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Karlsruhe KSC vs. Düsseldorf: War dieses 1:1 der Start in bessere Zeiten?

War das die Wende? War dieses 1:1 des Karlsruher SC gegen Fortuna Düsseldorf der Start in bessere Zeiten? Etliche statistische Werte nähren diese Hoffnung. "Es war ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ein Schritt gut für unsere Entwicklung", sagte Trainer Markus Kauczinski nach dem Remis gegen die Rheinländer.

Es war kein fußballerischer Leckerbissen, den die Fans im Wildpark sahen. Aber das KSC Team lieferte eine enorme Energieleistung ab. Beim 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf wich kein Karlsruher einem Zweikampf aus. Zudem wurden die meisten der Mann-Gegen-Mann Duelle gewonnen. 55 zu 45 lautete die Zweikampfquote. Endlich hatte der KSC wieder auf diesem Gebiet die Nase vorn. In der Luft wurde aber nur 43 Prozent der Duelle siegreich gestaltet. Ausbaufähig...

Nachdem zuletzt die KSC Gegner mehr Kilometer zurücklegten zeigten sich die Karlsruher jetzt wieder lauffreudiger. 115 Kilometer zu 113,18 Kilometer Laufleistung. Wie in Paderborn war es Grischa Prömel, der am meisten Meter abspulte: 12,21 Kilometer. Auch die 12,04 Kilometer von Dominic Peitz sind aller Ehren wert. Beachtenswert, dass Prömel zudem die meisten - nämlich 96 - intensive Läufe auf den Rasen legte.

Nach drei Niederlagen in Folge, elf Gegentreffern und null eigenen Toren ließen sich die Karlsruher nur durch einen unglücklichen Feistoßtreffer bezwingen. Aber dies war erneut eine alte Schwäche: Exakt die Hälfte der 16 Gegentore kassierte der KSC nach Standards. Das ist Höchstwert ligaweit.

Die Konzentration galt der Abwehrarbeit. Trainer Markus Kauczinski hatte das so geplant: "Wir haben anfangs den Schwerpunkt auf die Defensive gelegt. Bei drei Niederlagen in Folge ist das verständlich." Der KSC Coach freute sich über das Remis: "Dieser Punktgewinn nach einem unglücklichen Rückstand ist enorm wichtig für die Moral. Wir sind aufgewacht, wir haben verstanden, um was es geht."

Ein Garant für den Punktgewinn war Keeper und Kapitän Dirk Orlishausen. Der bestritt sein 100. Zweitligaspiel. Dabei blieb er in 38 Spielen - alle für den KSC - ohne Gegentreffer. Nach 384 Minuten brach der agile Erwin Hoffer den "Torlos-Bann" der Badener, mit seinem Treffer zum 1:1. Hoffer hatte zudem eine gute Passquote von 77 Prozent und feuerte fünf Schüsse - die meisten - auf das Gästegehäuse ab.

Torschüsse insgesamt: 13 zu 11 für die Fächerstädter. Davon kamen immerhin fünf auf das von Michael Rensing hervorragend gehütete Tor. Die KSC Torschussgenauigkeit von 38,5 Prozent ist besser als in den letzten Partien, aber noch immer ausbaufähig.

Die Passgenauigkeit lag bei 47,5 Prozent. Düsseldorf präsentierte sich auf diesem Gebiet wesentlich stärker: 74,7 Prozent! Auch in Sachen Ballbesitz waren die Rheinländer besser: 62 zu 38 Prozent.

Bei den Fouls, 20 zu 19 Fouls, lagen beide Teams fast gleichauf. Sowohl drei "Blau-Weiße" wie drei Fortunen wurden verwarnt. Das Eckballverhältnis lautete acht zu acht. Enrico Valentini lieferte einige Bestleistungen ab. 29 Sprints gelangen sonst niemand. Valentini hatte die meisten Ballaktionen: 82. Der Rechtsverteidiger spielte 37 Pässe, zwei davon waren Torschussvorlagen.

Dass Dominic Peitz – exakt 34 mal - am häufigsten den Zweikampf suchte, ist nicht überraschend. Auch nicht, dass er am häufigsten Foul spielte: Fünf Mal. Hiroki Yamada hatte mit 85 Prozent die beste Zweikampfquote. Für einen Offensivspieler - klasse. Abwehrmann Manuel Gulde schaffte 80 Prozent.

Jan Mauersberger hatte nur 20 Ballkontakte - gewann aber alle wichtigen Zweikämpfe. Schnellster KSC Akteur in dieser Partie: Der Japaner Yamada mit 32,86 km/h.

KSC stoppt Negativtrend - 1:1 gegen Düsseldorf

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KSC-Remis gegen Düsseldorf: Hier gibt's die Spielernoten!

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  •   Rundbau-Gespenst
    (11596 Beiträge)

    24.09.2015 12:11 Uhr
    Bäpper aller Länder
    verkriecht Euch!
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  •   Forever
    (59 Beiträge)

    24.09.2015 00:18 Uhr
    Das
    war nix
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  •   roland
    (91 Beiträge)

    23.09.2015 17:13 Uhr
    gegentor
    der "unglückliche Rückstand" kam dadurch zustande, dass die ksc-abwehr bei gegnerischen Freistößen aus dem halbfeld grundsätzlich falsch steht, nämlich viel zu nah vor dem eigenen tor. normalerweise formiert man sich bei diesen Situationen an der strafraumlinie, um den ball möglichst weit vom eigenen tor fernzuhalten, zumal man derzeit einen keeper hat, der auf der Linie stark ist, es aber mit dem herauslaufen nicht so hat. das fortuna-tor war nicht das erste dieser art - wieso sieht das niemand vom trainerteam? zeigen die "videoanalysen" Susi und strolch?
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  •   ImZeichendesPhoenix
    (174 Beiträge)

    24.09.2015 08:38 Uhr
    Bürki hat gestern gezeigt
    wie sich ein guter Torwart bei einer Freistoßflanke vor sein Tor verhält. Der Ball wurde weggefaustet und zwei Hoppenheimer lagen am Boden. So eine Aktion wünsche ich mir mal von Orle.
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  •   swinny
    (122 Beiträge)

    23.09.2015 17:50 Uhr
    Nee
    die zeigen Orli und Strolchi.
    Ein Zweitligakeeper mit Angst vor der Strafraumbeherrschung
    ist untragbar.
    Das wird am Sonntag wieder lustig mit Orli und Schnatterer.....
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  •   ka-lex
    (1657 Beiträge)

    23.09.2015 14:10 Uhr
    Was soll eigentlich immer dieses sinnlose Zahlengewimmel?
    Der KSC hat ein Tor geschossen und die anderen auch eins. Folglich ging das Spiel unentschieden aus.
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  •   VincentVega
    (316 Beiträge)

    23.09.2015 16:17 Uhr
    Ein Unentschieden
    ist der Sieg des kleinen Mannes zwinkern
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