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Karlsruhe KSC nach Derby-Pleite ernüchtert: "Das war einfach viel zu wenig"

Die Erfolgsserie beim Karlsruher SC ist Geschichte. Ausgerechnet im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern leisteten sich die Badener einen Harmlos-Auftritt, mussten sich so letztlich 0:1 (0:0) geschlagen geben. Eine wirkliche Erklärung hatte anschließend niemand.

Beim Gang in die Kabine hatten es einige KSC-Akteure eilig. Die Unzufriedenheit mit dem Ergebnis war ihnen anzusehen. Unter der Haupttribüne musste dann den Geräuschen nach eine Metallbox herhalten, um dem Ärger Luft zu machen. Verteidiger Damian Roßbach fasste in Worte, was viele dachten: "Das war einfach viel zu wenig." Auch Burak Camoglu gab unumwunden zu: "Das tut weh." 

KSC stellt sich vor dem Gegentor "dämlich" an

Kapitän David Pisot wusste, woran es am Samstagnachmittag gefehlt hatte: "Wir waren zu verhalten, gerade im Derby musst du anders agieren, da musst du gieriger sein, galliger sein, um die Punkte zu holen." Am Ende wurde der KSC dann für einen Fehler bestraft - und steht erstmals seit dem 2:5-Debakel gegen den SV Wehen Wiesbaden wieder mit leeren Händen da. 

Karlsruher SC - 1. FC Kaiserslautern, 16.02.2019, Herren, Saison 2018/2019, 3.Liga, Fußball,  Heimspiel, Wildparkstadion, Karlsruhe, Germany, GER
Kevin Kraus (Kaiserslautern 5) im Duell mit Damian Rossbach (KSC 6) um den Ball ;DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

"Dass vor dem Tor der Gegenspieler sich so freilaufen kann, das darf uns nicht passieren", meinte Pisot. Roßbach ergänzte: "Da haben wir uns echt dämlich angestellt." Auch beim Erspielen von Torchancen hapert es beim KSC aktuell etwas. "Bis zum 16er sieht es sehr gut aus, aber die letzte Konsequenz hat gefehlt. Die letzte Idee, der letzte Pass war zu häufig falsch", bestätigt Pisot. Für Camoglu "fehlt im Moment einfach das Näschen für das Tor". 

Roßbach: "Für einen Tabellenzweiten ist das zu wenig"

Müdigkeit am Ende der Englischen Woche beim KSC wollte Roßbach übrigens nicht als Ausrede gelten lassen. "Ich denke vor ausverkauftem Haus - das muss man als Anreiz nehmen, da dürfen die Beine nicht schwer werden", erklärte er auf ka-news-Nachfrage. "Aus der letzten Englischen Woche haben wir neun Punkte mitgebracht, jetzt zwei – für einen Tabellenzweiten ist das zu wenig."

Alles schlecht reden wollen die Karlsruher aber nicht. Der Blick richtet sich auf die nächste Aufgabe am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) bei den Sportfreunden Lotte. Dort gilt es dann im Kampf um den Aufstieg eine neue Serie zu starten. 

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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    17.02.2019 14:16 Uhr
    Gordon und Fink
    bewegen sich wie in Zeitlupe. grinsen
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11271 Beiträge)

    17.02.2019 13:57 Uhr
    es gibt noch viel zu tun:
    damit anfangen !!!
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  •   hansischimpansi
    (206 Beiträge)

    17.02.2019 13:21 Uhr
    Immer
    wenn nach den Ursachen des Misserfolgs gesucht wird, und man nicht weiß warum, dann
    liegt es an der Selbstgefälligkeit. Die Zweikampfschwäche war gestern entscheidend. Fast jedes
    Duell im Mittelfeld ging verloren. Daran muss gearbeitet werden.
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