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Karlsruhe Vertragslage wie beim FC Bayern? Eichner spürt "Vertrauen" - 2.500 Fans begleiten KSC nach Sandhausen

Christian Eichner besitzt auch vor seinem vierten Pflichtspiel mit dem Karlsruher SC noch keinen Vertrag als Cheftrainer. "Da hat sich nichts in Form eines Blatt Papiers verändert. Die Absprache ist klar. Ich habe das Vertrauen des Vereins, das spüre ich auch", sagte der 37-Jährige vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (13.30 Uhr) beim SV Sandhausen.

Das sei aber beim FC Bayern München gerade auch nicht anders, meinte der ehemalige Co-Trainer. Beim Rekordmeister arbeitet der frühere Co-Trainer Hansi Flick ebenfalls seit längerem als Chefcoach, weiß aber noch nicht, ob das auch nach der Saison so sein wird. "Da kann man sich vielleicht auch mal von großen Trainern was abschauen und sagen, ich tue gut daran, mich auf die Mannschaft zu konzentrieren und alles andere liegt nicht in meiner Hand", sagte Eichner.

Christian Eichner (neuer KSC Trainer) im Interview.
Christian Eichner (neuer KSC Trainer) im Interview. | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Die bisherigen drei Auftritte des abstiegsbedrohten Zweitligisten unter Eichner sprachen zumindest ergebnistechnisch nicht für ein langfristiges Engagement. Nach zwei Niederlagen und einem Remis hofft Eichner in Sandhausen auf den ersten Sieg. Mehr als 2.500 KSC-Fans werden nach Club-Angaben ins benachbarte Sandhausen kommen. Auch personell sieht es gut aus.

Carlson wieder fit

Außenverteidiger Dirk Carlson könnte nach seiner Kopfverletzung laut Eichner ebenso wieder mitspielen wie Stürmer-Neuzugang Babacar Gueye. Restzweifel herrschen dagegen noch bei Marc Lorenz, den muskuläre Probleme plagen.

Nach dem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit beim 1:1 gegen Osnabrück habe er sich wieder aufgerappelt und sei mit echtem Optimismus vor die Mannschaft getreten. "Ich kann mich in mein Kämmerchen zurückziehen und jammern, das wir so eine Serie haben. Oder ich gehe raus, mache das Visier runter und sage: Hallo, SV Sandhausen, uns gibt es auch noch", sagte Eichner.

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  •   haki
    (6 Beiträge)

    22.02.2020 14:21 Uhr
    Einfach mal der Realität ins Aue sehen...
    ...EICHE war ein mittelmäßiger Kicker, hat als Trainer im Haifischbecken des Profifußballs keinerlei Erfahrung und schon gar nicht wenn es gegen den Abstieg geht. Mit dieser Truppe wird es aber auch ein "gestandener Trainer" schwer haben den Klassenerhalt zu sichern, da deren Zweitligatauglichkeit doch stark in Zweifel zu ziehen ist. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, ist auch geringfügig vorhanden, allein der Glaube daran fehlt mir aber doch ganz gehörig. Dazu kommt natürlich auch noch die Frage: "Kann man sich einen "Feuerwehrmann" überhaupt leisten? Trotzdem viel Glück.
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  •   Samoht500
    (849 Beiträge)

    21.02.2020 20:47 Uhr
    Mutiger Vergleich.....
    zumal Flick genau das Gegenteil von Eichner ist. Er ist nämlich als Trainer siegreich....Eichner redet mir langsam ein bisschen zu viel. Lieber erstmal liefern....zumal ich bei meiner Ansicht bleibe: Verliert Eichner in Sandhausen kann der Verein auf keinen Fall mit ihm weiter machen. Da muss nochmal die letzte Patrone mit einem gestandenen Trainer treffen. Auch Meister war damals nach der Slomka Entlassung plötzlich die Ideallösung....das Ergebnis ist bekannt: 8 von 9 Spielen verloren....
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  •   teflon
    (2820 Beiträge)

    22.02.2020 09:43 Uhr
    Wenn bei der Filiale in Sandhausen
    nicht min 1 Punkt kommt , ist das fast schon egal ,welcher Trainernamen danach an der Seitenline herumhampelt. Für mich ist die Frage entscheidend , die in einem anderen Thread auch gestellt wurde: bringt diese Pseudoharmonie wirklich Erfolg oder ist´s gescheiter, dass man richtig durchgreift und den Spreu vom Weizen trennt. Beim FCB haben die Spieler gemeutert und damit Kovac entsorgt - Flick ist auch vom Typ her anders und geniesst mehr Respekt als sein Vorgänger...Eichner war "nur" 2ter Hütchenaufsteller und ist halt da -als Kumpeltyp und nicht als Trainer . Somit kann es gut sein, dass die Sache so wie beim Meister ausgeht - dann aber muss die Konsequenz sein, dass der ganze stinkende Fischkopf abgeschnitten wird - vom Präsi durch alle Etagen müssen dann alle Kostgänger & Speichellecker weg. Die Insolvenz ist nicht weit weg und die letzten 20 Jahre waren alles Andere als wirklich erfolgreich -somit heisst es jetzt Erfurt oder Profifussball
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