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Osnabrück KSC baut Serie aus - muss sich aber mit 0:0 in Osnabrück begnügen

Die Erfolgsserie wurde ausgebaut, doch wirklich zufrieden kann der Karlsruher SC nicht sein. Denn mit dem torlosen Unentschieden in Osnabrück ließen die Badener im Aufstiegskampf wichtige Punkte liegen. Allerdings hatten die Gäste am Mittwochabend im Angriffsspiel auch einfach zu wenig Durchschlagskraft.

Die Gäste aus Karlsruhe taten sich schwer, in diee Partie zu finden. Dies lag vor allem daran, dass der VfL von der ersten Minute bemüht war, das Heft in die Hand zu nehmen, wirklich gefährlich wurde es vor dem Tor der Badener jedoch nicht. Nach rund einer Viertelstunde kam dann auch der KSC besser rein ins Geschehen, ein Durchkommen gegen die stabile Defensive der Hausherren gab es allerdings nicht - auch weil der entscheidende Pass häufig zu ungenau war. 

So gestaltete sich ein offener und intensiver Schlagabtausch mit wenigen Höhepunkten im ersten Durchgang. Die besten Gelegenheiten hatte Osnabrück nach sieben Minuten aus spitzem Winkel sowie bei einem Schuss ans Außennetz in der 33. Spielminute. Erst kurz vor der Pause fand dann auch der KSC seinen Zug zum Tor wieder.   Erst hatte Anton Fink eine gute Möglichkeit (41. Spielminute), kurze Zeit später prüfte Florent Muslija den VfL-Keeper (43.). Letztlich blieb es beim torlosen Remis. 

Nach dem Seitenwechsel deutete der KSC kurz noch einmal seine Torgefahr an, als sich Fink aus der Distanz versuchte (50.), doch in den folgenden Minuten übernahm dann wieder der VfL das Heft. Benjamin Uphoff konnte sich in dieser Phase nicht über mangelnde Beschäftigung beschweren. Die beste Chance für Osnabrück vergab Emmanuel Iyoha dessen Schuss knapp neben dem Torpfosten einschlug (64.). 

Zwanzig Minuten vor dem Ende dann fast die Führung für den KSC: Nach einer Ecke kam Jonas Föhrenbach an den Ball, beförderte diesen aus kurzer Distanz jedoch deutlich vorbei. Die Badener hatten nun eine absolute Drangphase, unter anderem scheiterte aber auch Muslija an Keeper Marius Gersbeck (73.). Das Geschehen blieb somit weiter vollkommen offen.

Je kürzer die verbleibende Spielzeit war, desto mehr drängten beide Seiten auf den möglichen Siegtreffer. Der Versuch von Tim Danneberg wurde in höchster Not von Daniel Gordon geblockt (79.). Für die Schlussminuten brachte KSC-Cheftrainer Alois Schwartz dann noch Dominik Stroh-Engel für Fink. Er erhoffte sich wohl Gefahr bei hohen Bällen in den Strafraum. Diese blieben jedoch aus und so endete die Partie schließlich so, wie sie begonnen hatte: mit 0:0. Damit blieb der KSC auch im 13 Spiel in Folge ungeschlagen.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Bader - Gordon, Pisot, Föhrenbach - Mehlem, Wanitzek - Thiede, Muslija - Fink (82. Stroh-Engel) - Schleusener (89. Pourie).

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Kommentare (30)
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  •   Hardy62
    (67 Beiträge)

    15.02.2018 19:14 Uhr
    Eckfähnchen,
    ist eine Frau??? Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich über Ihren Kommentar, ich sei ein „KSC Hasser" totgelacht, und es wären von den eh schon spärlich gesegneten KSC Fans, noch einer weniger... zwinkern zwinkern zwinkern
    Eckfähnchen ist eine Frau!!! Eine Frau??? Ich muß jetzt wirklich lachen...
    Ich glaube, ich mache jetzt lieber einen Häkelkurs...
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  •   Badenstolz
    (829 Beiträge)

    16.02.2018 13:58 Uhr
    Sperre !?
    ... lächerlich ! grinsen grinsen
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  •   Hardy62
    (67 Beiträge)

    16.02.2018 15:09 Uhr
    Bei aller Verschiedenheit,
    zwischen uns beiden, wollen wir doch aber eines gemeinsam: Nämlich das der KSC so schnell wie möglich wieder aufsteigt...Ich hoffe, da stimmen Sie mir zu... grinsen
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  •   Badenstolz
    (829 Beiträge)

    15.02.2018 21:28 Uhr
    Dieser Kommentar
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Hardy62
    (67 Beiträge)

    15.02.2018 22:26 Uhr
    Von Ihnen
    Badenstolz, klingt es ja fast wie ein Kompliment...Sie brauchen mir ja auch nicht zu antworten, schließlich sind wir keine „siamesischen Zwillinge "...
    Bleiben Sie lieber bei ihren unqualifizierten Kommentaren, die sowieso ständig ins Leere laufen...Bei solchen „Fans" wie Badenstolz, braucht man sich dann auch nicht zu wundern, wenns mit dem Aufstieg nix wird...Und jetzt dürfen Sie die Kissen vollheulen...
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  •   sauerbraten
    (1739 Beiträge)

    15.02.2018 08:06 Uhr
    Schlagzeilen, wie "Erfolgsserie ausgebaut",
    sind faktisch vielleicht angebracht, aber irgendwo auch irrefuehrend. 13 Spiele nicht verloren, hoert sich zunaechst mal ganz gut an, aber wenn Rostock sein Nachholspiel gewinnt, dann ist selbst Platz 3, trotz der Erfolgsserie des KSC wieder 5 Punkte weg. Immer wieder liest man von fehlender Durchschlagskraft vorne, zu Offensivwechseln kommt es aber trotzdem so gut wie nie vor Minute 80. Das kapier ich nicht. Wenn ich unbedingt gewinnen will und sehe, dass es die erste Elf vorne nichts gebacken bekommt, dann aender ich halt auch mal schon nach ner Stunde etwas. Der Schwartz macht aus meiner Sicht vieles richtig, trotzdem werd ich das Gefuehl nicht los, dass er sich nur auf seine persoenliche Quote fokussiert und die Hypothek, die er bei seiener Unterschrift mit uebernommen hat, nicht annimmt. Das Saisonziel war und ist "Aufstieg" und dafuer ist eine brutale Aufholjagd noetig. Den unbedingten Willen, das noch zu packen, seh ich bei AS weder in seinen Worten, noch in seinen Taten
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  •   haustier
    (1280 Beiträge)

    15.02.2018 09:37 Uhr
    ...
    Deinem Kommentar kann ich mich nur bedingt anschließen. Die späten Einwechselungen des Trainers verstehe auch nicht ganz, aber die Erfolgsserie zeigt recht deutlich, dass er momentan sehr vieles richtig macht.

    Das Saisonziel war ganz klar der Aufstieg, keine Frage, nur schau Dir einmal an, wo wir vor einigen Monaten noch standen. Der Trainer hatte ein zusammengewürfeltes Team übernommen und sowohl die Spielweise als auch die Punktausbeute waren bis dato unterirdisch, das untere Tabellendrittel war unser zuhause. Das ganze Umfeld hat auf Verein und Mannschaft eingeschlagen (auch zurecht) ... aber der Trainer hat mit dem vorhandenen Kader die Wende geschafft und Punkt um Punkt gesammelt. Hier zu mosern, nur weil wir in Osnabrück nur einen Punkt geholt haben, finde ich doch mehr als übertrieben. Das Unentschieden wirft uns nicht zurück, es stehen noch genügend Spiele vor uns (auch die direkten Duelle mir Rostock und Magdeburg) .. ich bin jedenfalls zuversichtlich !
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  •   sauerbraten
    (1739 Beiträge)

    15.02.2018 17:50 Uhr
    Klar, dem Trainer Schwartz kann man nicht
    vorwerfen, was sich die Mannschaft unter Herrn Meister geleistet hat - trotzdem, all das Gerede von Erfolgsserie, bester Abwehr, X Spiele ungeschlagen, oder wo wir vor ein paar Monaten noch waren, liefert Alibis, die doch nur davon ablenken, dass nach wie vor erhebliche Bringschuld besteht und selbst, wenn der KSC kein einziges Spiel mehr verliert, wird es ein verlorenes Jahr und das Klassenziel verfehlt, wenn am Ende nicht der Wiederaufstieg herum kommt. Mir fehlt da aktuell etwas die Dringlichkeit und der Nachdruck - "wir wollen etwas mitnehmen", hiess es vor dem Match gestern und das wurde ja auch geschafft. Ziel erreicht, könnte man denken, aber ist dem auch tatsächlich so in Anbetracht der Gesamtkonstellation? Ich meine, nein und die Positionierung, die Herr Schwartz in dieser Konstellation einnimmt gefältt mir nicht wo wirklich, auch wenn ich ansonsten denke, dass er grundsätzllich der Richtige ist, der nur leider zu spät zur Truppe stiess.
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  •   Badenstolz
    (829 Beiträge)

    15.02.2018 09:17 Uhr
    Sehr guter
    Kommentar .
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  •   melotronix
    (2485 Beiträge)

    15.02.2018 08:24 Uhr
    vieles unterschreibe...
    ... ich. Allerdings hat es keinen Sinn noch mehr Leistungsdruck aufzubauen. Dies könnte dazu führen, dass das kleine Pflänzchen Hoffnung bzw. Konstanz kaputt geht. Der KSC kann seine "bigpoint" Spiele einfach nicht maximal nutzen. Diese Punkte werden in der Endabrechnung fehlen. Es geht auch gar nicht darum, dass man die Leistung nach dem desolaten Start nicht hervorhebt. Gestern hat man wieder gesehen...die wichtigen Bälle bei Kontern, die den Gegner in Bedrängnis bringen könnten, kommen nicht an. Auch die Auswechslungen so kurz vor Spielende sind nicht leistungsfördernd!
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