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Karlsruhe Saft- und kraftloser KSC muss bittere Pleite gegen Aalen schlucken

So hatte sich der Karlsruher SC den Mittwochabend sicher nicht vorgestellt: Gegen Tabellenschlusslicht VfR Aalen setzte es im heimischen Wildparkstadion eine 0:3 (0:2)-Pleite. Marvin Pourié vergab in der zweiten Spielhälfte sogar noch einen Elfmeter.

Die Zuschauer sahen sich nach einer Viertelstunde ungläubig um. Aus dem Fanblock war deutlich zu vernehmen: "Wir woll'n euch kämpfen sehen...". Die Hausherren hatten gerade das 0:2 kassiert, zeigten unter Flutlicht im Wildparkstadion einen erschreckend schwachen Auftritt.

Das erste Gegentor war nach einem Freistoß gefallen: Clemens Schoppenhauer war am linken Pfosten komplett alleine gelassen worden, konnte aus kurzer Distanz zur Gästeführung treffen (12. Spielminute). Nur drei Minuten später dann der zweite Nackenschlag: dieses Mal kam Thomas Geyer aus 18 Metern zum Abschluss, der Ball schlug ins rechte untere Toreck ein.

KSC lässt Chancen zum Anschluss ungenutzt

Cheftrainer Alois Schwartz reagierte kurze Zeit später, wechselte bereits in der 23. Spielminute ein erstes Mal. Alexander Groiß musste vom Platz, für ihn kam Burak Camoglu. Tatsächlich wurden die Badener in der Folge etwas aktiver: Anton Fink traf das Außennetz (30.), Marvin Wanitzek vergab aus elf Metern freistehend (39.) und kurz vor der Halbzeitpause noch per direktem Freistoß (43.). Doch insgesamt wirkte der KSC einfach zu fahrig an diesem Abend.

Dennoch nahm Schwartz in der Halbzeitpause keine Veränderungen vor. Dieses Vertrauen konnten die Spieler nicht zurückzahlen, auf dem Feld passierte lange Zeit kaum etwas. Nach einer Stunde köpfte Daniel Gordon den Ball über die Latte – die erste erwähnenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel. Kampf, Wille und Leidenschaft ließ der KSC vermissen.

Pourié scheitert vom Elfmeterpunkt - Uphoff mit bitterem Patzer

Rund 20 Minuten vor dem Ende gab es noch einmal einen kleinen Hoffnungsschimmer für den KSC: Marvin Pourié wurde im Strafraum gefoult, es gab Strafstoß für die Hausherren. Doch Pourié vergab diese Chance leichtfertig, sein Flachschuss war leichte Beute für Aalens Torwart Daniel Bernhardt.

Den Schlusspunkt unter das KSC-Debakel setzte zehn Minuten vor dem Ende Stephan Andrist mit dem Treffer zum 0:3. Der Aalener nutzte einen Patzer von Uphoff, der einen Distanzschuss nach vorne abprallen ließ.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Groiß (23. Camoglu), Wanitzek - Stiefler, Lorenz - Fink (69. Sararer), Pourié.

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