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Halle/Karlsruhe KSC-Verteidiger Gordon warnt vor Halle: "Das wird ein ganz heißes Ding"

Es ist das Spitzenspiel des Wochenendes, daran gibt es keinen Zweifel: Der zweitplatzierte Karlsruher SC reist zum Verfolger aus Halle. Zwei Kontrahenten, die sich im Jahresendspurt formstark präsentieren. ka-news beleuchtet das Duell und wirft einen genaueren Blick auf die Gastgeber aus Sachsen-Anhalt.

Wenn am Samstag um 14 Uhr der Anpfiff in Halle erklingt, dann stehen sich die beiden Teams der 3. Liga gegenüber, die in den vergangenen fünf Partien die meisten Punkte einsammelten: Der KSC holte die maximale Punktausbeute von 15 Zählern, der Hallesche FC kommt auf 13. Insgesamt ist der HFC sogar seit sieben Duellen ungeschlagen. Letztmals keine Punkte gab es für die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner am 7. Oktober gegen Wehen Wiesbaden (0:2). 

Dass Halle nach Platz 13 im Vorjahr in dieser Spielzeit so weit oben mitmischt überrascht viele Fans, nicht aber KSC-Cheftrainer Alois Schwartz: "Es ist oft so, dass Mannschaften, die vielleicht ein Jahr nicht so gut waren, ein paar Prozentpunkte mehr machen und auf einmal oben sind." Als weiteres Beispiel führte er am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Auswärtspartie etwa Tabellenführer Osnabrück an, die in der vergangenen Saison sogar nur 17. wurden. 

KSC-Coach Schwartz: "Die Stärke von Halle ist die Mannschaft"

Schwartz weiß auch genau, was den Gegner so stark macht: "Die Stärke von Halle ist die Mannschaft." Er warnt besonders vor den schnellen Außenspielern und betont im Vorfeld: "Wir müssen aufpassen, dass wir da nicht in Konter laufen." Auch Innenverteidiger Daniel Gordon fand anerkennende Worte für den Kontrahenten: "Sie spielen eine phantastische Saison. Sie spielen einen guten Ball und haben eine klare Linie."

Prunkstück des HFC ist die Defensive. Nur 16 Gegentreffer sind der zweitstärkste Wert der Liga nach Tabellenführer Osnabrück. Gordon ist sich sicher: "Das wird ein ganz heißes Ding, Kleinigkeiten können da den Unterschied machen." Tatsächlich gab der HFC in dieser Saison nur zweimal die Punkte daheim ab und musste sogar nur sechs Gegentreffer hinnehmen. 

Röser trifft auf seinen Ex-Klub - Einsatz in der Startelf?

Wie schwer es ist, in Halle zu bestehen, erfuhr der KSC im vergangenen Februar. Damals hatten die Badener zwar kein gutes Spiel, hatten mit Fabian Schleusener aber den Unterschied-Spieler in ihren Reihen und gewannen 1:0.

Für Martin Röser wird es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Der 28-Jährige kam erst im Sommer aus Halle zum KSC. Er kann gegen seinen Ex-Klub auf einen Startelf-Einsatz hoffen und ist ein Ersatz-Kandidat für Marc Lorenz auf der linken Außenbahn. Es würde passen, wenn der Offensivmann genau dann auch sein erstes Liga-Tor im KSC-Trikot erzielt...

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Kommentare (3)
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  •   107
    (341 Beiträge)

    14.12.2018 19:33 Uhr
    das wird eine sehr enge Kiste in Halle und
    dennoch wird es am Ende einen Sieger geben.

    Es kann nur einen geben : "nur der KSC"
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  •   Rundbau-Gespenst
    (10913 Beiträge)

    13.12.2018 23:17 Uhr
    hier zählt nur Eines: 3 Punkte für den KSC
    Auswärtssieg!

    KSC for ever !!!

    grinsen
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  •   schwarzvoraugen
    (3083 Beiträge)

    13.12.2018 16:58 Uhr
    "Guter Ball" und "Klare Linie"
    aufhören zu Schwallen, der Favoritenrolle gerecht werden und gut ists.

    Keine Ausreden.

    Dann wird das was.
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