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Karlsruhe Vorfreude beim KSC aufs Spitzenspiel gegen Münster: "Wir müssen versuchen unsere Serie auszubauen"

Zum vorletzten Mal in diesem Kalenderjahr tritt der Karlsruher SC im heimischen Wildparkstadion an. Und hier wartet noch einmal ein absolutes Highlight, denn am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) gastiert Preußen Münster zum Spitzenspiel in der Fächerstadt.

Aktuell liegt Münster zwar "nur" auf Rang sechs, zu den zweitplatzierten Karlsruhern sind es aber auch ebenfalls lediglich drei Punkte Rückstand. Entsprechend groß fällt der Respekt aus, den KSC-Cheftrainer Alois Schwartz dem Kontrahenten entgegenbringt: "Es ist eine sehr stabile Mannschaft, die einen guten Ball spielt und natürlich auch vorne ihre Qualitäten hat." 

Es warte ein hartes Stück Arbeit auf die Hausherren, "aber da freuen wir uns drauf", schob Schwartz am Donnerstag bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem 18. Spieltag nach und ergänzt: "Wir wollen natürlich die Heimpunkte hier behalten!" 

Sararer noch kein Thema für den Kader

Seine Mannschaft gehe die Partie selbstbewusst an, sieht darin aber kein besonderes Duell: "Für uns ist es wie jedes andere Spiel. Immer wieder wiederhole ich es: diese Liga ist sehr eng und deswegen ist es egal, ob wir auf Platz zwei stehen oder auf Platz fünf. Das sind alles Momentaufnahmen und wir müssen versuchen unsere Serie auszubauen." 

Personell kann der Coach auf das Personal der Vorwoche zurückgreifen. Justin Möbius hat noch mit den Folgen seines Autounfalls zu kämpfen. Alexander Groiß dürfte aufgrund von Trainingsrückstand keine Option sein. Das gilt auch für Neuzugang Sercan Sararer. "Wir müssen Geduld mit ihm haben", betonte Schwartz. "Wir werden ihn so aufbauen, dass er uns zu gegebener Zeit helfen kann. Für Samstag wird es noch nicht reichen."

Sararer selbst hatte nach seinem ersten Training beim KSC am Vortag bereits erklärt: "Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bekomme und werde alles dafür tun, um schnellstmöglich der Mannschaft helfen zu können. Ich freue mich einfach auf die Zusammenarbeit mit dem KSC." Er wisse, dass er an seiner Fitness noch arbeiten muss: "Ich war lange Zeit raus, das war eine schwierige Zeit. Aber ich habe damit abgeschlossen und bin schmerzfrei."

Ein Akteur, der sich zuletzt in den Fokus und die Startformation gespielt hatte, ist Burak Camoglu. Mit Sararer hat er nun einen weiteren Konkurrenten für die Flügelpositionen bekommen. Dennoch kann der 22-Jährige der neuen Situation viel Positives abgewinnen: "Es ist gut, dass Konkurrenz da ist, denn sonst wäre Fußball langweilig. Wir verstehen uns gut und es pusht mich, weiterhin Vollgas zu geben."

Burak Camoglu
Burak Camoglu freut sich über die neue Konkurrenz-Situation. | Bild: Reisenauer

Eine gute Gelegenheit den Trainer von sich zu überzeugen hat Camoglu auf jeden Fall gegen gegen Münster. Kurzentschlossene Fans haben am Samstag zudem noch alle Möglichkeiten, das Spiel live zu sehen. Am Donnerstag stand der Vorverkauf bei 8.800 Tickets. 

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Kommentare (9)
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  •   master-of-comment
    (3742 Beiträge)

    07.12.2018 18:27 Uhr
    Camoglu und Sararer
    Könnte ein spannender Konkurrenzkampf werden, bei dem sich die Beiden gegenseitig zu Höchstleistungen treiben. Denke, wir werden noch viel Freude an ihnen haben.

    Hätte nur einen Wunsch: Bitte keine Fotos mit Erdogan ... zwinkern
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  •   107
    (304 Beiträge)

    07.12.2018 06:57 Uhr
    das wird schon klappen
    nächste Saison Gäste in der Baustelle empfangen mit so klangvollen Namen wie Hamburger SV oder auch gerne einen gewißen VfB Stuttgart.
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  •   Wildpark85
    (232 Beiträge)

    06.12.2018 21:40 Uhr
    Camoglu
    Freue mich sehr über seine gute Leistung in Großaspach. Er ist einer von denen, denen 2-3 Jahre KSC noch gut tun werden und in dieser Zeit zu einem gestandenen Zweitligaspieler reifen wird. Seine Dynamik und sein erkennbarer Wille tun uns gut. Schön, dass er wieder dabei ist und die neue Konkurrenz wird im gut tun. Habe keine Bedenken, dass Münster am Samstag ohne Punktebnach Hause geschickt wird. Aber: 8.800 Tickets...glaub ich nicht! So wie es aktuell läuft sollten Minimum 12.000 am Samstag im Wildpark sein. Und: Hat mal einer überlegt den Schneider in der Mitte von D1/D2 zu platzieren? Jetzt, wo der A4 weg ist, ist die Stimmung zu weit weg vom Geschehen.
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  •   schwarzvoraugen
    (3017 Beiträge)

    06.12.2018 18:07 Uhr
    7 Punkte bis zur Winterpause
    dann überwintern wir auf Platz 1.

    Das muss nun das Ziel sein. Bin mir sicher, dass Osnabrück noch eine Schwächephase haben wird, diese nutzen und die Tabellenführung erobern.

    Dazu erst einmal ein sicherer Heimsieg gegen Münster. Dann wird das was.
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  •   Eckfaehnchen
    (2486 Beiträge)

    07.12.2018 21:10 Uhr
    Und ansonsten
    steht hier morgen Abend wieder ein bitterböser Post von dir hier im Forum.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (10702 Beiträge)

    06.12.2018 16:25 Uhr
    was heißt da versuchen?
    die Serie wird weiter ausgebaut.

    Heimsieg für den KSC, sonst nix.

    Wenn die Osnateler hören, dass der KSC gegen ihre lieben Nachbarn gewinnt, klopfen sie sich vor Freude auf die Schenkel. Diesen Moment nutzt Wehen zum Siegtreffer, womit der KSC Tabellenführer ist.

    KSC forever !!!

    grinsen
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  •   arlekin
    (139 Beiträge)

    07.12.2018 08:44 Uhr
    ich mag
    die Art, wie Du denkst
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  •   uffmugger
    (298 Beiträge)

    07.12.2018 10:29 Uhr
    ich mag
    ja ja, denken kann RG viel, das Spiel muss erst gewonnen werden zwinkern
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  •   arlekin
    (139 Beiträge)

    07.12.2018 12:40 Uhr
    vielleicht
    ist ja bei Osnabrück gegen Wehen ja auch eine Punkteteilung besser
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