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Karlsruhe KSC dreht Partie gegen Meppen und setzt im Aufstiegsrennen nächstes Ausrufezeichen

Der Karlsruher SC hält sich die Verfolger im Aufstiegsrennen vom Hals und untermauerte seinen zweiten Tabellenplatz mit einem 3:1 (1:1)-Heimsieg gegen den SV Meppen.

Mit den lautstarken Fans auf der neuen Nordkurve im Rücken hatte der KSC in der ersten Viertelstunde gleich zwei gute Gelegenheiten: Erst schickte Marvin Wanitzek per Steilpass Marvin Pourié auf die Reise. Meppens Torwart Eric Domaschke hatte aufgepasst und war weit aus seinem Tor herausgekommen.

Sein Befreiungsschlag landete allerdings genau vor Manuel Stiefler, der aus der eigenen Spielhälfte einfach mal in Richtung Tor schoss. Domaschke war rechtzeitig zurück im Strafraum und fing den Ball ab (10. Spielminute). Kurz darauf wurde ein Schuss von Anton Fink auf der Torlinie geklärt (12.).

Proschwitz schockt KSC - Pourié schlägt zurück

Während der KSC seine Möglichkeiten liegen ließ, zeigten sich die Gäste aus Meppen eiskalt und gingen in der 17. Spielminute in Führung. Hassan Amin konnte eine Flanke unbedrängt in den Strafraum bringen, dort lauerte Nick Proschwitz am langen Pfosten und markierte aus kurzer Distanz das 0:1. In der Folge hatte Meppen dann sogar noch die ein oder andere Möglichkeit, das Ergebnis deutlicher zu gestalten – ehe der KSC zurückschlug.

Ein Pass von Daniel Gordon fand zu Pourié, der aus 16 Metern unhaltbar für Domaschke das 1:1 markierte (25.). Nur drei Minuten später wurde der Stürmer erneut geschickt. Dieses Mal versuchte sich Pourié gegen zwei Bewacher zu behaupten, kam dabei im Strafraum zu Fall. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm. Gegen Ende des ersten Durchgangs nahm das Tempo bei Temperaturen über 20 Grad merklich ab. Ein Distanzschuss von Fink (37.) war die letzte nennenswerte Aktion.

Joker Kobald sticht zu - Pourié macht den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel passierte lange Zeit nicht viel. Doch dann brachte Schwartz nach 63 Minuten Christoph Kobald – und sollte damit ein gutes Händchen beweisen. Denn der Defensivspieler stand bei einer Ecke genau richtig und beförderte den Ball zur 2:1-Führung ins Tor (68.). Der Treffer fiel genau vor dem neuen Fanblock in der Nordkurve, entsprechend suchte Kobald für seinen Jubel den direkten Weg zum Block.

Zehn MInuten vor dem Ende besiegelte dann Pourié den Heimsieg vor 12.562 Zuschauern im Wildparkstadion mit seinem Treffer zum 3:1.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu (64. Kobald), Stiefler (80. Röser), Wanitzek, Lorenz - Fink (90. Möbius), Pourié.

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Kommentare (47)
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  •   Krunemer
    (26 Beiträge)

    20.04.2019 17:41 Uhr
    In der Phase
    der Saison zählen nur Punkte und keine Schönspielerei.
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  •   Mitsch
    (112 Beiträge)

    20.04.2019 17:04 Uhr
    Glückwunsch
    Kobalt hat das Tor gemacht und als Sechser das denfensive Zentrum zu gemacht... hoffe er spielt in München von Beginn an. Wir brauchen mehr Zweikampfgewinner im 6er Bereich. Aber dies ist heute gar nicht so wichtig, ich freue mich, nur noch viermal kämpfen und siegen. Weiter so ALLE für den Aufstieg !!
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  •   Karlsruh1976
    (331 Beiträge)

    20.04.2019 16:41 Uhr
    Schwartz wechselt den Sieg ein!!!
    Übers Spiel kann ich leider nicht viel sagen, 90% der Partie durfte ich die hübschen Fahnen der Ultras bestaunen. Eigentlich bin ich ja ein Befürworter für gute Stimmung und viel Support, aber irgendwann ging es mir auf den Keks, praktisch nichts vom Spiel zu sehen. Als dann Anfang der zweiten Hälfte tapfere KSC-Fans versuchten, die Fahne aus dem Blickfeld zu schaffen, wurden sie übel niedergestreckt und beschimpft. Peinlich solche Szenen, das wirft mal wieder kein gutes Licht auf unsere Fanszene.
    Jetzt aber mal sportlich: Viele wünschten sich ja mal einen erfolgreichen Impuls unsere Trainers. Heute: 64. Minute, Kobald wird eingewechselt und zack: 68. Minute hat er den Führungstreffer erzielt! Respekt Schwartz, heute hat er das richtige Händchen bewiesen und den Sieg eingewechselt!
    Ansonsten eine Top-Leistung, vom Rückstand haben wir uns nicht unterkriegen lassen und haben weiter offensiv mutig gespielt und wurden belohnt. Was für eine Moral, das ist ein eingeschweißte Truppe!
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  •   ImZeichendesPhoenix
    (172 Beiträge)

    21.04.2019 09:29 Uhr
    Nächstes Mal wieder Gegengerade.
    Die Stimmung auf der neuen Tribüne war super und auch die Nähe zum Spielfeld ist klasse, aber die riesigen Fahnen gehen einem tierisch auf den Wecker! Vor allem mit welcher Aggressivität der Kollege neben mir niedergestreckt wurde weiler es wagte die heilige Fahne anzugrapschen ist erschreckend. Zu viel Testosteron, zu wenig Hirn. Ich hoffe, dass sich das noch irgendwie regelt, die Ultras über die gesamte Tribüne zu verteilen geht jedenfalls nicht. Alle in N3, und der Rest Fahnenfrei, ich will das Spiel sehen.
    Bis dahin gehe ich wieder auf die Gegengerade.
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  •   master-of-comment
    (3807 Beiträge)

    20.04.2019 18:49 Uhr
    Bin einfach ...
    ein paar Treppen höher gegangen, dann hatte ich freie Sicht. Aber in der Tat wäre es manchmal sinnvoller, wenn die Gesänge mehr
    Bezug zum Spiel hätten. Wenigstens Toni und Pourie wurden spontan gefeiert.

    Bei der Einwechslung von Kobald für Camoglou beim Stand von 1:1 haben sich viele schon wieder an den Kopf gelangt. Gut, dass es geklappt hat. Wie überhaupt die Leistung der letzten 3 Spiele wieder Mut macht. Nur die vielen Konterchancen müssen noch konzentrierter zu Ende gespielt werden.
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  •   olafb
    (269 Beiträge)

    20.04.2019 19:55 Uhr
    Wie geht das denn?
    Wir standen im N1 fast ganz oben, die Fahnen (super, da war ein maskiertes Männchen auf der einen drauf),
    verdeckten die Sicht. Als Dauerkarteninhaber der in den N1 musste ein Unding.
    Mit sowas ist Ärger bei vielen KSC Anhängern vorprogrammiert (bei mir auch).
    Während des Spiels wurde sogar kurzzeitig von einigen "Ultras raus" gerufen.
    Mit so Aktionen provozieren die Ultras eine Kluft zu vielen andereren KSC-Anhängern(Hannover lässt grüßen).
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  •   Senfdazu
    (215 Beiträge)

    23.04.2019 06:03 Uhr
    😎
    Lösung: Die Ultras und der D1 gehen in den N3 (gewohnte Ecke) und die anderen Versetzten in N2 und N1. Dann können die Fahnen im N3 geschwungen werden, ohne dass es die anderen Dauerkarten Inhaber stört. Auch wir haben am Samstag im N1 als DKler des ehemaligen A1 gelitten.
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  •   master-of-comment
    (3807 Beiträge)

    21.04.2019 00:15 Uhr
    Dann habe ich im N2A ...
    wohl einfach ein gutes Sichtfenster gehabt. Kobald und Pourie haben vor meinen Augen eingesetzt. Selten ein so abgezocktes Tor gesehen.
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  •   master-of-comment
    (3807 Beiträge)

    21.04.2019 00:17 Uhr
    Nicht eingesetzt,
    sondern eingenetzt! zwinkern
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  •   Steven1992
    (1 Beiträge)

    20.04.2019 22:57 Uhr
    Es stand
    Fest das beim N1 Block die Sicht eingeschränkt werden kann sorry aber der KSC hat ausdrücklich darauf hingewiesen verstehe da die Aufregung nicht
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