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Karlsruhe KSC stürmt mit Heimsieg gegen 1860 München auf Platz zwei

Weiterhin auf der Siegeswelle schwimmt der Karlsruher SC. Gegen Aufsteiger TSV 1860 München gelang mit 3:2 (3:1) der dritte Sieg in Folge. Damit sprangen die Badener sogar auf den zweiten Tabellenplatz.

Es war der perfekte Auftakt für die Hausherren auf der Baustelle Wildparkstadion. Nach einem Eckball kam Anton Fink am langen Pfosten komplett freistehend zum Abschluss und hatte so wenig Mühe, in der vierten Minute das 1:0 für den KSC zu erzielen. Der frühe Treffer gab den Badenern, bei denen Burak Camoglu und Jannis Hanek erstmals in dieser Saison in der Startelf standen, Auftrieb und Selbstvertrauen.

Der KSC hatte so alles im Griff, Marvin Pourié gab nach rund einer Viertelstunde einen weiteren Warnschuss in Richtung Sechzig-Tor ab. Sein Versuch ging jedoch deutlich drüber. Auch im weiteren Verlauf suchten die Hausherren immer wieder den Weg in den gegnerischen Strafraum.

Sechzig trifft - KSC schlägt doppelt zurück

Doch es kam, wie es kommen musste: Statt den zweiten Treffer nachzulegen, schlugen die Münchner Löwen in der 29. Spielminute zurück. Ebenfalls nach einer Ecke kam Simon Lorenz frei zum Kopfball und markierte so das 1:1. Ein Schock – oder etwa doch nicht? Denn nur eine Minute später schlug der KSC zurück, Pourié traf zum 2:1 und damit zur erneuten Führung (30.)

Und damit nicht genug: Nur fünf Minuten später ertönte die Tormusik im Wildpark zum dritten Mal. Nach einer Ecke bekamen die Gäste aus München den Ball nicht aus dem Strafraum geklärt, Kapitän David Pisot versuchte sich aus der zweiten Reihe – und der Ball flog zum 3:1 in die Maschen (35.).

Kurzweilige Partie nach dem Seitenwechsel

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte 1860 München. Der Aufsteiger hatte gleich doppelt gewechselt, mit Stefan Lex und Sascha Mölders zwei weitere Offensivkräfte gebracht. Die Gäste gingen damit auf volles Risiko, konnten sich dafür aber nicht belohnen. Nach einigen Minuten war dann auch der KSC wieder voll drin, hatte das Geschehen nach einer Stunde wieder gut im Griff.

In der 67. Spielminute hätte Fink beinah einen vierten Treffer der Hausherren folgen lassen, sein Schuss ging knapp vorbei. Bei der folgenden Ecke verpasste Pourié seinen zweiten Treffer knapp. Das Geschehen auf dem Rasen ging nun munter hin und her, die 16.477 Zuschauer im Wildparkstadion bekamen auf beiden Seiten einige Strafraumszenen zu sehen.

Pourié rückt Baustelle ins Blickfeld - Grimaldi verkürzt

Eine Viertelstunde vor dem Ende hielt Uphoff den Vorsprung bei einem Schuss von Efkan Bekiroglu fest, kurz darauf klärte Gordon per Kopf auf der Linie (76.). Drei Minuten später verpasste auf der Gegenseite Marc Lorenz das Ergebnis in die Höhe zu schrauben (79.). Zehn Minuten vor dem Ende beförderte Pourié den Ball per Seitfallzieher in die Baustelle hinter dem Tor.

In der Nachspielzeit traf Adriano Grimaldi dann doch noch zum 3:2 (91.) - ein Tor, das aber keine Auswirkungen mehr hatte, auch wenn die Schlussphase dadurch nochmals unnötig hektisch wurde.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff, Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Hanek (74. Kobald) – Camoglu (85. Röser), Lorenz – Fink, Pourié (90.+2 Sané).

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Kommentare (46)
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  •   Torflut
    (2209 Beiträge)

    26.11.2018 20:19 Uhr
    Wäre
    optimal wenn jetzt Braunschweig gewinnen würde.
    Wichtig ist, das auch weiter für das Torverhältnis was getan wird.
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  •   Karlsruh1976
    (285 Beiträge)

    26.11.2018 21:30 Uhr
    Kannst du vergessen...
    Wenn ich der DFB wäre, würde ich darüber nachdenken Braunschweig wegen Wettbewerbsverzerrung auszuschließen. Unglaublich wie lustlos die jedes Spiel angehen, haben sich anscheinend schon mit der Regionalliga abgefunden. Gegenwehr = 0!
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  •   RainerBu
    (758 Beiträge)

    26.11.2018 14:27 Uhr
    Senf dazu
    im Moment läufts halt beim Sturm-Duo .Und dann steigt auch das Selbstbewusstsein.
    Wenns nicht mehr läuft, sehen die Kommentare hier gleich anders aus.
    Alles ok nur sollte man nie so schnell bei der Hand sein und den Akteuren mangelnden Willen unterstellen.
    Normal ist es mangelndes Können oder Formschwankungen.
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  •   SagMalWas
    (326 Beiträge)

    26.11.2018 09:32 Uhr
    Ganz schoen laut
    Ich weiss nicht ob es an den Wetterverhaeltnissen lag oder ob Ihr Fans gestern besonders laut wart, aber im Schlossgarten konnte man dem Spielverlauf problemlos folgen grinsen
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  •   SagMalWas
    (326 Beiträge)

    26.11.2018 12:02 Uhr
    oder liegts daran
    dass eine Tribuene fehlt?
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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    26.11.2018 23:56 Uhr
    Wahrscheinlich.
    Im Übrigen waren die Fans der 60er lauter als die der Heimmannschaft. Und ein tolles Feuerwerk gabs obendrauf. grinsen
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  •   sodbrenner59
    (183 Beiträge)

    26.11.2018 00:15 Uhr
    Alter Falter..
    ...un jetzt isch widda alles guud! grinsen
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  •   Exilbadener
    (13 Beiträge)

    25.11.2018 22:25 Uhr
    Trainer
    Schade, dass keiner mal den AS erwähnt. Ist nicht alles immer populär, was er macht. Aber er findet zusammen mit dem Team den richtigen Rhythmus und dann zeigen auch die Ersatzspielet, dass sie Teil des Teams sind. Das ist auch eine klare Handschrift von AS
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  •   Markymark
    (314 Beiträge)

    26.11.2018 10:10 Uhr
    naja
    das mit den Ersatzspielern sollte irgendwie auch selbstverständlich sein, schließlich werden auch die bezahlt und wurden entsprechend verpflichtet.
    Normalerweise sollten 16-17 Spieler regelmäßig spielen, bei AS scheinen es eher 12-13 Spieler zu sein, habe immer Bedenken, was passiert, wenn wirklich mal 4-5 Spieler ausfallen, und AS verstärkt auf Spieler setzen muss, die kaum oder keine Einsätze hatten.
    Man kann es schon kritisch sehen, dass er nicht gerne wechselt und am liebsten mit seinen 11 Freunden durchspielen will. Habe selten ein Trainer gesehen, der so spät wechselt.
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  •   Karlsruh1976
    (285 Beiträge)

    25.11.2018 22:54 Uhr
    Ich erwähne ihn immer wieder!
    Für mich hat er einen sehr großen Anteil an dem derzeitigen Erfolg. Im Sommer hatte Kreuzer nach Schwartz' Wünschen eingekauft. Man merkt, dass das Team viel besser harmoniert als letztes Jahr und das haben wir zum Großteil unserem klasse Trainer zu verdanken!
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