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Karlsruhe Selbstbewusste Karlsruher fahren ohne Angst nach Aue - "wir sind gewappnet"

Der Karlsruher SC fährt nach dem torlosen Remis vom vergangenen Freitag selbstbewusst zum zweiten Relegationsspiel beim FC Erzgebirge Aue. Probleme im Umgang mit der Drucksituation hat Trainer Alois Schwartz vor dem entscheidenden Spiel am Dienstag (18.15 Uhr/ZDF) bei seinen Spielern nicht ausgemacht.

"Die Mannschaft hat das über Wochen und Monate gut gemacht", sagte Schwartz. "Immer wieder, auch wenn sie musste, hat sie geliefert. Und am Dienstag muss sie auch wieder und sie wird liefern."

In der zweiten Partie kann Schwartz erneut personell aus dem Vollen schöpfen. Verteidiger David Pisot erwartet keine großen taktischen Änderungen bei den Sachsen. "Aber im Spiel kommt es oft anders als gedacht. Wir müssen schon davon ausgehen, dass Aue nochmal Vollgas geben wird, einen Tick offensiver und aggressiver spielen wird", sagte er. "Dagegen sind wir aber gewappnet."

Auf ein mögliches Elfmeterschießen will sich der KSC noch vorbereiten. "Man muss sich auf alles einstellen. Auch wir haben die Qualitäten, fünf gute Schützen zu finden. Und wenn es sein muss, auch sechs oder sieben", sagte Schwartz.

Alles Wichtige zur Relegation:

In den Relegationsspielen geht es für den KSC um den direkten Aufstieg in die Zweite Bundesliga - für FC Erzgebirge Aue um den Abstieg in die dritte Liga. Die Relegation wird mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Gewinnt der Karlsruher SC in Summe beide Duelle, dann steigt er auf. Bei Torgleichheit greift die Auswärtstorregel: Auswärtstore zählen mehr. Sollte auch nach dieser Gleichstand herrschen, kommt es nach dem Rückspiel zu einer 2x15 Minuten Verlängerung und gegebenenfalls zum Elfmeterschießen.

Das Relegationsrückspiel findet am Dienstag, 22. Mai, statt. Anstoß ist um 18.15 Uhr. Im TV ist das Spiel im ZDF und im Pay-TV (via Eurosport Player oder Eurosport 2 HD Xtra) zu sehen.

Kader des Karlsruher SC

Kader des FC Erzgebirge Aue

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  •   teflon
    (2709 Beiträge)

    21.05.2018 10:26 Uhr
    Wer das erste Tor bei
    dieser beidseitig gezeigten destruktiven Spielweise schiesst , wird es machen. Die Chancen stehen 50:50 und wenn der KSC diese Chance sausen lässt, wird es sicher nicht leicht, den dann vorhersehbaren Absturz zu vermeiden. Aber in jedem Fall und egal in welcher Liga- dem OK muss asap auf die Finger geschaut und verhindert werden, dass er wieder Unmengen an arbeitsscheuen Kostgängern an schleppt.
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  •   Mozzer
    (1885 Beiträge)

    21.05.2018 10:14 Uhr
    Ich setze auf...
    ....die über die Saison entwickelte Auswärtsstärke. Aue wird offensiv spielen und das öffnet Räume. Natürlich werden Sie nicht bedingungslos ins offene Messer rennen aber die wollen als Heimmannschaft ihren Fans ja etwas bieten.....das Schöne ist: ein 1:1 würde uns reichen, Aue nicht....Grüße aus der Toskana...
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  •   schwarzvoraugen
    (3203 Beiträge)

    20.05.2018 23:08 Uhr
    Gespielt oder echt?
    Wenn ich auf die Spielweise schaue habe ich meine Zweifel an diesem Selbstbewusstsein. Ich sehe nicht den Mut und die breite Brust, ich sehe mehr Fragen als Antworten.

    Aue wird nun den Heimvorteil haben, ein volles Stadio hinter sich, Begeisterung bereits Stunden vor dem Spiel erleben. Wir haben diesen Vorteil zu einem 0:0 genutzt. Wenn wir unsere Einstellung nicht dringendst ändern und das zur Schau getragene Selbstbewusstsein auf den Platz bringen, das ENTSCHEIDUNGSSPIEL als genau solches annehmen, so habe ich meine ernsthaften Zweifel, dass diese Lipenbekenntnisse ausreichen werden.

    Wir haben eine reale Chance den Aufstieg zu erreichen. Mentale Stärke und Kampfeswillen werden den Unterschied ausmachen. Die beste Saisonleistung abrufen und wir spielen nächstes Jahr gegen den HSV und gegen Köln. Dienst nach Vorschrift abliefern und wir kicken eben auch im nächsten Jahr gegen Münster und Grossaspach.
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  •   Markymark
    (330 Beiträge)

    21.05.2018 15:41 Uhr
    Heimvorteil
    Heimvorteil gibt es im modernen Fußball nur auf den Papier. Das macht vor allem traditionsmsnnschsften zu schaffen. Zb. Spielt Bayern auswärts genauso stark was man an die Tabelle sieht, früher wäre mit der auswärts Tabelle so ein Vorsprung nicht möglich gewesen.

    Wenn eine Mannschaft auswärts von der Einstellung schlecht spielt, muss sie zum Seelen Doktor. Viele Mannschaften spielen auswärts stärker weil sie daheim mit dem Druck nicht klar kommen.

    Falls die Einstellung der Mannschaft stimmt, ist es kein Nschteil evtl ist Aue zu übermotiviert und agiert zu ungeduldig, kann sich zum Vorteil entwickeln

    Egal man sieht es ja dann morgen was passiert
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  •   NackterMann
    (711 Beiträge)

    21.05.2018 00:37 Uhr
    Gegen Köln...
    ... spielen wir ebenso wie Aue bei jedmöglichem Spielausgang
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