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Karlsruhe KSC dreht Spiel gegen Fortuna Köln nach der Pause und sammelt den nächsten Dreier ein

Es ist ein Auftakt nach Maß für den Karlsruher SC, denn unter dem Strich stehen die nächsten drei Punkte im Aufstiegskampf. Nach einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit holten sich die Badener im heimischen Wildparkstadion noch einen 3:1 (0:1)-Erfolg.

Es war ein Auftakt ins Fußballjahr 2019, wie ihn sich der KSC sicher nicht vorgestellt hat. Bereits in der dritten Spielminute gerieten die Hausherren in Rückstand. Nach einem Abstimmungsfehler zwischen Damian Roßbach und Torwart Benjamin Uphoff reagierte Dominik Ernst gedankenschnell, befördert den Ball zum 0:1 ins Tor.

KSC mit vielen Unsicherheiten und Abschlusspech

In der Folge versuchten die Badener die Kontrolle über das Geschehen zu übernehmen, hatten aber kein Glück im Abschluss, wie ein geblockter Schuss von Roßbach (9. Spielminute), und leisteten sich zudem immer wieder kleinere Fehler im Aufbauspiel oder auch defensiv. Uphoff hatte so mehr Arbeit, als ihm lieb war, die Zuschauer auf der Tribüne rauften sich mehrfach vor Verzweiflung die Haare.

Nach 38 Minuten dann doch die vermeintliche Erlösung: In Folge eines Einwurfs kam Anton Fink an den Ball, traf aus kurzer Distanz ins Kölner Tor. Doch die Ernüchterung kam umgehend, die Schiedsrichter erkannten den Treffer wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an.

Roßbach sorgt für den Ausgleich - Wanitzek trifft zur Führung

Cheftrainer Alois Schwartz scheint die richtigen Worte an seine Elf in der Halbzeitansprache gerichtet zu haben. Der KSC spielte deutlich zielstrebiger nach dem Seitenwechsel. Mit Erfolg: in der 55. Spielminute köpfte Roßbach in Folge einer Ecke den 1:1-Ausgleich.

Damit nicht genug. Genau zehn Minuten später war es Marvin Wanitzek, der sich aus der Distanz ein Herz nahm. Die Nummer zehn des KSC versuchte sich aus rund 22 Metern, traf halbhoch, links am Torwart vorbei zur umjubelten Führung (65. Spielminute).

Zehn Minuten vor dem Ende dann darf auch noch Anton Fink einen eigenen Treffer bejubeln, mit dem 3:1 ist der Heimsieg endgültig in trockenen Tüchern.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff, Camoglu (90. Sararer), Gordon, Pisot, Roßbach, Lorenz (90. Röser), Stiefler, Pourié, Wanitzek, Thiede, Fink (90. Choi).

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Kommentare (35)
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    03.02.2019 08:44 Uhr
    Schimpfen
    kann man über den Schiedsrichter, der unserem KSC absolut nicht wohlgesonnen war. 1. HZ abhaken, nach dem frühen Tor der Kölner und dem nicht gegebenen Ausgleich hat sich die Mannschaft in der 2. HZ aber von ihrer besten Seite gezeigt. Ausgleich von Roßbach, Traumtor von Wanitzek -dickes Lob dafür- und schönes Tor von Toni Fink. KSC-Herz was willsch mehr ? Mir hats gfalle.
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  •   Senfdazu
    (226 Beiträge)

    04.02.2019 06:07 Uhr
    😎
    Das Schiri-Gespann hatte, wie der KSC, erst in der 2.HZ eine Leistungssteigerung.
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  •   Mozzer
    (1883 Beiträge)

    03.02.2019 10:59 Uhr
    Gerade auf....
    ...Sararer bin ich supergespannt. Wahrscheinlich brennt der jetzt schon wie ne Fackel auf seinen ersten richtigen Einsatz. Ich glaube, dass er nicht lange braucht, bis er seine erste Kiste macht.
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  •   Grunemer
    (1374 Beiträge)

    03.02.2019 13:08 Uhr
    Hätte
    er gestern machen müssen.
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  •   sauerbraten
    (1852 Beiträge)

    03.02.2019 09:15 Uhr
    Ich finde nicht, dass
    der Schiri gestern allzuviel falsch gemacht hat. Die eingeforderten Elfmeter hatten aus meiner Sicht jedenfalls keine wirkliche Berechtigung und die Szene mit Pourie und Fink vor dem vermeintlichen Ausgleich, war extrem unuebersichtlich. Auch mehrere Zeitlupen konnten nicht eindeutig belegen, dass der Pourie nicht dran war und von daher war das dann halt so ein 50:50 Entscheid, der halt diesmal zu unsererm Nachteil ausfiel. Grundsaetzlich muss man aber festhalten, dass, egal ob mit oder ohne Video-Schiri, zu oft dieselben Situationen unterschiedlich bewertet werden und das nervt. Nehmen wir doch nur mal den Hummels gestern - der Arm stand fast im 90 Grad Winkel vom Koerper ab - und trotzdem lag lt all der Experten kein strafbares Handspiel vor - wenn naechste Woche ein anderer Schiri in so ner Situation den Elfer gibt, dann sagt der Merk bei Sky-Studio "unnatuerliche Handbewegung". Wird Zeit, dass der Ermessensspielraum gestrichen wird - Hand ist Hand und fertig (fuer alle).
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  •   malerdoerfler
    (5740 Beiträge)

    02.02.2019 23:53 Uhr
    Ja!!!
    Glückwunsch!!!
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  •   schwarzvoraugen
    (3201 Beiträge)

    02.02.2019 23:52 Uhr
    Leistungssteigerung in HZ2 dreht das Spiel
    in HZ1 war wenig zu sehen von der vielbeschworenen Geilheit der Mannschaft auf den Rückrundenstart. bezeichnend dann aber die Moral und die Teamleistung auch nach Schiedsrichterfehlentscheidungen dieses Spiel,noch zu drehen.

    Am Ende war dann körperliche Fitness ausschlaggebend. Köln war platt, wir standen deutlich besser im Saft.

    Nur solche Spiel können nach hinten losgehen. Uphoff muss einmal mit sich selbst ins Gebet gehen, viele individuellen Fehler und Abstimmungsfehler. Machen die Kölner irgendwie das zweite Ding wird es sehr schwer hier aufzuholen. Zu der Wechselorgie in der Nachspielzeit ist alles gesagt. Tuer für den Verein in Sachen Prämien, unmotivierend für die eingewechselten Spieler und absolut unrelevant für den Spielausgang. AS wird die Saison nicht mit seinen 11 Stammspielern zu Ende spielen. zum Aufstieg wird der 14 Spieler brauchen.

    Jetzt 7 Punkte in der englischen Woche, dann wird das was.
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  •   Gegengerade1975
    (168 Beiträge)

    03.02.2019 11:14 Uhr
    vielleicht war das nur früher so
    aber Prämien gibt doch erst ab 15min Einsatz (oder ist das Schnee von gestern?)
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  •   Antichrist
    (1593 Beiträge)

    02.02.2019 21:27 Uhr
    Ach ja:
    Glückwunsch zum Klassenerhalt!
    Das nächste Ziel im Blick!
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  • unbekannt
    (342 Beiträge)

    02.02.2019 21:39 Uhr
    Klasse!
    Eigentlich eine tolle Errungenschaft schon am 21. Spieltag die Klasse zu sichern, da wir doch nach dem Lotte-Spiel laut einigen Experten praktisch schon mit einem Bein in der Regionalliga waren. zwinkern
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