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Karlsruhe Pourié-Doppelpack beim Wildpark-Abschied - KSC-Heimsieg gegen Würzburg

Es war der erhoffte Sieg zum Abschied. Der Karlsruher SC feierte am Samstagnachmittag einen 2:1 (1:0)-Erfolg gegen die Würzburger Kickers. Marvin Pourié glänzte an diesem 14. Spieltag als Doppeltorschütze.

Für den ersten Gänsehautmoment unter den  am Samstagnachmittag sorgte eine große Fanchoreografie auf der Gegengerade, mit der noch einmal an die größten Momente im Wildparkstadion erinnert wurde. Auf dem Platz wollte die Partystimmung dann aber nicht so richtig einsetzen. Beide Mannschaften standen hinten stabil, nach vorne fehlte aber sowohl beim KSC als auch bei den Gästen der entscheidende Pass, um Torgefahr auszustrahlen.

Nach rund 20 Minuten wurden die Offensivbemühungen der Hausherren dann deutlich größer, die bis dahin beste Chance hatte Anton Fink in seinem 300. Drittligaspiel. Der Schuss des Stürmers wurde von Kickers-Keeper Leon Bätge abgefangen (27.). Nach 35 Minuten hatte der ein oder andere schon einen Torschrei auf den Lippen, doch Marvin Pourié köpfte nach einer Hereingabe von Fink am Gehäuse vorbei.

Pourié lässt den KSC jubeln – Würzburg schlägt zurück

In der 41. Spielminute dann aber die ersehnte Erlösung. Pourié schloss einen Konter des KSC nach Zuspiel von Fink von der Strafraumgrenze erfolgreich zum 1:0 ab. Eingeleitet wurde die Situation durch einen langen Pass von Alexander Groiß. Doch die Freude sollte nur kurz bis nach dem Seitenwechsel anhalten.

Nach 50 Minuten erzielte Würzburgs Patrick Göbel den Ausgleich. Zuvor hatte sich KSC-Keeper Benjamin Uphoff mit einer Parade ausgezeichnet, seine Mitspieler bekamen den Ball aber nicht aus der Gefahrenzone geklärt, der Würzburger kam aus rund fünf Metern frei zum Abschluss. Es dauerte einige Minuten, ehe sich der KSC von diesem Rückschlag erholt hatte.

Pourié krönt die Abschiedsfeier

In der 67. Spielminute hatte Pourie seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, doch statt Jubel kam den Karlsruher Fans nur ein fassungsloser Aufschrei über die Lippen - der Stürmer verzog vor dem leeren Tor, nachdem zuvor schon Fink an Bätge hängen geblieben war. Zwei Minuten später ging ein Flachschuss von Manuel Stiefler aus der Distanz knapp am Torpfosten vorbei.

Lange mussten die Karlsruher Anhänger um den Heimsieg bangen, doch in der Schlussphase schlug Pourié erneut zu. Einen Schuss von Kyoung Rok Choi konnte Bätge nicht festhalten, Fink setzte nach und eroberte den Ball zurück. Sein Pass fand Pourié, der sich diese Gelegenheit zum 2:1 nicht mehr nehmen ließ (82.).

 

Marvin Pourié
Marvin Pourié | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Es war der erhoffte Abschluss und perfekte Auftakt für die anschließende Abschiedsfeier. Nach Schlusspfiff hatte der Verein ein kleines Programm geplant mit zahlreichen "Helden" aus der Vergangenheit. Unter anderem waren Mario Eggimann, Florian Dick, Heinz Fütterer und Heinz Ruppenstein noch einmal in den Wildpark gekommen.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Groiß, Wanitzek - Stiefler (72. Choi), Lorenz - Fink (90.+2 Hanek) - Pourié (87. Sané).

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Kommentare (79)
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  •   andi-b7
    (2906 Beiträge)

    04.11.2018 10:57 Uhr
    Im übrigen ein Tipp an KSC und Ultras,
    Das gestern ist ein Eintrag ins Guinness Buch der World Recorde würdig.
    Es waren die meisten gleichzeitig gezündete Bengalos in einem Fußballstadion!
    👍
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  •   kommentar4711
    (2285 Beiträge)

    04.11.2018 18:25 Uhr
    Antwort auf "Im übrigen ein Tipp an KSC und Ultras,"
    Kann mir mal jemand erklären, warum die Ultras immer diese verdammten Bengalos brauchen? Und warum der Verein eine solche Bengalo-Show erlaubt?
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  •   andi-b7
    (2906 Beiträge)

    05.11.2018 12:04 Uhr
    ganz einfach, weils geil aussieht.
    grinsen
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  •   Badenstolz
    (1133 Beiträge)

    04.11.2018 07:50 Uhr
    Eine Nacht nach
    dem emotionalen Abschied von der alten , weiten Schüssel fällt es mir immer noch schwer das erlebte dort in all den Jahrzenten zu sortieren ... fast 25T KSC Fans waren endlich mal wieder eine Einheit ... es wäre schön wenn das derzeitige Team etwas von diesem Spirit gestern Abend umwandeln kann in positive Energie für die weitere Saison.

    Im Nachgang denke ich aber auch wieder an unseren derzeitigen Trainer ... der gestern auch ein Unentschieden in Kauf genommen hätte - wieder keine Impulse von Bank ... die "Brechstange" oder taktische Wechsel hin zu einem offensiveren System wären/sind von Alois nicht gekommen ... stupide und destruktiv weiter im 4/4/2 ... der Gästetorhüter hat dem KSC geholfen den Wildpark gebührend verabschieden zu können .
    Warum spielt ein Stiefler und nicht Camoglu ... ein zuletzt gut aufspielender jung KSCler muss Roßbach weichen ... trotz besserer Teamleistung gestern wie in den drei Spielen zu vor - Stagnation im spielerischen Bereich !
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  •   Badenstolz
    (1133 Beiträge)

    04.11.2018 07:53 Uhr
    ...
    Die Hoffnung das wir uns mit Alois weiter durchwurschteln können - bis hin zum Aufstieg ,schwindet bei mir immer mehr .
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  •   andi-b7
    (2906 Beiträge)

    04.11.2018 10:29 Uhr
    Was man absolut nicht verstehen kann ist das es in der HZ
    Keine Ansage zur Auswechselungen gibt. Da brauche ich nicht dabei sein das sieht man.
    Lieber Alois einfach nochmal das Spiel anschauen die Würzburger wussten in der HZ wer raus geht und haben 10 bzw. 15 min Vollgas gegeben bei uns trostlosen Kick. Stiefler für offensives Mittelfeld ungeeignet, Thiede seit Wochen ohne Form bei Fink nur Dampf für 45 min und sie laufen trotzdem auf dem Feld rum.
    Ein Choi der kreativ ist ein Möbius der technisch sehr beschlagen ist oder ein Camaloglu der brutal schnell ist versauen auf der Bank. Selbst ein Kircher oder Hanek wären gestern besser gewesen.
    Lieber Alois fang endlich an und bringe die besten und sage in der HZ mindestens 1 Wechsel an.
    Danke
    Vorallem an Pourie 🤘
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  •   Karlsruher-Südwest
    (7 Beiträge)

    04.11.2018 04:20 Uhr
    Gestern
    Zum Abschied vom Wildpark kam ich gestern in meine Heimatstadt und muss sagen, neues Stadion hin oder her, es stimmt schon traurig den alten Wildpark zu verlieren!
    Bin auch Gedanklich in alte Zeiten zurück.
    Das können nur Ksc Fans verstehen sonst keiner so richtig.

    Zum gestrigen Spiel:

    1. Der Torhüter der Würzburger (bin selber einer deshalb achte ich da mehr drauf) war kein guter Schlussmann. Mal abgesehen vom geschenkten Tor, hatte er viele Patzer zB. Abschlag ins Seitenaus Richtung Haupttribüne usw.
    3. Unser Ksc:

    Ich versuche ja kein Spiel zu verpassen und lese fast täglich den Kommentarbereich hier durch.

    Lese oft negatives und mische mich nicht ein,

    jedoch muss ich einigen hier recht geben und sagen, dass das gestern wirklich ein leidiges rumgekicke war.

    Gilt nicht für jeden im Kader, da reißen sich auch manche sonst was auf (meiner Meinung nach pourie Fink usw.
    Vorne ist tot. Da kommen gute Flanken aber kein Mensch ist da um sie mit nem Tor zu beenden.
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  •   Karlsruher-Südwest
    (7 Beiträge)

    04.11.2018 04:37 Uhr
    Teil2
    Lorenz steht mitm Ball in der Mitte und guckt verzweifelt.kein Mensch bietet sich an.
    Natürlich freut man sich über Tore und den Sieg aber lobenswert ist die Leistung im Großen und Ganzen leider nicht!
    Das ist alles zu wacklig, unsolide, unsicher, gewollt aber nicht gekonnt.
    Kann nicht sein dass nur 2-3 Spieler kämpfen und der rest locker bisschen rumkickt und zuschaut. So wie es damals der Icke kurz vorm Abstieg auch beschrieb.

    Mit Ach und Krach irgendwie durchzukommen kann ja mal der Fall sein aber auf Dauer weiß ich nicht wo das enden soll.

    Ein anderer Fan und ich haben uns nach dem Spiel mit Ebse Carl unterhalten und er meinte,dass unsere 11 gerade noch so die Kurve gekratzt hat gegen die Kickers und das alles nicht so schön anzusehen war (rumgekicke)

    Hörte mal vom Kommentator von Telekom Sport, dass ein Trainer einer anderen 3.Liga Mannschaft das Motto hat "offensiv draufpeitschen. Lieber 1-2 mehr kassieren und dafür aber 3-4 mehr reinhauen vorne
    Wäre was für uns vielleicht
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  •   Motzer
    (244 Beiträge)

    03.11.2018 23:49 Uhr
    Bei den Helden der Vergangenheit
    hat für mich ein Godfried Aduobe gefehlt.
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  •   Mozzer
    (1864 Beiträge)

    04.11.2018 08:38 Uhr
    Godfried...
    ....was hat er mal gesagt, als wir uns in letzter Minute vor dem Abstieg in die Dritte Liga gerettet hatten? "Erst feiern wir ein bisschen und dann danken wir dem lieben Gott!!!" Oder war´s umgekehrt? Godfried weiß, dass wir manchmal ein bisschen demütig sein sollten. Das fehlt unseren Kickern weitestgehend. Bei den jungen Leuten ist feiern wichtig, egal ob es einen Grund dafür gibt oder nicht......und erst dann kommt die Pflicht. Umgekehrt wird aber eher ein Schuh daraus....
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