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Aue/Karlsruhe KSC-Gegner Aue: Voller Fokus trotz Störgeräuschen?

Das Wildparkstadion hat sich herausgeputzt, alles ist angerichtet für das Relegationsspiel am Freitagabend (18.15 Uhr) gegen Erzgebirge Aue. Während die Badener fokussiert und voller Vorfreude dem Duell entgegenblicken, ist die Ausgangslage beim Zweitligisten deutlich chaotischer und ungemütlicher.

40 Punkte sind eigentlich eine sichere Bank, um den Klassenerhalt zu schaffen. Nicht so in dieser Saison. Denn da reichte es für Aue gerade einmal zum Relegationsplatz. Der letzte Spieltag in Darmstadt wurde zum großen Drama mit Fehlentscheidungen und einem Nachspiel vor dem Sportgericht

Keine einfache Aufgabe für den erst 36 Jahre alten Hannes Drews, um den Fokus seiner Mannschaft auf das Sportliche zu legen. "Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt, dass wir nicht in die 'Verlängerung' gehen müssen", gibt Drews auch zu. 

Hannes Drews
Hannes Drews bleibt vorerst Trainer bei Erzgebirge Aue. | Bild: Marius Becker

Dennoch habe sein Team die Rolle angenommen und versucht Ruhe auszustrahlen. "Wir wissen was wir können, welche Qualität wir im Kader haben und ich glaube wir können jetzt allen zeigen, dass wir in die zweite Liga gehören", fügt Drews auf der Pressekonferenz vor dem ersten Duell mit dem KSC an.

Teile der angesprochenen Qualität kennt man auch in Karlsruhe. Denn mit Dennis Kemppe, Dimitri Nazarov und Pascal Köpke stehen gleich drei Spieler im Kader, die eine Vergangenheit in der Fächerstadt haben. Köpke ist mit zehn Treffern und acht Vorlagen bester Scorer der der "Veilchen".

FC Erzgebirge Aue - Karlsruher SC
Bild: Thomas Eisenhuth (dpa-Zentralbild)

Nazarov hatte etwas größere Ladehemmungen, traf nur dreimal. Es bleibt zu hoffen, dass er nicht genau am Freitagabend den Torturbo zündet. Während man sich beim KSC etwas zurückhaltender gibt, nimmt Drews ganz offensiv die Favoritenrolle für Aue an. " Wir wollen beide Spiele gewinnen", lautet seine klare Aussage. 

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen beiden Klubs gab es in der Saison 2016/17. Damals gewann der KSC daheim 2:0 (Tore: Hoffer und Stoppelkamp) und verlor in Aue 0:1. Das könnte dieses Mal genauso laufen - zumindest aus Karlsruher Sicht...

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