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Karlsruhe KSC verliert trotz irrer Schlussphase gegen Fürth

DIe Situation beim Karlsruher SC spitzt sich weiter zu. Die Blau-Weißen kassierten am Freitagabend bereits die siebte Saisonpleite und bleiben nach dem 1:2 (0:2) gegen die SpVgg Greuther Fürth tief im Abstiegssumpf hängen.

Schon vor dem Anpfiff mussten die Hausherren einen Rückschlag hinnehmen: Kapitän Dirk Orlishausen musste aufgrund von Hüftproblemen passen. Für ihn stand Rene Vollath im Tor. Den gesperrten Moritz Stoppelkamp ersetzte an diesem 15. Spieltag Enrico Valentini. In der sechsten Spielminute dann der nächste Nackenschlag: Fürth ging durch Khaled Narey in Führung! Nach einer Vorlage von Sercan Sararer stand der Fürther im Strafraum vollkommen frei und hatte so wenig Mühe per Rechtsschuss das 0:1 zu erzielen.

Schon nach 24 Minuten zwei Gegentreffer

Der KSC versuchte sich von diesem frühen Rückstand nicht aus der Fassung bringen zu lassen. Yann Rolim hatte in der neunten Minute die große Chance zum Ausgleich. Er scheiterte jedoch an Balazs Megyeri. In der Folge waren die Offensivaktionen der Badener häufig zu überhastet. Wirklich gefährlich wurde es am Gästestrafraum daher nicht.

Und es sollte noch dicker kommen: Grischa Prömel verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball, Sararer legte ab auf Bolly, der aus 14 Metern keine Probleme hatte und Vollath zum 0:2 überwand (24. Spielminute). Die Folge waren erste leise "Oral raus"-Rufe im ohnehin nur spärlich gefüllten Stadionrund. Dass dann auch noch Bjarne Thoelke nach einer halben Stunde verletzt ausfiel, machte das Unterfangen für den KSC nicht einfacher. Spielerisch war das viel zu wenig im Abstiegskampf.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht erkennen, dass man sich mit aller Kraft gegen die Niederlage stemmt. Dazu musste auch noch Marin Sverko verletzt aus dem Spiel. Aufgrund der ohnehin angespannten Personalsituation musste Charalampos Mavrias seine Rolle rechts in der Abwehrkette übernehmen.

Kaum auf dem Platz, hätte der Grieche fast hautnah das 0:3 miterleben können. Veton Berisha kam auf seiner Seite frei zum Abschluss und traf den Pfostern (58.). Wenige Augenblicke später dann tatsächlich wieder einmal eine KSC-Möglichkeit. Dimitris Diamantakos köpfte allerdings genau in die Arme des Fürther Schlussmannes (59.).

Diamantakos verschießt Elfmeter in der Schlussminute

Schließlich mussten die Badener auch noch den dritten Wechsel aufgrund einer Verletzung vornehmen. Valentini ging vom Feld, für ihn kam nach rund einer Stunde Erwin Hoffer! Die nächste Karlsruher Chance ging dann wieder auf das Konto von Diamantakos. Doch wieder war es leichte Beute für Megyeri (69.).

Zehn Minuten vor dem Ende dann zumindest ein bisschen Ergebniskorrektur. Hoffer wurde im Strafraum von den Beinen geholt, Diamantakos verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:2-Anschlusstreffer (81.). Es schien noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Und dies wurde belohnt: Es gab einen zweiten Strafstoß! Wieder trat Diamantakos an, dieses Mal aber ohne das nötige Glück.

So blieb es bei der knappen Niederlage für den KSC, der auf Tabellenplatz 15 hängen bleibt.

Aufstellung Karlsruher SC: Vollath - Bader, Thoelke (32. Kom), Stoll, Sverko (56. Mavrias) - Prömel, Yamada - Rolim, Valentini (62. Hoffer) - Kamberi, Diamantakos.
SpVgg Greuther Fürth: Megyeri - Heidinger, Franke, Rapp, Narey - Hofmann, Djokovic - Bolly (76. Dursun), Gießelmann - Berisha (90. Freis), Sararer (78. Tripic).

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Kommentare (81)
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  •   Bannimender
    (114 Beiträge)

    03.12.2016 08:51 Uhr
    Irre Überschrift
    So kann es nicht weitergehen...
    Bitte organisiert jemand Demo vor Clubhaus oder zum Training / ich bin dabei.... (Neuen Caterer informieren) Hat der Praesident nicht die Pflicht Schaden vom Verein abzuwenden ??
    Spaetestens nach der klatsche in dresden muss das orale Trauerspiel erlefigt sein..
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (48 Beiträge)

    03.12.2016 08:22 Uhr
    Tja,
    Sind wir doch mal ehrlich.
    Es hätte in der Halbzeitpause schon 0:4 stehen können. Und das gegen Fürth zu Hause.
    Mit diesem Trainer gewinnst du kein einziges Spiel mehr.
    Wie kann man 15 Spiele machen und hat noch nicht mal einen Festen Spieler auf einer Position. Wahnsinn. Hat der Oral wirklich einen Trainerschein???
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  •   Lasssiedennsiewillja
    (119 Beiträge)

    03.12.2016 08:19 Uhr
    Wie der Zwerg den Schwanz eingezogen hat
    Und sich sofort nach Spielende in die Kabine verdünnisiert hat zeugt von Feigheit.
    Was muss noch passieren damit T. Anal abgefunden wird? Macht der dem Bundesjogger Konkurrenz wer die schlechteste Leistung beim KSC abgeliefert hat? Alles nur noch 😆😱
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  •   Messer
    (434 Beiträge)

    03.12.2016 08:01 Uhr
    Wellenreuther ist schuld
    er ist der Verantwortliche für diese unglaubliche Katastrophe, er hat den 3 Jahresvertrag für den Trainer abgesegnet, er war es der J. Todt eingestellt hat.
    Warum verschleppt er die Entlassung Orals der heute wieder in den BNN die Fans beleidigt, die wären gegen ihn gewesen und haben "Oral raus" gerufen. Mit Recht haben das einige gerufen!.
    Dabei hat doch jeder im Stadion gehört wie die Fans den KSC selbst in dieser schlimmen Lage unterstützt haben.
    Wellenreuther sollte soviel Mut haben und endlich für seine groben Fehlentscheidungen die Kon­se­quenzen zu ziehen.
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  •   schwarzvoraugen
    (4033 Beiträge)

    03.12.2016 07:07 Uhr
    Fehler eingestehen - Oral befreien
    Die Verpflichtung von. Oral war ein Fehler mit Ansage.

    Er wird wohl in den nächsten Jahren keine Zweitligamannschft mehr betreuen.

    Das Kapitel zügig beenden und Umschwung einleiten.
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    03.12.2016 00:23 Uhr
    Und am Sonntag
    wird es wieder der VfB sein, der den KSC vor dem Relegationsplatz bewahrt...

    Waren 10000 da? Oder eher 8000?
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  •   Wahrheit
    (363 Beiträge)

    02.12.2016 22:36 Uhr
    10.000
    und es kommen immer weniger.
    Jetzt muss gehandelt werden!
    Die Mannschaft braucht neue Impulse, dann kommt auch das Publikum wieder.
    Alles andere als eine Oral Entlassung wäre Fahrlässigkeit und gefährdet die KSC Existenz.
    Bis zur Winterpause einen Jugend oder Co Trainer übernehmen lassen und das beste aus den noch ausstehenden Spielen heraus holen.
    Nach der Winterpause dann mit neuem Schwung und Trainer angreifen.
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  •   Agent_Provocateur
    (24 Beiträge)

    02.12.2016 22:52 Uhr
    OMG
    Fünfstück saß heute auf der HT.
    Ebenso Falko Götz !
    Himmel hilf !
    Wenn keine mutigen Entscheidungen getroffen werden, war's dies sowieso mit dem KSC!
    Abstieg in Liga 3 = Insolvenz Freunde !
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  •   Nachteule
    (962 Beiträge)

    02.12.2016 22:36 Uhr
    Die Drittliga-Mannschaft mit dem modernsten Stadion der Welt
    Das ist doch auch eine tolle Sache. Sowas gibts sonst nirgendwo. Blöderweise wird sich dann bei der Eröffnung des Stadions keiner freuen. Weder die dann drin spielen, noch die die dann die Zeche zahlen müssen. In Liga 3 ist der KSC weit von den 3,5 Millionen entfernt, die er jedes Jahr für Miete und Instandhaltung des Stadions zahlen soll. Da bleibt dann wieder die Stadt drauf sitzen.
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  •   pilarskyArena2020
    (236 Beiträge)

    03.12.2016 11:18 Uhr
    Da bleibt dann wieder die Stadt drauf sitzen.
    Solange du als Steuerzahler dann für die Miete aufkommst kann der KSC Fan damit leben 😊😜😊
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