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Karlsruhe KSC-Spieltag kompakt: Im Spitzenspiel ohne Stammkeeper Uphoff raus aus der Ergebnisdelle

Der Karlsruher SC durchläuft aktuell ein kleines Leistungstief, ließ zuletzt den ein oder anderen möglichen Zähler liegen. Im Spitzenspiel gegen Tabellenführer VfL Osnabrück (Samstag 14 Uhr) soll nun nach zuletzt vier Partien ohne Dreier wieder ein Sieg her. Alles Wichtige zum Spiel aus Karlsruher Sicht gibt es hier.

Die Ausgangslage: Der KSC geht als Tabellenzweiter in die Partie, hat aktuell 45 Punkte nach 25 Spieltagen. Spitzenreiter Osnabrück ist bereits sechs Punkte einteilt. Die Verfolger haben Boden gut gemacht auf die Badener, die sich zuletzt eine kleine Ergebnisdelle leisteten und nur drei Punkten aus den letzten vier Spielen sammelten. So ist am Freitagabend der Hallesche FC nach Punkten gleich gezogen, auch der SV Wehen Wiesbaden hat nur drei Zähler Rückstand. Für den KSC spricht derzeit das beste Torverhältnis (+15). 

Mögliche Folgen: Mit einem Sieg kann der KSC den Abstand auf den Tabellenführer wieder auf drei Punkte verkürzen und sich weiter Hoffnungen machen, am Ende sogar als Meister aufzusteigen. Bei einem Unentschieden wird zumindest Rang zwei verteidigt. Verlieren die Blau-Weißen das Spitzenduell, droht der Fall auf Rang drei. 

VfL Osnabrück
Bild: Friso Gentsch (dpa)

Der Gegner: Über den VfL Osnabrück muss nicht viel gesagt werden, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 51 Punkte, nur zwei Niederlagen und gerade einmal 18 Gegentore in 25 Spielen. KSC-Cheftrainer Alois Schwartz warnt nicht umsonst: "Es ist eine Mannschaft, die sehr stabil steht. Vorne haben sie zudem Unterschiedspieler - und nicht nur einen."

Beste Torschützen beim VfL von Trainer Daniel Thioune sind aktuell Marco Alvarez (9 Treffer) und Marc Heider (7). Benjamin Girth traf zudem bei erst fünf Einsätzen schon drei Mal. 

Rückkehrer: Seit der Winterpause steht mit Thomas Konrad ein gebürtiger Karlsruher im Kader des VfL. Der 29-Jährige schaffte beim KSC den Sprung vom Nachwuchs zu den Profis, verließ die Fächerstadt aber 2012. Er spielte zwischenzeitlich unter anderem beim Dundee FC (Schottland) und FC Vaduz (Schweiz).  In Osnabrück spielte er am vergangenen Wochenende beim 2:0-Heimsieg gegen Halle erstmals 90 Minuten als Innenverteidiger. 

Benjamin Uphoff
Benjamin Uphoff | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Ausfälle: Stammtorwart Benjamin Uphoff kann nach seiner Verletzung im Spiel gegen Lotte (Quetschung der Beckenmuskulatur) nicht mitwirken. Für ihn steht Sven Müller zwischen den Pfosten. Ebenfalls nicht mit dabei: Martin Röser (Rippenbruch), Marin Sverko (Krankheit) und Janis Hanek (Oberschenkelzerrung).

Drohende Sperren: Daniel Gordon (4 Gelbe Karten)

Stadion/Besucher: Kurzentschlossene Fans bekommen auf jeden Fall noch eine Karte für das Spiel im Wildparkstadion. Am Donnerstag hatte der KSC 11.431 Tickets verkauft. Aus Osnabrück kommen 395 Zuschauer mit. 

Schiedsrichter: Robert Hartmann aus Wangen pfeift das Spitzenspiel, ihm assistieren Lothar Ostheimer (Beratzhausen) und Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).

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