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Jena KSC kommt in Jena nicht über Unentschieden hinaus

Hinten steht die Null, vorne aber auch. Der Karlsruher SC musste sich beim FC Carl Zeiss Jena zum Hinrundenabschluss mit einem torlosen Remis begnügen. Damit treten die Badener in der Tabelle auf der Stelle und verlieren die Aufstiegsplätze wieder etwas aus den Augen.

Die Gäste aus dem Badischen erwischten keinen guten Start. Immer wieder war die Defensive gefordert, denn Jena spielte durchaus mutig nach vorne. Nach elf Minuten musste Benjamin Uphoff erstmals gegen Marius Grösch eingreifen, nachdem dieser Daniel Gordon und Kai Bülow entwischt war. Nur drei Minuten später probierte es Timmy Thiele aus der Drehung. Auch hier musste Uphoff wieder eingreifen (15. Spielminute).

Auch im weiteren Verlauf hatte der KSC immer wieder Probleme, sobald die Hausherren das Spieltempo anzogen. Offensiv brachten die Karlsruher zudem nur wenig zustande, auch weil sie bereits früh in der eigenen Spielhälfte angegangen wurden. Der erste Torschuss datierte aus der 38. Spielminute. Allerdings flog der Versuch von Marvin Wanitzek weit über die Latte.

Mittelfeld als Problemherd

"Wenn wir im Ballbesitz sind, agieren wir oftmals zu hektisch", kommentierte KSC-Teammanager Burkhard Reich in der Halbzeitpause gegenüber dem SWR. Probleme sah er zudem im Mittelfeld. Dort habe die Mannschaft Probleme sich "zu behaupten und die Zweikämpfe zu gewinnen." Demnach hatte Cheftrainer Alois Schwartz durchaus einiges zu besprechen vor dem Seitenwechsel. 

Kurz nach dem Seitenwechsel wäre die Partie fast auf den Kopf gestellt worden. Nach einer Ecke von Wanitzek sprang der Ball ans Bein eines Jenaer Abwehrspielers. Der Ball kullerte knapp am Pfosten vorbei (50.). Auch Fabian Schleusender stand in unmittelbarer Nähe, kam aber nicht ran. Auf der Gegenseite wurde einmal mehr Thiele geschickt, der sich gegen Pisot behauptete, dann aber zu überhastet den Abschluss sucht (59.). 

Bader für Jahresabschluss gesperrt

Nach rund einer Stunde klappte es dann deutlich besser im Spiel nach vorne. Ein Schuss von Anton Fink knapp am langen Pfosten vorbei war bereits eine erste Torannäherung (63.). Vier Minuten später scheiterte Burak Camoglu nach Steilpass von Fink am Torhüter der Gastgeber (67.). Nur kurz darauf landete der Ball dann tatsächlich im Jenaer Tornetz. Doch der Treffer von Schleusener in der 69. Minute wurde wegen Abseits nicht anerkannt. 

Doch es hieß weiter wachsam sein. Denn vor allem Thiele blieb gefährlich und prüfte Uphoff abermals (70.). In einer etwas intensiver werdenden Schlussphase kassierte dann noch Matthias Bader seine fünfte Gelbe Karte und darf damit vorzeitig in die Winterpause gehen. Spielerisch passierte dagegen kaum noch etwas, so dass es bei der torlosen Punkteteilung blieb. 

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach - Bülow, Wanitzek - Camoglu (77. Thiede), Muslija - Fink (90.+1 Luibrand) - Schleusener.

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Kommentare (51)
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  •   sauerbraten
    (2252 Beiträge)

    11.12.2017 10:59 Uhr
    Also der Kick hat dann doch ziemlich
    stark an "Meister-Zeiten" erinnert und bei all dem Geschwätz von "Mannschaft der Stunde" & was weiss ich, wieviele Minuten ohne Gegentor, (hätte Samstag lieber 4:3 gewonnen) bleibt festzuhalten, dass der Abstand zu den direkten Aufstiegsplätzen, nun wieder wächst. Bei unserer Historie sollte man sich besser nicht auf Platz 3 und die Relegation verlassen. Denke, dass der Moment gekommen ist, dass Herr Schwartz seiner Truppe mal einhämmert, dass es auch gegen die unattraktiven Gegner 3 Punkte zu holen gibt und es nicht ausreicht, nur bei den Paderborns & Rostocks dieser Liga, mit dem nötigen Nachdruck an die Sache ranzugehen
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  •   Kopfschüttler
    (202 Beiträge)

    11.12.2017 05:20 Uhr
    Verdammt noch mal
    wo ist der Scheich oder Jude der uns mit seiner Kohle auch etwas unterstützt. Kann das ganze gekicke absolut nicht mehr ertragen. Der Etat von annähernd täglich 20.000 EUR wird verbraten ohne die Chance auch nur halbwegs einen ansehlichen Fußball abzuliefern. Der FC. BAYERN der dritten Liga liefert ein erbärmliches Gesamtbild ab. DORFCLUB bleibt DORFCLUB.
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  •   hansfranz12
    (343 Beiträge)

    10.12.2017 20:12 Uhr
    ksc
    uphoff .von dem könnten einige seiner mitspieler eine dicke scheibe abschneiden.vor allen dingen seine einstellung ist super .wenn die nicht aufsteigen dann ist er weg.dann kommt or.li wieder.der trainer sollte mehr mut haben und nicht die gleichen fehler machen wie seine vorgänger.oder weiter in der rumpelliga.
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  •   Hansi2011
    (69 Beiträge)

    10.12.2017 10:44 Uhr
    Mit Uphoff hat der KSC
    scheinbar einen jungen und gleichwertigen Torhüter für Orlishausen gefunden. Dass Uphoff diese konstante Leistung bringt ist sicherlich auch dem gewohnt sportlich fairen Verhalten von Orlishausen geschuldet, der seine neue Situation angenommen hat. Der KSC wäre gut beraten, den Vertrag mit ihm zu verlängern.
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  •   RainerBu
    (1384 Beiträge)

    10.12.2017 16:59 Uhr
    nicht gleichwertig
    ...sondern deutlich aufgeweckter. Deshalb spielt er ja auch .
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  •   EmilyHobhouse
    (1431 Beiträge)

    10.12.2017 09:34 Uhr
    Trainer
    Man muss dem Trainer die Zeit geben, die Mannschaft auf die Rückrunde vorzubereiten. Schließlich war die Vorbereitung auf die Saison offensichtlich unter Oral nicht optimal. Die Defensive hat Schwarz sehr gut stabilisiert. Jetzt geht es darum die Mannschaft auch Siegfähig zu machen. Ich glaube nicht, dass das Personal wirklich schlecht ist. Vor der Saison habe ich die Qualität der Neuzugänge von Föhrenbach, Hoffmann, Bülow, Lorenz und Schleußener angezweifelt. Ich bin sehr froh, dass ich mich doch bei den meisten getäuscht habe. Jetzt bin ich überzeugt, dass Schwarz Struktur und Sicherheit in das Aufbauspiel bringen wird und somit mehr Chancen generiert werden können, ohne dass die Defensive darunter leidet.
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  •   RainerBu
    (1384 Beiträge)

    10.12.2017 10:02 Uhr
    Hallo...
    die trainieren täglich zusammen. Noch deutlich besser wird das wohl nicht. Oral ?? Hallo...ein Meister hatte Testspiele,Trainingslager etc ...was interessiert da noch ein Oral.
    Was ich absolut nicht kapiere ...wenn spielerisch gar nix geht warum dann nicht einen Stroh-Engel rein und lange Bälle auf den dass er ablegen kann. Bringt aber nix bei so lächerlichen Schüsschen wie von Fink,Wanitzek und anderen . Das ist einfach nix, wollen oder können wohl nicht mehr wenns bei Schleuse mal nicht so läuft.
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  •   EmilyHobhouse
    (1431 Beiträge)

    10.12.2017 11:53 Uhr
    Meister
    Natürlich Meister, da kann man ja auch durcheinander kommen bei diesem Trainerverschleiß. Ich weiß nicht ob du jemals an einem Trainingslager teilgenommen hast? Da sind die Möglichkeiten in den Trainingseinheiten Spielsituationen einzustudieren wesentlich besser als im täglichen Training. Während der Runde wird immer nur auf das nächste Spiel hin trainiert.
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  •   Tyr
    (657 Beiträge)

    10.12.2017 07:07 Uhr
    Angsthasenfußball
    so wird das nichts mit dem Wiederaufstieg sondern auch nächstes Jahr weiter in der 3 Liga.
    Was sagte Wellenreuther am Anfang der Saison, ein zweites Jahr in der 3 Liga würde die Existenz des KSC gefährden...
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  •   BR71
    (250 Beiträge)

    10.12.2017 02:03 Uhr
    Jena hat in seinen 10 Heimspielen...
    ...bisher genau eines! verloren, was als Aufsteiger eine starke Leistung darstellt. Gibt der Schiri das reguläre Tor von Schleusener, wäre alles gut gewesen. Bei 6 Punkten Rückstand ist noch nicht alles verloren, nach dem Spiel in Wiesbaden werden wir sehen, ob noch was gehen kann. Jetzt schon aufzustecken, kommt nicht in die Tüte!
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