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Karlsruhe KSC-Gegner Würzburg: Wiedersehen eine Klasse tiefer

In Vorsaison stiegen sie Seite an Seite aus der zweiten Bundesliga ab. Auch jetzt stehen der Karlsruher SC und die Würzburger Kickers tabellarisch in unmittelbarer Nachbarschaft. Am Samstag (14 Uhr) kommt es im Wildparkstadion zum direkten Duell. ka-news hat die Gäste etwas genauer unter die Lupe genommen.

Was der KSC in der vergangenen Länderspielpause durchzog, absolvierten die Kickers jüngst: Der Trainer wurde ausgetauscht. Stephan Schmidt, erst im Sommer als Nachfolger von Bernd Hollerbach gekommen, musste seinen Platz schon wieder räumen. Aktuell betreut Michael Schiele interimsweise die Kickers. "Die jüngste Niederlage und Leistung unseres Teams gegen Unterhaching sowie die ausbleibende Fortentwicklung des Teams seit Saisonbeginn entsprachen nicht unseren Erwartungen", begründete Vorstand Daniel Sauer diesen Schritt.

Nach dem Durchmarsch unter Hollerbach von der Regionalliga in die zweite Liga droht nun der genau umgekehrte Weg. Mit nur zehn Punkten stehen die Unterfranken nach elf Spieltagen auf dem 17. Platz - zwei Zähler und drei Plätze hinter dem KSC. Doch der Einstand des neuen Coachs lief nicht gerade nach Wunsch: Würzburg scheiterte im Viertelfinale des Verbandspokals bei Regionalligist TSV 1860 Rosenheim mit 4:5. 

Von Aufstiegshoffnungen zum Kellerduell

Eigentlich waren beide Kontrahenten vor der Saison zum Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt worden, stattdessen wartet jetzt ein  Kellerduell. Für Innenverteidiger David Pisot wird es ein Wiedersehen mit der jüngeren Vergangenheit - in der Vorsaison stieg er noch mit den Kickers ab, ehe es ihn nach Baden zog. Auf der anderen Seite steht mit Dennis Mast ein ehemaliger KSC-Akteur im Kader, der aber aufgrund einer Rotsperre nicht mitwirken darf.

Insgesamt trafen der KSC und Würzburg in vier Pflichtspielen aufeinander. Die Bilanz spricht hierbei klar für Karlsruhe: Zwei Siege und zwei Unentschieden sprangen bislang heraus. In der Vorsaison trennten sich die Kontrahenten im Wildparkstadion 1:1, das Hinspiel gewann der KSC 2:0. Alois Schwartz spielte bislang lediglich einmal gegen Würzburg - letzte Saison als Nürnberg-Coach. Daheim sprang ein 2:2-Remis heraus. David Pisot bereitete einen Treffer der Würzburger vor und traf dann sogar selbst zur zwischenzeitlichen Führung.

Auf die Erwartungen in diesem Spiel angesprochen, betonte Schwartz gegenüber ka-news: "Es ist ein Gegner, der unangenehm ist und gegen den man alles abrufen muss, um die Punkte hier zu behalten. Das hat man in den letzten Spielen gesehen - die waren alle eng. Spiele werden über Kleinigkeiten entschiede, so klein wie der Dreck unterm Fingernagel. Diese Sachen müssen wir richtig machen."

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Kommentare (2)
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  •   hansfranz12
    (263 Beiträge)

    13.10.2017 22:14 Uhr
    ksc
    lieber von vorne anfangen ,als mit diesen kotzbeuteln weitermachen
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  •   MoeSzyslak
    (122 Beiträge)

    13.10.2017 16:40 Uhr
    Wir glaubten damals nach dem 1:0
    wieder an den Klassenerhalt, die 2 HZ hat uns dann eines Besseren belehrt. Ich erinnere mich meinen anwaltlich tätigen Kameraden ziemlich gedankenverloren in seinen Schal beissen gesehen zu haben.
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