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Karlsruhe Maßnahmen nach Derby: Supporters Karlsruhe kritisieren KSC scharf

Das Derby des Karlsruher SC gegen den VfB Stuttgart hatte deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Politik und der Verein hatten nach unschönen Szenen im Karlsruher Fanblock reagiert. Jetzt melden sich die Supporters Karlsruhe zu Wort.

Vergangene Woche hatte der KSC Konsequenzen nach dem Derby in Stuttgart angekündigt. So kündigte der Verein an, den Service beim Kauf von Auswärtstickets für die restliche Saison einstellen zu wollen. Den Supporters werde darüber hinaus kein Ticketpaket zur internen freien Veräußerung bereitgestellt. Des Weiteren erklärte der Verein, seine Ticket-AGB verschärfen und stärker gegen Vermummung vorgehen zu wollen. 

Supporters kritisieren Sanktionen des Vereins

Die Supporters Karlsruhe 1986 fühlen sich durch die Maßnahmen des Vereins zu Unrecht mit Sanktionen belegt. In einer Pressemitteilung kritisiert ihr Vorstand Martin Löffler das Vorgehen des KSC scharf. Auf der einen Seite verurteilen die Supporters das Abschießen von Leuchtspurmunition und Böllern auf das Spielfeld und die angrenzenden Zuschauerblöcke. 

Auf der anderen Seite distanziere man sich aber auch von Vorverurteilungen, Pauschalurteilen und Kollektivstrafen. Durch letztere versuche der KSC mit "blindem Aktionismus gegenüber allen Fans, dem Verband und den Sicherheitsbehörden zu zeigen, dass er sich der Probleme annimmt und diese beherrscht", so die Kritik der Supporters. Eine sachliche Aufarbeitung der Vorfälle in Stuttgart hat nach ihrer Auffassung bislang nicht stattgefunden. 

"Wir stellen fest, dass sich der Verein zu einer Kollektivstrafe gegen die sehr große Mehrheit der friedlichen Anhänger ausgesprochen hat und diese somit mit einzelnen Ausreißern über einen Kamm schert", heißt es weiter. Mit Spannung erwarte man auch die angekündigte Aktualisierung der Ticket-AGB - und hoffe, dass sich der Verein hierbei nicht selbst schade. "Der scheinbar gemeinhin als gewaltbereit bekannte Fan eines Fußballvereins findet im hauseigenen Shop mehr als einen Artikel, der sich zur Vermummung eignen könnte."

Vorfälle beim Derby noch in diesem Monat im Landtag?

Derweil könnte das Derby auch Thema im baden-württembergischen Landtag werden. Sascha Binder von der SPD-Landtagsfraktion erklärte, die Ausschreitungen beim Derby im Landtag zur Sprache bringen zu wollen. "Es stellt sich die Frage, ob die Profifußballvereine tatsächlich alles tun, um ihren präventiven Aufgaben zur Aufrechterhaltung der Sicherheit von Fußballspielen gerecht zu werden", so sein Vorwurf.

Nach eigener Aussage hat sich der SPD-Politiker mit Schreiben an die beiden Club-Präsidenten wie auch den Vorsitzenden des Innenausschusses des Landtags gewandt. Nach dem Willen Binders soll sich der Innenausschuss des Landtags in seiner Sitzung am 26. April mit der Angelegenheit befassen. 

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Kommentare (120)
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  •   Loddar
    (275 Beiträge)

    20.04.2017 20:58 Uhr
    Dengler
    Bla Bla Bla ermündendes von einem dummen Menschen dem jede Einsicht fehlt.Du zeigst hier wer Du bist mit klugscheisser Texten aber Du bleibst dumm.Deine Kumpels liegen am Boden vor lachen,weil Dir ein alter Mann sagt,dass Du dumm bist.Das wird ein Wiedersehen im Block.Da kommt der Schlappendengler der dumme Mensch.Darauf ein Bier Dengler.
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  •   Garrincha
    (609 Beiträge)

    19.04.2017 13:00 Uhr
    Das Ende des einst ruhmreichen KSC
    jetzt will der KSC-Vorstand schon die U23 Mannschaft in der kommenden Saison auflösen weil die angeblich zu teuer wäre, so Kreuzer in den BNN!
    Keine Jugend mehr beim KSC, kein eigenen jungen, talentierten Spieler werdem mehr kommen, der absolute Untergang unseres Vereins Hr. WELLENREUTHER!!!!!!!!
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  •   zahlenbeutler
    (1566 Beiträge)

    19.04.2017 18:29 Uhr
    Jugendabteilung
    sofort auflösen, Damen gleich dazu, kostet nur Geld. Es gibt genügend ablösefreie Spieler, die sonst keiner haben will, denen kann man dann das eingesparte Geld ja geben. Das sind sinnvolle ökonomische Entscheidungen, Kreuzer und Wellenreuther haben nicht umsonst einen Schnellkurs beim Unternehmensberater McKinsey gemacht. Ja, ja mein lieber, die gehen mit der Zeit, Jugendabteilung, Vereinsidentifikation, alles Kokolores von ewig Gestrigen, Visionen sind gefragt...
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    19.04.2017 13:48 Uhr
    Ich würde eher sagen:
    Ein Schritt, der aus finanziellen Nöten resultiert.
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  •   peddersenn
    (1017 Beiträge)

    19.04.2017 14:22 Uhr
    Finanziell...
    ...ist wohl die erste Mannschaft die, die am meisten Kohle verbraucht.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    19.04.2017 13:23 Uhr
    Ruhmreich naja,
    nicht gleich übertreiben. Ich wüsste nicht, dass die seit Bestehen der Bundesliga was gewonnen hätten.
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  •   Pilsi57
    (296 Beiträge)

    19.04.2017 12:41 Uhr
    Wenn ein Neuanfang, dann einen richtigen und
    schmerzhaften. Wenn man Welle und Pilarski nicht mehr will, dann Konkurs anmelden und ab in die 4. oder 5. Liga. Und die Stadionpläne dann gleich mit einstampfen und von fast Null wieder anfangen. Ausser, man zieht jemanden aus den Hut, der die rund 20 Mio € Verbindlichkeiten ablöst, und das Geld danach wirklich abschreibt und nicht als Darlehen versteht. Wenn´s so einer ist wie Imaik bei den 1860er, nein Danke.
    Zu Pilarski, man kann verstehen, dass er wissen möchte, wie mit seinem Geld umgegangen wird. Nur, Ingo hat es vorallem seit April 2016 verbrannt ohne Ende, indem er seinen Sportdirektor schalten und walten lies. So gesehen verstehe ich seine Aussage nicht...nur mit Welle. Wenn ihm der Verein wirklich was bedeuted, geht dies auch mit einem anderen Präsidenten, womöglich besser.
    Wie gesagt, ein Neuanfang, mit dem man vielleicht das Ultra Problem gleich mitlöst. Nur, der kann nur gelingen mit einem Präsidenten der Fussballsachverstand hat.
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  •   Scheuerleiste
    (219 Beiträge)

    19.04.2017 12:30 Uhr
    Aktuell 93
    beiträge kann man schon sehen wohin die Reise geht: ins Nirgendwo ! anstatt jetzt Tagelang Schuldzuweisungen vorzunehmen sollte man FAIR und Sachlich diskutieren wie man helfen kann aus diesem Dilemma rauszukommen.
    Eine Positive Nachricht aus dem Sport/ Wirtschafft: Daimler würde 41,5 Mio. für Anteile am VfB zahlen.
    Lieber KSC : Schickt mal eure Edelfans zum Klinkenputzen bei der Wirtschaft los,( nicht in die Wirtschaft).
    Vlt. gibt es ja soetwas wie das Wunder von Karlsruhe.
    Ich bezweifele aber dass bei der Aussendarstellung des KSC durch die Edelfans auch nur ein Unternehmen bereit ist auch nur zuzuhören. Aber macht mal,es kann nur besser werden.
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  •   Garrincha
    (609 Beiträge)

    19.04.2017 11:43 Uhr
    Merke auf: Ein Schrotthändler verschenkt nichts...
    aber Nein das ist gar keine Erpressung zwinkern
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  •   Deisyy
    (308 Beiträge)

    19.04.2017 12:19 Uhr
    kaufe alles
    Lumpen, Alteisen, Hasenpelz, Präses. zwinkern grinsen
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