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Karlsruhe KSC gegen Wiesbaden: 8 Fakten rund ums Spiel - vom besten Torschützen zu altbekannten Gesichtern

Am Freitag um 18.30 Uhr ist Anpfiff im Wildpark: Dann steht die Elf aus Karlsruhe gegen Wehen Wiesbaden auf dem Platz. Welcher Spieler des KSC hat die beste Torbilanz gegen die Hessen, wer hat in der Vergangenheit die Seiten gewechselt? Wir haben für euch die wichtigsten Fakten zur morgigen Begegnung.

1. Unser Medienchef ist euer Medienchef

Einer freut sich ganz besonders auf die Partie am Freitag, wenn der KSC im Wildpark den Mitaufsteiger SV Wehen Wiesbaden empfängt: Jörg Bock! 15 Jahre war der zuverlässige, freundliche und immer hilfsbereite Bock Medienchef bei den Badenern.

Jörg Bock
Jörg Bock war ehemaliger Pressesprecher des KSC. Nun ist er bei den Gegnern aus Hessen- ein Seitenwechsel. | Bild: marvinguengoer.de

Seit Anfang des Jahres ist er beim Ligakonkurrenten Wehen Wiesbaden "Leiter Medien & Kommunikation". Der gebürtige Karlsruher hält den Kontakt in seine Heimatstadt - und zu etlichen beim Ex-Club - permanent aufrecht. Es wird ihm schwer fallen, erstmals im Wildpark die Daumen nicht für die "Blau Weißen" zu drücken.

2. Wiesbadener Angreifer wäre fast ein KSCler geworden

Sonst hat beim Tross der Wiesbadener keiner eine KSC-Vergangenheit. Einer wäre jedoch fast im Wildpark gelandet: Angreifer Phillip Tietz. Der Mittelstürmer spielte in der vergangenen Saison beim FC Carl Zeiss Jena, aber als sich der KSC um seine Verpflichtung bemühte, hatte er schon bei den Hessen zugesagt. In der laufenden Spielrunde brachte er es aufgrund einer Muskelverletzung bisher nur auf zwei Einsätze, erzielte dabei einen Treffer.

3. Zwei Spieler des KSC haben die Seiten gewechselt

Beim KSC stehen zwei Profis im Kader, die schon das Trikot des SVWW, der den Weg in die zweite Bundesliga über die Relegation gegen FC Ingolstadt 04 geschafft hat, trugen. Marc Lorenz und Martin Röser. Linksfuß Lorenz absolvierte für den SVWW 78 Partien. In denen traf er sechsmal ins gegnerische Netz. Zwei Jahre spielte Lorenz im Mittelfeld der Wiesbadener. Dann wechselte er zum KSC. 

Auch Martin Röser schnürte schon für die Hessen die Fußballschuhe. Der Offensivakteur spielt im Moment beim KSC keine Rolle brachte es in dieser Saison auf null Einsatzminuten. Für Wiesbaden spielte er von Anfang 2013 bis August 2014, kam in 25 Partien zum Zuge in denen erzielte er vier Treffer und bereitet drei Tore vor.

Martin Röser
Martin Röser. | Bild: Hammer Photographie

4. Wehen gewann zwei der drei letzten Spiele

Wehen hat im Moment eine gute Phase, verlor von den drei zuletzt ausgetragenen Begegnungen in Liga zwei nur eine. KSC Trainer Alois Schwartz weiß einen Grund, warum es beim kommenden Gegner aufwärts ging: "Wehen Wiesbaden hat zu Saisonanfang zu viele Tore bekommen und dann auf eine Fünferkette umgestellt."

Fussball 3.Liga, SV Wehen Wiesbaden - Karlsruher SC
Wiesbaden gegen den KSC - 2018 noch in Liga drei. | Bild: fu-sportfotografie.de

5. Rot-schwarz gegen blau-weiß: Was sagt die Tabelle?

Dennoch belegt der KSC-Gegner in der Tabelle nur Rang 17, hat sechs Punkte weniger auf dem Konto als der KSC. Doch: Von den 14 bisher ergatterten Punkten gewannen die Hessen acht auswärts. In der Auswärtstabelle stehen die Schützlinge von Trainer Rüdiger Rehm auf Position zwölf - einen Rang vor dem KSC.

6. Die Gegner bringen zwei starke Spieler mit

Das Team, das beim KSC ohne seinen gesperrten Torjäger Manuel Schäffler, der schon zwölf Treffer erzielte, antreten muss, hat durch die Nachverpflichtungen von Torhüter Heinz Linder, der schon für die Nationalelf Österreichs auflief, und Angreifer Stefan Aigner an Qualität gewonnen.

Torschütze
Wiesbadens Manuel Schäffler (r) feiert seinen Treffer zum 2:0 gegen den VfL Osnabrück. Foto: Thomas Frey | Bild: dpa

7. Die Heimspielbilanz gegen Wehen ist positiv

Am Freitag treffen die Teams erstmals überhaupt im Wildpark in einem Zweitligaduell aufeinander. Die gesamte Heimbilanz des Karlsruher SC gegen Wehen Wiesbaden ist positiv. Von fünf Pflichtspielen wurden drei gewonnen, zwei verloren. Unentschieden endete bisher keine Partie. Das Torverhältnis lautet zwölf zu sieben pro Badener. Aber: Beim letzten Heimspiel - am 21. Oktober 2018 in Liga drei - kassierte der KSC eine krachende 2:5 Klatsche.

8. Wer ist der beste KSC-Torschütze gegen die Hessen?

Marvin Pourié ist bester Torschütze bei den "Blau-Weißen" gegen die Hessen. Der "Shake" traf zweimal. Ein Tor erzielte er beim Saisonauftakt, als der KSC beim Mitaufsteiger mit 2:1 die Oberhand behielt, Treffer Nummer zwei erzielte damals Toptorjäger Philipp Hofmann.

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