62  

Zwickau Fink rettet KSC das nächste Unentschieden in Zwickau

Der Karlsruher SC darf einen weiteren Punkt einpacken und mit auf den Heimweg aus dem Osten der Republik nehmen. Im Nachholspiel am Dienstagabend beim FSV Zwickau gab es ein weiteres 1:1 (0:1)-Unentschieden. Damit sind die Badener nun seit elf Partien ungeschlagen.

Im Vorfeld musste sich KSC-Cheftrainer Alois Schwartz einige Gedanken machen. Denn seine eingespielte Stammformation musste umgebaut werden und das gleich auf zwei Positionen. Für die gesperrten Daniel Gordon und Manuel Stiefler rückten Startelf-Debütant Christoph Kobald und Kyoung-Rok Choi in die Mannschaft. 

FSV mit Aluminium-Knaller in der ersten Spielminute

Die erste Aktion der Partie gehörte allerdings den Hausherren: In der ersten Spielminute bekam Zwickau die erste Ecke der Partie und schon schepperte es am Aluminium. Bryan Gaul hatte an den Pfosten geköpft. 

Die im Abstiegskampf steckenden Zwickauer spielten aggressiv und forsch, der KSC agierte hingegen gewohnt geduldig und lauerte auf seine Chancen. Eine erste hatte Marvin Wanitzek in der 12. Spielminute, als sein Freistoß aus zentraler Position knapp am Tor vorbei ging. 

KSC wird kurz vor der Halbzeitpause bestraft

Nach einer halben Stunde dann zum zweiten Mal Aluminium-Glück für Karlsruhe. Lion Lauberbach setzte sich gegen Kobald durch, sein Schuss schrammte den Pfosten. Hier sah die Defensive der Gäste alles andere als glücklich aus. Zu diesem Zeitpunkte wäre eine Führung für die West-Sachsen durchaus verdient gewesen. 

Tatsächlich sollte Zwickau noch vor der Halbzeitpause in Führung gehen. Mike Könnecke schickte auf der rechten Seite Morris Schröter steil. Der brachte den Ball ins Strafraumzentrum, wo Kevin Hoffmann per Rechtsschuss zum 1:0 einnetzte (44. Spielminute). 

Auch Pourié im Pfosten-Pech

Der KSC hatte sich entsprechend viel vorgenommen für Halbzeit zwei. Immerhin hatten die Badener zuletzt gegen Köln und Jena schon bewiesen, dass sie genug Kraftreserven besitzen, um hier immer noch etwas zuzulegen. 

Tatsächlich bestätigen die Badener diesen Eindruck - Marvin Pourié scheiterte aus 17 Metern in der 51. Spielminute allerdings am Pfosten. Kurz darauf ging ein Ball aus ähnlich weiter Distanz von Marco Thiede am Ziel vorbei (52.). 

Fink vom Elfmeterpunkt erfolgreich

Nach rund einer Stunde nahm Schwartz seine erste personelle Umstellung vor, brachte Sercan Sararer für den blass gebliebenen Burak Camoglu. Doch es war Anton Fink, der wie im Hinspiel zum 1:1-Ausgleich gegen Zwickau traf - dieses Mal per Strafstoß. Ein Schuss von David Pisot wurde im Strafraum mit der Hand abgewehrt, der Schiedsrichter entschied umgehend auf Elfmeter. Fink trat an, schoss in die Mitte und hatte das nötige Glück - 1:1 (65.)!

In der Folge wurde das Spiel deutlich zerfahrener, beide Mannschaften wollten die drei Punkte. In der Schlussphase wurde Zwickau, das über weite Strecken des zweiten Durchgangs offensiv blass blieb, noch einmal stärker. Doch die KSC-Hintermannschaft hielt sich schadlos, sicherte so die Punkteteilung ab.

Nach vorne machten die Badener dagegen kaum noch etwas, in der Schlussphase wirkten sie mit der Punkteteilung zufrieden. 

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Kobald, Pisot, Roßbach - Camoglu (59. Sararer), Choi, Wanitzek, Lorenz (80. Röser) - Fink (86. Groiß), Pourié.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (62)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!

Seite : 1 2 3 4 5 6 7 (7 Seiten)

Schreiben Sie Ihre Meinung
Fett Kursiv Link Zitat Sie dürfen noch Zeichen schreiben
Informiert bleiben: