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Karlsruhe Fun Facts zum KSC-Gegner Nürnberg: Diese acht Wildpark-Jungs haben eine fränkische Vergangenheit

Lang, lang ist´s her, dass der Karlsruher SC in Nürnberg gewonnen hat. Es war in der Partie, die am Sonntag, 12. August 2007, um 17 Uhr in der Frankenmetropole angepfiffen wurde. Am Samstag (Anpfiff 13 Uhr) geht es für die Blau-Weißen nun erneut gegen den FCN. Die Fun Facts zum Spiel bekommt ihr hier in der Übersicht.

Gleich zwei, die noch immer beim KSC unter Vertrag stehen, waren bei der damaligen Begegnung 2007 dabei, haben gute Erinnerungen an den 1. FCN. Im Tor Markus Miller - inzwischen Torwarttrainer im Wildpark - und Christian Eichner, der Co-Trainer von Chef-Coach Alois Schwartz. "Eiche" lief als Linksverteidiger auf. Beide spielten stark.

In ihrem ersten Erstligaspiel nach dem Aufstieg unter Cheftrainer Ede Becker trugen sie dazu bei, dass der KSC beim "Club" sicher und souverän mit 2:0 gewann. Doppeltorschütze des bis dato letzten KSC-Sieges im Frankenland war der ungarische Spielmacher Tamas Hajnal.

Training am 24.08.2019, Herren, Fußball, Saison 2019/2020, 2.Liga, Karlsruher SC.
Alois Schwartz (KSC Trainer) mit Block in Stift, im Gespräch mit Christian Eichner (KSC Co-Trainer) | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Die Aufstellung damals: Miller, Eggimann, Eichner, Franz, Görlitz, Aduobe, Carnell, Hajnal, Mutzel, Kapllani und Timm.

Auch in Nürnberg hat Alois Schwartz eine Vergangenheit

Gute Erinnerungen an den "FCN" hat KSC-Trainer Alois Schwartz nicht. Dort wurde er nach rund zehn Monaten als Cheftrainer entlassen. Es war der bisher einzige Rauswurf, den Schwartz in seiner Trainerkarriere hinnehmen musste. Äußern wollte er sich dazu nicht. Schwartz ist keiner, der nachkartet. Angeblich soll der 1. FC Nürnberg an den SVS Sandhausen eine halbe Million Euro an Ablöse überwiesen haben, damit sie Schwartz trotz dessen gültigen Vertrags gehen lassen.

Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg
Alois Schwartz war in der Saison 2016/17 Trainer in Nürnberg. | Bild: Daniel Maurer (dpa)

Einer aus dem Nürnberger Team ist im Moment in aller Munde: Robin Hack! Der Nürnberger Offensivallrounder erzielte fünf Tore in einer Woche. Ein Dreierpack im Dress der U 21 beim 5:1 über Wales und vergangenen Sonntag zwei Tore für den Club in Darmstadt, beim 3:3.

Die Grundausbildung in Sachen Technik und Taktik erhielt der gebürtige Pforzheimer - beim KSC! Denn Hack spielte in der Jugend im Wildpark. Der inzwischen 21 Jahre alte Hack ging dann nach Hoffenheim, ehe er in Nürnberg anheuerte.

Ex-KSC-Spieler Valentini und Schleusener verletzt

Noch einer aus dem FCN-Kader erlernte das Fußball-Abc beim KSC: Angreifer Felix Lohkemper spielte einst auch in der Jugend des Wildparkclubs. Vor der laufenden Spielrunde hätten ihn die KSC-Bosse gerne zurück in den Wildpark geholt. Aber Lohkemper hatte schon beim FCN zugesagt, ging von Magdeburg lieber ins Frankenland als zurück ins Badische.

KSC-Vergangenheit haben im Nürnberger Kader zudem Enrico Valentini und Fabian Schleusener. Beide kamen zuletzt wegen Verletzungen nicht zum Einsatz. "Schleuse" ist nach einem Schienbeinbruch, den er im April erlitten hat, noch nicht wieder fit, Valentini - der "dem KSC in jedem Spiel, außer gegen den 'Club' die Daumen drückt" - zog sich während des Warmmachens vor der Partie gegen Darmstadt einen Muskelfaserriss zu und wird mehrere Wochen ausfallen. 

Fabian Schleusener
Fabian Schleusener | Bild: Reisenauer

Zwei, die am Samstag Gegner sind, standen schon gemeinsam in einem Team: Nürnbergs Angreifer Mihael Isak und Karlsruhes Torjäger Marvin Pourié. Isak spielte von 2014 bis 2017 beim FC Randers, Pourie stand von 2016 bis Anfang 2018 bei den Dänen unter Vertrag.

Nürnberg gewinnt Heimbilanz, KSC das Torhüterduell

KSC-Allrounder Manuel Stiefler blickt dem Duell mit den "Cluberern" voller Vorfreude entgegen. Der 31-Jährige ist gebürtiger Franke, spielte von 2008 bis 2010 in Nürnberg, kam da jedoch nicht im Profiteam zum Einsatz. Den KSC erwartet im Max-Morlock-Stadion eine beeindruckende Zuschauerkulisse. Denn: Bisher pilgerten im Schnitt 33.008 Fans ins Stadion. Beim KSC waren es 13.872.

Das Torhüterduell geht bisher eindeutig an den KSC. Keeper Benjamin Uphoff ist in der Rangliste des Fachmagazins "Kicker" die Nummer eins der Liga. FCN-Torhüter Christian Mathenia taucht nicht in der ersten Hälfte der Rangliste auf. Beim Remis in Darmstadt unterlief ihm im sechsten Spiel der vierte dicke Patzer.

Karlsruher SC - SV Sandhausen, 13.09.2019, Herren, Saison 2019/2020, 2.Liga, Fußball,  Heimspiel, Wildparkstadion, Karlsruhe, Germany, GER
Torchance für Kevin Behrens (SV Sandhausen 16), gegen David Pisot (KSC 5), im Tor lauert Torwart Benjamin Uphoff (KSC 1). | Bild: Carmele/TMC Fotografie

Die Gesamtbilanz: Von 68 Spielen gewann der FCN 30, der KSC nur 21 - 17 Partien endeten unentschieden. Das letzte Duell, am 31. März 2017 in der 2. Bundesliga gewann Nürnberg mit 2:1. Von 33 Spielen in Nürnberg konnten die Badener nur vier siegreich gestalten, spielten aber immerhin in zehn Partien remis. Torverhältnis: 79:33 pro FCN.

Aber: Die Heimbilanz der "Cluberer" in der laufenden Spielrunde ruft bei den Karlsruhern keine riesigen Sorgenfalten hervor. Gegen den HSV setzte es im Max-Morlock-Stadion eine 0:4 Schlappe. Der Aufsteiger VfL Osnabrück wurde mit Mühe 1:0 besiegt und gegen Heidenheim reichte es zu einem 2:2.

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  •   Rundbau-Gespenst
    (11389 Beiträge)

    21.09.2019 09:52 Uhr
    Auswärtssieg, sonst nix!
    Egal, wen die Anderen im Kader haben, oder gar auflaufen lassen:

    Hinfahren, 3 Punkte abholen und gesund zurückkommen.

    KSC forever !!!

    grinsen
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