021 22:01 Uhr
    Hab's bereits
    Schon Mal geschrieben.... die Mannschaft spielt gegen den Trainer. Das gab's da n anderen Vereinen auch schon und kostet halt Geld
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  •   sauerbraten
    (2317 Beiträge)

    06.12.2021 16:57 Uhr
    "Furiose zweite Halbzeit" - also die hab ich
    nicht gesehen,- was ich gesehen hab, war ne erste Halbzeit, in der zwei schlechte Mannschaften auf Augenhoehe gegeneinander spielten und in Halbzeit 2 waren die Dresdener dann einen Ticken weniger schlecht, als unsere Helden. Zwei ordentliche Spiele hintereinander scheinen bei uns aktuell wohl nicht drin zu sein und so verkam das "Sky-Gucken" mal wieder zur hochgradigen Zeitverschwendung am Sonntag Mittag. Wenn ich diese Truppe trainieren wuerde, dann waeren heute Uebungen mit dem Medizinball angesagt gewesen,- und zwar solange, bis der Letzte kotzt. Aber vermutlich bekamen unsere Bewegungskasper stattdessen einen freien Tag zur Belohnung.
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  •   Scalar
    (31 Beiträge)

    06.12.2021 17:37 Uhr
    Zeitverschwendung...
    so ist es! Da sitzt man mit schweißnassen Händen mangels "Sky" vor dem Live-Ticker oder der Animation im Kicker und hofft und hofft...scheiß drauf, da hätte ich besser meine Frau beim Plätzchenbacken geärgert, das wär wenigstens lustig....
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  •   schwarzvoraugen
    (4554 Beiträge)

    06.12.2021 16:33 Uhr
    Versäumnisse wieder einmal in der Halbzeit
    Choi hatte eine Zweikampfquote von 20%! Warum soll er wieder bis zur ominösen 70. Spielminute und den Routinewechseln durchgezogen werden? Warum nicht einmal 5 Minuten vor dem Pausentee eine deutliche Message rüberbringen?

    Alle drei Tore wieder mit individuellen Fehlern. Breithaupt/Gondorf dann Heise/Breithaupt die um die Wette pennen, beim dritten Tor unterschätzt man dann die Fähigkeit eines Gegenspielers auch aus 25 Metern abzuschliessen. Ist man so wohl in den harmonischen Trainingsspielchen nicht gewohnt.

    Wortakrobat CE bemüht malerische Worte von "Galligkeit" und "Gier", leider hat KEINER seiner Helden auch nur ansatzweise diese Eigenschaften gezeigt. Müde, lustlos, ziellos, antriebslos treffen schon eher zu.

    CE's mangelnde Motivationsfähigkeit vor dem Spiel und die Passivität und Unfähigkeit von aussen auf das Spiel Einfluss zu nehmen während des Spiels haben die 3 Punkte gekostet.

    Eine ordentliche Mängelliste. Im Strassenverkehr wäre er nicht mehr zugelassen...
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  •   Jossele
    (157 Beiträge)

    06.12.2021 20:02 Uhr
    Choi hatte eine zweikampfquote von
    33%, nicht zwanzig Prozent. Damit eine bessere als z.B. Thomas Müller oder Vincenzo Grifo.
    Aber Choi ist ja auch Verteidiger, da ist die Zweikampfquote natürlich ein wichtiges Kriterium...
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  •   KSC1894
    (701 Beiträge)

    06.12.2021 22:37 Uhr
    Choi hatte 20% Zweikampfquote
    laut Kicker. Zweikämpfe sind nicht nur defensiv sondern auch das häufige hängenbleiben am Gegner tragen zu so einer Quote bei. Choi hatte 27 Ballkontakte das ist unterirdisch. Wo würde Kother stehen wenn CE ihn so oft einsetzen würde wie Choi. Gibt Choi unter der Woche im Training so viel Gas das er am Wochenende müde ist? Choi spielt immer Leistung egal. Er spielt weder Männerfußball noch ist er gallig und gierig. Choi ist das Sinnbild für CE‘s Arbeit. Alle 5 Spiele ein Highlight. Das reicht nicht.
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  •   Waterman
    (6821 Beiträge)

    06.12.2021 14:45 Uhr
    Auch 'ne Analyse:
    Der KSC war nach dem letzten Spieltag jeweils 7 Punkte vom Relegationsplatz nach oben und nach unten weg und ist auch nach diesem Spieltag jeweils 7 Punkte vom Relegationsplatz nach oben und nach unten weg.

    Ruhig Blut!
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  •   Scalar
    (31 Beiträge)

    06.12.2021 13:36 Uhr
    Gondorf mal wieder...
    Jerome Gondorf jedenfalls war verärgert, "dass wir einfache Tore zugelassen haben". Bei den Dresdner Treffern hätte man "zupacken können", wettert er im "Kicker"!
    Sorry, er war doch 90 Minuten dabei und an 2 Gegentoren direkt beteiligt. Wen meint er mit wir??? Führt er Selbstgespräche vor dem Spiegel?
    Mich wundert dieses uninspirierte Gekicke nicht mehr. Was muss innerhalb der Mannschaft los sein, wenn man den "Kapitän" in der Öffentlichkeit so schwadronieren hört? Unfassbar!!!
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  •   RainerBu
    (1500 Beiträge)

    06.12.2021 12:20 Uhr
    net uffrege
    sie waren halt paar mal nicht aufmerksam genug und haben also verloren .
    Kritisieren ist immer einfach. Spielt Batmaz 90 min und reißt nicht viel, dann heißt es : wie kann man nur ...
    Schleusener und Hofmann haben insgesamt deutlich mehr Torgefahr auch wenn sie das nicht in jedem Spiel zeigen können.
    Man verliert auch mal, Fehler passieren. Sie sind eben nicht in der Form wie St.Pauli oder Darmstadt.
    Enttäuschend war ja nur, dass sie nicht dagegenhalten konnten. Dresden nicht so wirklich unter Druck setzen konnten.
    CE ist am Micro nicht souverän , Ja . Aber man sollte es mit Kritik nicht übertreiben .
    Nochmal und nochmal , der KSC hatte schon viel schlimmere Zeiten . Für Platz 1-5 , so stabil sind sie eben dann wohl doch nicht.
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