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Karlsruhe KSC und Rostock trennen sich torlos - Sprung auf Rang drei verpasst

Der erhoffte Sprung auf den Relegationsplatz wurde verpasst. Der Karlsruher SC kam am Sonntagnachmittag nicht über ein torloses Unentschieden gegen Hansa Rostock hinaus und bleibt damit auch nach dem 34. Spieltag weiterhin Vierter.

Ein paar Minuten tasteten sich beide Mannschaften vor 15.350 Zuschauern (Saisonrekord!) ab, nach rund einer Viertelstunde wurden die Hausherren dann aber stärker. Ein Freistoß von Marvin Wanitzek über die Latte war bereits eine erste Annäherung (13. Spielminute). Nach 17 Minuten hatte der ein oder andere im Stadion schon den Torjubel auf den Lippen: Nach einer Ecke von Wanitzek kam David Pisot frei zum Kopfball, doch Rostocks Schlussmann Janis Blaswich kratzte das Leder aus der unteren Ecke.

Nur zwei Minuten später leitete Anton Fink dann mit einem Pass in die Tiefe auf Fabian Schleusener einen Konter ein. Der Stürmer wollte im Strafraum auf den mitgelaufenen Marco Thiede querlegen, dieser Pass wurde abgefangen. Bitter für den KSC, dass dieser bereits in der 28. Spielminute wechseln musste. Matthias Bader hatte sich das Knie verdreht. Zwar versuchte es der Verteidiger nochmals, musste aber kurz darauf runter. Marc Lorenz kam, wodurch Thiede in die Viererkette zurückrutschte.

Lange Zeit passierte in der Folge nichts mehr. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Erst kurz vor der Halbzeitpause bekam der KSC nochmals einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Rostock bekam den Ball nicht geklärt, er landete vor Pisots Füßen. Doch der Innenverteidiger schon klar über das Tor.

Die erste gute KSC-Chance nach dem Seitenwechsel hätte es in der 51. Spielminute geben können. Doch Schleusener legte sich den Ball im Strafraum zu weit vor. Fünf Minuten später vergab Lorenz. Die Hausherren hatten eine kurze Drangphase, Rostock kam kaum noch aus der eigenen Hälfte. Doch schon wenig später neutralisierten sich beide Teams wieder im Mittelfeld.

Eine Viertelstunde vor dem Ende wurde es dann wieder laut im Wildparkstadion. Nach einer Flanke vom eingewechselten Marvin Pourie kam Schleusener an den Ball, doch Blaswich stand genau richtig. Auch ein anschließender Freistoß bringt nichts ein (74.). Rostock konnte so weiterhin auf seine Chance lauern, die Abschlüsse waren allerdings keine Herausforderung für Benjamin Uphoff. 

Zehn Minuten vor Schluss dann der nächste Aufschrei der KSC-Anhänger - dieses Mal köpfte Schleusener an die Latte! Damit blieb das Geschehen bis zur letzten Sekunde offen, ein Tor gab es aber nicht mehr zu sehen. 

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff, Bader (28. Lorenz), Gordon, Pisot, Föhrenbach, Thiede, Wanitzek, Mehlem (84. Stroh-Engel), Muslija, Fink (68. Pourie), Schleusener.

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Kommentare (70)
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  •   jojo
    (524 Beiträge)

    16.04.2018 18:07 Uhr
    Kirche im Dorf lassen
    Das Mittelfeld ist jung und talentiert. Aber genau da liegt das Problem.man spielt das erste Jahr in der dritten Liga und da sind Schwankungen normal.falls die Spieler gehalten werden können, sieht das in einem Jahr anders aus.denn wenn aus dem Mittelfeld zu wenig kommt, haben es die Stürmer schwer.und genau das ist das aktuelle Problem.
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  •   Badenstolz
    (794 Beiträge)

    16.04.2018 18:00 Uhr
    Leute wacht endlich auf ,
    im Wildpark wird seid Anfang letzter Saison ein miserabler Fussball gespielt... das liegt an unseren Sportdirektoren und an den Trainer Fehlbesetzungen und da schließe ich unseren aktuellen Trainer mit ein ... so wie wir momentan kicken steigen wir nicht auf , es sei denn die Mannschaft steigerd sich in den letzten Spielen extrem.
    AS hat uns stabilisierd und uns wieder auf Kurs gebracht ... aber gerade jetzt in der Rückrunde sieht man keine spielerische Entwicklung - Trainersache !!!
    AS selbst sagte bei seinem Antritt "die A Note sei zuerst mal das wichtigste und dann komme die B Note " (so ähnlich sein Wortlaut).
    Die Vorrunde war gut unter AS ... die A Note passt ... nur auf die B Note wartet man seid dem ... AS hatte gerade auch in Nürnberg extreme Problem mit seinem destruktiven Spielstil ... aus einem sehr guten Kader hat er dort viel zu wenig rausgeholt .... folgerichtig sein Rauswurf ... AS ist mittelfristig und langfristig der falsche Mann beim KSC ... Sorry ist mMn. aber so.
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  •   Markymark
    (177 Beiträge)

    16.04.2018 22:59 Uhr
    weiß nicht
    man kann den Trainer auch nicht alles anlasten, vorallem als "nicht interner" ist es schwer diese Arbeit zu beurteilen. Gegen Rostock hätte es auch 4:2 ausgehen können, manchmal laufen Spiele eben so wie sie laufen, kann beim nächsten Mal anders sein.
    Das Spiel ist ja nicht 0:0 ausgegangen weil beide destruktiv gespielt haben sondern weil beide ihre Chancen nicht genutzt haben. Allein wieviel Standards verballert worden sind, andere Mannschaften hätten alleine 3 Tore daraus gemacht, aber sowas dem Trainer anzulasten? Auch der Trainer wird irgendwann mutiger werden bzw. wird noch dazulernen, wie wäre es mal mit jemanden Zeit geben?
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  •   BuddyAckermann
    (128 Beiträge)

    16.04.2018 16:51 Uhr
    Augen zu und durch
    abrechnen mit dem Mädchengekicke, das die Experten auf dem Rasen abliefern ( jeder 2. Pass mündet in Ballverlust) muss Schwarz im Sommer durch eine Bereinigung des Kaders geradebiegen
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  •   ImZeichendesPhoenix
    (131 Beiträge)

    16.04.2018 10:32 Uhr
    Natürlich ist das Ergebnis enttäuschend.
    Aber nüchtern betrachtet haben wir auf Wehen wieder einen Punkt gut gemacht. Die können nächstes Wochenende zeigen, dass sie es gegen Rostock besser machen können. Bis zum Schluss werden wir uns mit Wiesbaden einen fairen Zweikampf liefern, da wir praktisch gegen dieselben Gegner spielen (Zwickau, Paderborn, Aalen). Dann wird man sehen wer es in die Reli schafft, am besten gegen Pauli.
    Durch unsere Heimstärke sind wir da nicht chancenlos, ein Sieg im ersten Spiel zuhause vorausgesetzt, würde den Gegner im Rückspiel unter Druck setzen.
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  •   aufigehts
    (64 Beiträge)

    16.04.2018 10:25 Uhr
    Seid mal alles froh,
    dass wir nicht gegen den Abstieg in die 4te Liga spielen. So sah es nämlich bis Mitte der Hinrunde aus. Man kann Schwarz nicht anlasten, dass sein Vorgänger bestenfalls 18 Punkte verschenkt hat. Wir haben sogar gegen Bremen2 noch die Bude voll bekommen. Gegen Rostock sollte man übrigens auch nicht gerade ins offene Messer laufen, Tore können die auch schießen wenn man hinten aufmacht. Also mal wieder an alle Pappnasen, abwarten und mit ein wenig Glück erreichen wir wenigstens die Relegation und die hat ihre eigenen Gesetze...
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  •   HansiSchimpansi
    (190 Beiträge)

    16.04.2018 09:54 Uhr
    Ganz wichtig!!
    unbedingt Standards trainieren, Freistöße etc. Mir ist unverständlich, wie man als Profi einen ruhenden
    Ball 5 Meter übers Tor dreschen kann. Ich würde im Sturm auf Purie setzen, der hatte etwas Forderndes gestern und ist ein Kämpfertyp.
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  •   Badenstolz
    (794 Beiträge)

    16.04.2018 17:33 Uhr
    Gerade wenn
    man spielerisch zu wenig drauf hat sollten Standards gefährlich sein ... das wäre in Magdeburg auch ein Schlüssel zum Erfolg gewesen ... aber wenn die ruhenden Bälle so schlecht getreten werden und mit DSE einer unserer besten Kopfballspieler meist drausen sitzt , wird das halt nix .. Trainersache !
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  •   RainerBu
    (487 Beiträge)

    16.04.2018 10:36 Uhr
    tja
    das nennt sich zwar Profifußball , ist aber so.
    Daraus lässt sich schließen , dass zwar jeder Spieler etwas hat für den Profibereich aber trotzdem noch gravierende Mängel mitbringt in der Technik.Leider .
    Wieviel die Begabung ausmacht und wieviel sich durch Training bessern lässt... hm schwer zu sagen . Nicht jeder kann ein Thomas Häßler sein aber schon peinlich wo die KSC-Freistöße am Wochenende so landeten.
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  •   Eckfaehnchen
    (2294 Beiträge)

    16.04.2018 11:55 Uhr
    Wenn einer der Helden
    ein Hakan wäre, der nach dem Training nochmal trainiert, hätten wir vielleicht einen, der Freistösse könnte.
    Aber vier Spiele vor Rundenschluß ist es ein bißchen zu spät. Leider.
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