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Karlsruhe "Wir haben zu viele lange Bälle gespielt" - Sieben Spiele in Folge Remis: Karlsruher SC spielt gegen Aue Unentschieden

Mehr als eine Halbzeit lang spielt der Karlsruher SC gegen Erzgebirge Aue in Überzahl. Trotzdem kommen die Badener nicht über ein 1:1 hinaus. Damit geht die Sieglos-Serie des KSC in der 2. Liga weiter. Aue dagegen dürfte sich über den hart erkämpften Punkt freuen.

Der Karlsruher SC kann in der 2. Fußball-Bundesliga offenbar nicht mehr gewinnen. Trotz mehr als einer Halbzeit in Überzahl kamen die Badener am Montagabend nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den FC Erzgebirge Aue hinaus. "Wir hätten die drei Punkte gerne geholt, die wären Gold wert gewesen", sagt Marco Thiede im Anschluss an die Partie. "Wir waren am Schluss dem 2:1 näher als Aue." 

Marco Thiede (KSC 21) beim Schuss auf das Tor.
Marco Thiede (KSC 21) beim Schuss auf das Tor. | Bild: Carmele / TMC-Fotografie

Der KSC spielte damit zum siebten Mal nacheinander Remis. Jan Hochscheidt (7. Minute) hatte Aue in Führung geschossen, noch vor der Pause flog der Angreifer (41.) aber dann mit Rot vom Platz. Anschließend erzielte der kurz zuvor eingewechselte Anton Fink (64.) vor rund 13.000 Zuschauern im Wildparkstadion den Ausgleich. Der KSC verabschiedet sich damit als Tabellenzehnter in die Länderspiel-Pause, Aue rutscht auf den fünften Rang ab.

Kein Sieg trotz 50 Minuten Überzahl

Die Karlsruher verpassten mehr, obwohl sie über eine Halbzeit lang in Überzahl spielten. In der 39. Minute hatte Hochscheidt für ein heftiges Foul an Marco Thiede zunächst Gelb gesehen. Dann schaute sich Schiedsrichter Sven Waschitzki die Szene aber noch einmal auf dem Videobildschirm an - und zeigte Rot. 

Dabei war es für Hochscheidt und seine Mannschaft zuvor perfekt losgegangen. Aue spielte mutiger und besser, und das zahlte sich bereits nach sieben Minuten aus. Nach einem feinen Steilpass von Florian Krüger lief Hochscheidt frei auf KSC-Keeper Uphoff zu, umkurvte ihn, und brachte den Ball aus extrem spitzen Winkel noch im Tor der Gastgeber unter. 

"Wir haben zu viele lange Bälle gespielt"

"Wir können uns in der ersten Halbzeit bei Benjamin (Uphoff, Anm. der Redaktion) bedanken, dass wir zur Pause nicht schon höher zurückliegen", resümiert Torschütze Anton Fink nach der Partie. "Uns hat der Spielaufbau gefehlt - wir haben zu viele lange Bälle gespielt", so der 32-Jährige. 

Der KSC probierte es zunächst hauptsächlich mit diesen langen Bällen auf Torjäger Philipp Hofmann, was aber kaum Erfolg brachte. Erst in Überzahl steigerten sich die Badener. Davon profitierte der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Fink, der nach einem Chaos im Auer Strafraum zum Ausgleich traf. Zu mehr reichte es aber nicht.

Nach der Länderspielpause reisen die Blau-Weißen zum Derby beim VfB Stuttgart. "In diesem Spiel wird es über den Kampf und den Willen gehen. Wir fahren nach Stuttgart um zu siegen", so Torjäger Marvin Pourié. 

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  •   Tyr
    (651 Beiträge)

    12.11.2019 07:38 Uhr
    gefühlte Niederlage
    aus 7 Spielen armselige 7 Pünklein und 14 Punkte verloren, so sieht es aus.
    Es geht weiter abwärts auf Platz 10 und nur noch 3 Punkte bis zu einem Abstiegsplatz, so sieht die Wahrheit aus.
    A.Fink hat seinem Trainer wieder einmal seinen Job gerettet aber lange geht so ein Schwartzer-Murksfußball nicht mehr gut.
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  •   melotronix
    (3351 Beiträge)

    12.11.2019 07:27 Uhr
    man muss erkennen..
    ...das Pourie und Hoffmann zusammen nichts reissen. Sie stehen sich im Weg. Bitte statt Pourie, den Toni von Anfang an!! Ich will den Toni bei den Schwaben sehen...er wird den Unterschied machen.
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  •   Badenstolz
    (1440 Beiträge)

    12.11.2019 08:23 Uhr
    Ich finde das wir Pourie
    von Anfang an im Neckarstadion brauchen ... sein Herzblut und Biss , seine Einstellung !
    Zu oft hatten wir dort schon die Hosen voll , hoffe dieses mal nicht - es gibt keinen Grund dazu , sie sind momentan verwundbar !
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  •   107
    (671 Beiträge)

    12.11.2019 07:26 Uhr
    nach 13 Spieltagen nur 3 Niederlagen ist für einen Aufsteiger richtig gut
    SV Wehen und Holstein Kiel weisen den Weg.
    Hofmann, Pourie, Fink, Gordon, Wanitzek, Fröde und die anderen dürfen sich alle beweisen.
    Es wird dann heißen, daß ein gewißer VfB Stuttgart 80% Ballbesitz hatte aber das Tor nicht traf.
    Anto Fink landet den Siegtreffer für den KSC in der Schlußminute.

    Ach ja.
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  •   Tyr
    (651 Beiträge)

    12.11.2019 07:32 Uhr
    Hohles Geschreibsel an frühen Morgen
    .
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  •   Mozzer
    (2063 Beiträge)

    12.11.2019 06:20 Uhr
    Gegen einen....
    ....starken Gegner einen Punkt geholt....
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  •   Mozzer
    (2063 Beiträge)

    12.11.2019 06:22 Uhr
    Das kann...
    ....man jetzt positiv sehen. Die vielen Fehlpässe, die vielen langen Bälle nach vorne, mehr als eine HZ gegen nur 10 Mann....nicht positiv....gestern wurden 2 Punkte verloren. Wir können froh sein, dass so viele andere Teams einen ähnlichen Punktestand haben.
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  •   Mozzer
    (2063 Beiträge)

    12.11.2019 06:24 Uhr
    und in....
    ....der verbotenen Stadt ist bei der Serie sogar ein Punkt drin....mehr wäre eh nicht zu erwarten, auch wenn die Schwaben gerade keinen Lauf haben.
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  •   Tyr
    (651 Beiträge)

    12.11.2019 07:47 Uhr
    bei einer Niederlage
    in Stuttgart befindet sich der KSC bereits in einer sehr gefährlichen Abstiegsposition, wenn man betrachtet das die unter dem KSC stehenden Vereine teilweise nur 1-2 Punkte Abstand haben.
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  •   Mitsch
    (296 Beiträge)

    11.11.2019 23:19 Uhr
    Eigentlich war mehr drin
    ...aber trotzdem ist 1 Punkt auch wichtig. Man sieht, dass der KSC sich schwer tut das Spiel wie eben in Überzahl machen zu müssen. Das ist nicht unser Spiel. Es wurde viel zu langsam kombiniert und zu wenig über außen. Nur ein gefährlicher Schnittstellenpass. Mit den vielen Offensiven hat halt dann eben auch die Ordnung gefehlt, um wirklich einmal noch ins Tor zu treffen. Und dazu kommt wer bei 31 Schüssen nur 5 mal überhaupt das Tor trifft das ist dann einfach viel zu wenig. Und so bin ich letztlich über das Unterschieden zufrieden. Uphoff hat übrigens überragend gehalten- ohne ihn hätten wir wesentlich weniger Punkte! Auf geht’s jetzt nach Stuttgart mit breiter Brust und nicht auf die Statistik der letzten 10 Spiele im Schwabenland schauen... jede negative Statistik findet auch hier irgendwann ein Ende!
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